DE40170C - Vorrichtung zum Heben von Flüssigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Heben von Flüssigkeiten

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DE40170C
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Germany
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valves
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40170D
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English (en)
Original Assignee
B. REYMOND in La Motte du Caire, Bses. Alpes, Frankreich
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Vorrichtung zum Heben von Flüssigkeiten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. August 1886 ab.
Die Vorrichtung soll vorzugsweise dazu dienen, aus einem offenen, unten stehenden Reservoir α einem höher liegenden, ebenfalls offenen Reservoir c von Zeit zu Zeit einen Theil der in ersterem enthaltenen Flüssigkeit zuzuführen.
Das Reservoir α sowohl wie das höher liegende c sind mit Flüssigkeit zum Theil angefüllt und durch zwei Rohrleitungen verbunden. Die eine Leitung besteht, von unten anfangend, aus den Rohren d und e, dem geschlossenen Reservoir b und dem Rohr /; die andere wird durch die Rohre d und f (das letztere mit dem Knie χ), den Aufsatz g und das Rohr k gebildet.
Will man Flüssigkeit aus α nach c führen, so pumpt man zunächst das Rohr f mittelst einer an seinen oberen Theil angeschlossenen Luftpumpe luftleer, nachdem man den Hahn im Rohr k geschlossen hat, und öffnet dann mittelst der Handhabe m} das Ventil m. Die Flüssigkeit steigt nun, entsprechend ihrem specifischen Gewicht, in dem Rohr f empor (worauf man den .Hahn im Rohr k wieder öffnet) und hebt, da sie gleichzeitig auch in das Knie χ eindringt, den Schwimmer f, welcher mit einer außerhalb des Rohres χ die Schnurscheibe u tragenden Welle verbunden ist und die letztere infolge dessen schwingen läfst. Von der Scheibe u führt eine endlose Schnur nach einer Scheibe v, welche auf einer das Ventil r beeinflussenden Welle sitzt.
Das Ventil r dient zum Verschliefsen des Armes i am Rohr k, während dessen längerer Arm h durch einen Schwimmer s geschlossen wird, sobald von c aus durch k und h genügend Flüssigkeit in den Cylinder g geflossen ist, um den Schwimmer s bis an die untere Mündung von h zu heben. Unten wird der Cylinder g durch ein Ventil q geschlossen, dessen Gegengewicht das Gewicht der Flüssigkeitssäule in g bis zur Mündung von h ausbalancirt.
Oeffnet sich nun das Ventil r infolge der Drehung von v, so läuft aus c Flüssigkeit auf die vorhandene Säule in g herab; das Ventil q wird durch diese Ueberlastung geöffnet, und die Flüssigkeit stürzt hinab. Der aus dem Fall resultirende Stofs treibt einen Theil der Flüssigkeit des Rohres f durch das Rohr e und das Ventil 0 in das geschlossene Reservoir b, die in letzterem enthaltene Luft comprimirend.
Ist die Luft in b genügend comprimirt, so öffnet man mittelst der Handhabe ρ' das Ventil p, worauf die Flüssigkeit aus b zum gröfsten Theil in das Rohr / gedrückt wird.
Die oben beschriebenen Manipulationen wiederholt man so lange, bis genügend Flüssigkeit aus α nach c gehoben ist. Es wird diese Vorrichtung besonders da Anwendung finden, wo bestimmte Mischungsverhältnisse herbeizuführen sind, wo also die Reservoire α und c entweder verschieden zusammengesetzte Flüssigkeiten oder solche von verschiedener specifischer Schwere enthalten. Der technische Vortheil, der durch Anwendung des Apparates erzielt wird, besteht in der sicheren Regulirung der

Claims (1)

  1. Mischungsverhältnisse, die unabhängig von der Aufmerksamkeit der Arbeiter durch den Apparat selbst herbeigeführt werden. Denn jede leicht durch ein Vacuummeter oder eine ähnliche Vorrichtung zu controlirende Evacuation des Rohres f wird von der Flüssigkeit im Reservoir α dem Reservoir c ein eben nur mit dem Grade des Vacuums correspondirendes Quantum zuführen, und für die Herstellung des bestimmten Mischungsverhältnisses genügt die successive Oeffnung von drei Ventilen, eine Manipulation, die selbst der beschränkteste Arbeiter schnell verstehen wird.
    Patent-Ansρruch:
    Eine Vorrichtung zum Heben von Flüssigkeit aus einem niederen nach einem höheren Reservoir, charakterisirt durch die Anordnung des mit einem kürzeren Schenkel i und einem längeren h versehenen Rohres k, der diese Schenkel schliefsenden Ventile r und s, des ausbalancirten Ventils q, des Rohres/, in dessen Knie χ ein die Bewegung des Ventils r verr anlassendes Ventil t eingesetzt ist, und des geschlossenen Reservoirs b, welches mit dem höher liegenden Reservoir durch das Rohr I verbunden ist.
    Hierzu ι: Blatt Zeichnungen.
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