DE401459C - Selbstanzeigende Schiessscheibe - Google Patents

Selbstanzeigende Schiessscheibe

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DE401459C
DE401459C DEA32925D DEA0032925D DE401459C DE 401459 C DE401459 C DE 401459C DE A32925 D DEA32925 D DE A32925D DE A0032925 D DEA0032925 D DE A0032925D DE 401459 C DE401459 C DE 401459C
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Germany
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airbag
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DEA32925D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/18Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Selbstanzeigende Schießscheibe. Bei Schießscheiben mit selbsttätigem Treffanzeiger wurde bereits vorgeschlagen, die Rückgangsbewegung des Signales zu verlangsamen. Es hat sich nun gezeigt, daß eine einfache Verlangsamung der erwähnten Bewegung nicht genügt, um eine stets sichere und bequeme Wahrnehmung der Signalisierung zu ermöglichen.
  • Im Sinne der Erfindung wird daher anstatt Verlang-,amung der Rückgangsbewegung das Signal selbst in der anzeigenden Stellung zu vollkommener Ruhe gebracht und da eine Zeitlang festgehalten, worauf dann das Signal mit plötzlichem Ruck hinter der Zielscheibe verschwindet. Zu diesem Zwecke gelangt das Signal in seiner wirksamen Stellung unter die Einwirkung der Hemmung, die von einer besonderen Verzögerungsvorrichtung erst nach Ablauf einer bestimmten, zur Wahrnehmung des Signals auch bei weniger Achtsamkeit voll genügenden Zeit ausgeschaltet wird.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes, Abb.2 ein Schnitt eines Führungskanales, Abb. 3 eine Endansicht eines Luftsackes und Abb. 4. eine Vorderansicht der Zielfigur.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform wird das abgeschossene Geschoß im Falle ausbleibenden Treffers von der Panzerplatte i aufgefangen und prallt von derselben infolge der schrägen Stellung dieser Platte nach abwärts. Wenn aber das Geschoß die Zielfigur 2 trifft, so wird die auf einem Bolzen pendelartig aufgehängte Stange 5 in der Richtung des Pfeiles x zurückgestoßen und dieser Stoß vermittels eines Anschlages auf den am Bolzen 3 schwingenden Arm übertragen. Dadurch wird eine Kugel 7 von dem unteren Absatz 6 dieses schwingenden Armes über einen ansteigenden Kanal gegen den Luftsack 8 geschleudert, wobei die Kugel zunächst auf eine an diesem Luftsack 8 befestigte Schaufel 9 rollt und, durch ihren Anstoß das Luftventil io des Luftsackes öffnend, denselben zusammendrückt, wobei die Luft aus dem Luftsack durch eine vom Ventil io freigelegte Öffnung entweicht. In dem Augenblick, wo die Kugel 7 in der beschriebenen Weise gegen den Luftsack rollt, wird der mit Gegengewicht 13 belastete Arm der bisher durch die Kugel ? gesperrten, zum Anzeigen des Treffers dienenden Fahne 12 frei, so daß die Fahne in die lotrechte Stellung schwingt und damit den Treffer anzeigt. Da die Kugel 7 nach Zusammendrücken des Luftsackes auf festen Widerstand trifft, rollt sie auf der schrägen Schaufel 9 bis zu einem Hemmungsstift i zurück, worauf sich das Luftventil, von der Kugel befreit, schließt und sich der Luftsack unter dem Gewicht, welches die Kugel auf die Schaufel 9 ausübt, auszudehnen beginnt, was dadurch ermöglicht ist, daß in die Rückwand des Luftsackes eine Regelungsschraube 15 eingeschraubt ist, deren Schaft eine keilförmige Nut besitzt, durch welche in den Luftsack langsam Luft eingesaugt wird. Je nachdem diese Schraube 15 mehr oder weniger tief eingeschraubt ist, ändert sich der wirksame Einlaßquerschnitt der erwähnten Nut und damit auch der Zeitraum, der dazu erforderlich ist, um die zum vollen Öffnen des Luftsackes genügende Luftmenge in den Luftsack anzusaugen. Durch diese Einrichtung hat man es in der Hand die Zeitdauer des Signals einzustellen oder zu regeln. Sobald nämlich infolge langsamer Eröffnung des Luftsackes und Senkung der Schaufel 9 der Abstand zwischen dem Ende des Hemmungsstiftes 1q. und des Bodens der Schaufel 9 den Durchmesser der Kugel ? übertrifft, wird die letztere frei und rollt in ihre Anfangsstellung zurück, wobei sie gegen das Gegengewicht 13 stoßend die Fahne 12 in ihre dargestellte Ruhestellung umlegt. Es verschwindet somit das Treffsignal.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Selbstanzeigende Schießscheibe, bei welcher die Aufschlagkraft des Geschosses eine Anzeigevorrichtung betätigt, deren Signal von einer Hemmung in der anzeigenden Stellung festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Hemmung (i3) so lange in ihrer wirksamen Lage verbleibt, bis sie von einer Verzögerungsvorrichtung (7) ausgeschaltet wird, worauf das Signal (i2) mit plötzlichem Ruck hinter der Scheibe verschwindet.
  2. 2. Zielscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzcgerungsvorrichtung aus einer frei rollenden Kugel (7) und aus einem zusammenpreßbaren Luftsack (8) besteht, welch letzterer durch die infolge Aufschlages des Geschosses zurückprallende Kugel zusammengepreßtwird, und dabei die Laufbahn der Kugel derart verstellt wird, daß letztere erst nach Vollsaugung und Ausdehnung des Luftsackes behufs Ausschaltung der Hemmung zurückrollen kann.
DEA32925D 1918-01-14 1920-02-03 Selbstanzeigende Schiessscheibe Expired DE401459C (de)

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DE401459C true DE401459C (de) 1924-09-03

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ID=10979081

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DEA32925D Expired DE401459C (de) 1918-01-14 1920-02-03 Selbstanzeigende Schiessscheibe

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