DE403172C - Vorrichtung zur Erkennung der Windstaerke auf Flugzeugen - Google Patents

Vorrichtung zur Erkennung der Windstaerke auf Flugzeugen

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DE403172C
DE403172C DER59344D DER0059344D DE403172C DE 403172 C DE403172 C DE 403172C DE R59344 D DER59344 D DE R59344D DE R0059344 D DER0059344 D DE R0059344D DE 403172 C DE403172 C DE 403172C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D45/00Aircraft indicators or protectors not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erkennung der Windstärke auf Flugzeugen. Die Vorrichtung dient zum Hörbarmachen der Windböen beim Segelflug, zwecks Ausnutzung derselben zum »Dynamischen Segelflug«. Sie beruht .auf dem Prinzip des sogenannten »Luftschneidetones«, der entsteht, wenn. dünne, runde Moder besonders profilierte Drähte dem Luftstrom ausgesetzt werden.
  • Die bekannten Vorrichtungen dieser Art (Sirenen und Pfeifen) haben ein größeres Gewicht, größeren Luftwiderstand, eine komplizierte, kostspielige Bauart und. eine zu große Trägheit und Unempfindlichkeit, so daß bei ihnen das Auftreten einer Bö erst hörbar wird, wenn das Flugzeug schon aus dem Böenhereich herausgekommen ist.
  • Diese Nachteile sind beim Gegenstand der Erfindung dadurch behoben worden, daß gar keine mechanisch bewegten Teile darin vorhanden sind, und daß die Luft selbst, die den. Apparat trifft, unmittelbar den Ton (Luftachneid_eton) erzeugt, dessen H ö h e sich sofort mit der jeweiligen. Relativgeschwindigkeit der Luft zum Apparat ändert, so daß z. B. dass Auftreten einer Windbö durch ein gleichzeitiges sirenenartiges Höherwerden des Tones und das Aufhören der Bö durch' ein entsprd# chendes Tieferwerden des Tones bemerkbar wird. Aus der Größe dieser Tonänderungen läßt sich ein Schlüß auf die Stärke der Böen, ziehen. Theoretisch läßt sich die Entstehung des »Luftschneidetones« erklären durch periodisch an der Saugseite der Drähte sich ablösende Luftwirbel, so daß. also die SchwinL gungszahl des Tones der Anzahl der sich in. deiner Sekunde ablösenden Wirbel ent( spricht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar in Abb. i in Vorderansicht, in Abb. a im Schnitte nach A-B, in Abb. 3 von oben und in Abb; q. ;5.n der Anordnung auf einem Flugzeug.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem rechteckigen. Rahmen a aus tropfenförmig profiliertem Holz, in 'dem runde oder besonders hierzu profilierte Drähte b harfenartig aufgespannt sind. Die Drähte, die überall gleichmäßigen Querschnitt haben müssen, können aus irgendeinem beliebigen Metall hergestellt sein und müssen straff angespannt werden, damit sie nicht in Eigenschwingungen geraten können. Der ganze Apparat wird mitteJs einer Strebe c (ähnlich wie in Abb. q.) au dem Rumpfvorderteil oder an irgendeinem dem freien Luftstrom ausgesetzten Teile des motorlosen Flugzeuges befestigt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Vorrichtung zur Erkennung der Windstärke auf Flugzeugen., dadurch gekennzeichnet, 'daß dünne, runde oder besonders profilierte Drähte harfenartig in einem Rahmen derart straff eingespanjnt sind, daß ein Luft»chneideton erzeugt wird, dessen Höhe sich xnt der jeweiligen Rela,# tivgeschwindighei$ des Apparates zur Luft ändert.
DER59344D 1923-09-14 1923-09-14 Vorrichtung zur Erkennung der Windstaerke auf Flugzeugen Expired DE403172C (de)

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