DE401985C - Vorrichtung zur Verhinderung des Wegwanderns der Flamme in Feuerungen mit bewegten Rosten - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Wegwanderns der Flamme in Feuerungen mit bewegten Rosten

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DE401985C
DE401985C DEM78419D DEM0078419D DE401985C DE 401985 C DE401985 C DE 401985C DE M78419 D DEM78419 D DE M78419D DE M0078419 D DEM0078419 D DE M0078419D DE 401985 C DE401985 C DE 401985C
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PAUL LUCIAN MEURS GERKEN
TOT EXPLOITATIE VAN OCTROOIEN
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PAUL LUCIAN MEURS GERKEN
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L7/00—Supplying non-combustible liquids or gases, other than air, to the fire, e.g. oxygen, steam

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung des Wegwanderns der Flamme in Feuerungen mit bewegten Rosten. Wenn man Feuerungsroste, bei denen der Brennstoff vom Beschickungsende nach dem Schlackenende vorrückt, mit schwer zündbaren, d. i. nassen oder mageren .Brennstoffen beschickt, tritt leicht ein störendes »Wegwandern der Flamme« ein, indem infolge des Abziehens der Feuergase nach Odem; Schlackenende hin das Feuer immer weiter vom Be= schickungsende wegrückt. Dadurch wird die nutzbare Rostfläche immer mehr verringert.
  • Diesem störenden Umstand suchte man bisher z. B. durch den Einbau von Zündgewölben roder dadurch zu begegnen, daß man heiße Luft oder Gase unter dem Beschickungsende des Rostes einblies. Diese Einrichtungen haben sich nicht als zureichend erwiesen.
  • Demgemäß besteht der Erfindungsgegenstand in einer neuen Vorrichtung zur Vex'.'-hinderung des Wegwanderns der Flamme in Feuerungen mit bewegten Rosten, bei der in die Feuerraurnrückwand oberhalb des Rostes eingebaute Luft- oder Dampfdüsen, deren Strahlen einen Teil der Rostgase nach dem Aufgabeende zurückführen. An sich ist es bekannt, Sekundärluft im hinteren Teil des Verbrennungsraumes einzuführen, um eine vollständige Ausbrennung dort zu erzielen.
  • Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist auf ;der Zeichnung in einem Ausführungs.a beispiel schematisch im Längsschnitt dargestellt.
  • Am hinteren Ende des Rostes r ist eine: Blasvorrichtung rx eingebaut, die einen oder mehrere Strahlen oder einen Schleier b, von Luft, Gas oder Dampf oder einem Gemisch, davon über den Brennstoff binwegschickt.
  • Dadurch werden die Feuergase, ebenso. aber auch die Schwelgase, gezwungen, entgegen dem Wege des Brennstoffes nach dem vorderen Rostende c zu ziehen. Es findet also eine nach dem Beschickungsende c hin immer mehr zunehmende Wärmezufuhr unter Abgabe von Wärme an den Brennstoff statt, die sich vorn zur Wärmestauung steigert. Diese Betriebsweise sichert ein ständiges Brennen bzw. Zünden auch des neu ankom, menden Brennstoffes.
  • Gleichzeitig findet eine gute Durchwirbea lung der Verbrennungsgase statt, so daß eine vollkommene Verbrennung (Rauchlosigkeit) erzielt wird; also hoher Kohlensäuregehalt unter Vermeidung von Kohlensäure und Kohlenwasserstoffgasen.
  • Ein weiterer Vorteil ist, daß die Flugasche am vorderen Teil des Rostes niedergeschlagen wird.
  • Die Stärke des zugeführten Fluidums b kann man leicht dem Gra;d der Entzündbarkeit des jeweils auf dem Rost befindlichen Brennstoffes anpassen.
  • Zweckmäßig wird die Stärke des Blasens so geregelt und damit die Wärmestauung so eingestellt, daß die Gase am vorderen Rostende durch den Schornsteinzug nach dem Kessel hin abgesaugt werden.
  • Das Fluidum kann, wie oben gesagt, außer aus Dampf auch aus Luft, und zwar je nach den Verhältnissen aus kalter oder vorgewärmter, bestehen, oder auch aus Gasen., z. B. aus .den heißen Gasen, die aus den. Kesselzügen oder aus dem Fuchs abgesaugt werden können. Die Öffnungen, durch die das Fluidum in den Feuerraum eintritt, können auf verschiedene Arten gestaltet und angeordnet sein, z. B. in Form einzelner Öffnungen oder langer Schlitze.
  • Die Maßnahme gemäß dieser Erfindun4 läßt sich bei allen Rosten anwende., bei. denen: der Brennstoff in den Feuerraum wandert bzw. weiterschreitet, einerlei, ob es sich um einen Ketten-, Wandei-, Schräg-, Treppen-, Unterschubrost usw. handelt.
  • Auch ist es gleich, ob das Vorrücken des Brennstoffes unter der Wirkung seiner eigenen Schwere oder unter dem Einfluß eines Vorschiebers auf dem Rost erfolgt oder durch Mitnehmen seitens eines wandernden Rostes, 'durch ein Förderband oder auf sonst eine Weise.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH Vorrichtung zur Verhinderung des Wegwanderns der Flamme in Feuerungen mit bewegten Rosten, gekennzeichnet durch in die Feuerraumrückwandoberhalb des Rostes eingebaute Luft- oder Dampfdüsen, deren Strahlen -einen Teil der Rostgase nach dem Aufgabeende zurückführen.
DEM78419D 1922-07-16 1922-07-16 Vorrichtung zur Verhinderung des Wegwanderns der Flamme in Feuerungen mit bewegten Rosten Expired DE401985C (de)

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