DE401313C - Vollgummireifen - Google Patents

Vollgummireifen

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Publication number
DE401313C
DE401313C DEG57317D DEG0057317D DE401313C DE 401313 C DE401313 C DE 401313C DE G57317 D DEG57317 D DE G57317D DE G0057317 D DEG0057317 D DE G0057317D DE 401313 C DE401313 C DE 401313C
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DE
Germany
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tread
incisions
line
tires
solid rubber
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Expired
Application number
DEG57317D
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English (en)
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Goodyear Tire and Rubber Co
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Goodyear Tire and Rubber Co
Publication date
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Publication of DE401313C publication Critical patent/DE401313C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Vollgummireifen. Man hat Radreifen aus Gummi bereits mit schmalen, quer über die Lauffläche verlaufenden Einschnitten versehen, um die Nachgiebigkeit zu erhöhen. Bei bekannten Radreifen verlaufen die Schnitte in gleichmäßiger Tiefe über die ganze Breite des Radreifens. Die Erfindung sucht einen Radreifen zu schaffen, bei dem die Last über die ganze Preite der Lauffläche möglichst gleichmäßig aufgenommen wird. Sie geht von der Erwägung aus, daß bei einem Radreifen die dem Rande zunächstliegenden Teile eine größere Nachgiebigkeit besitzen als die in der Mitte liegenden, da die Beanspruchung der letzteren derjenigen eines eingespannten Gummikörpers näherkommt als die Beanspruchung der am Rande, also seitlich frei liegenden Teile der Lauffläche. Um diese Verschiedenheit in der Beanspruchung auszugleichen, vertiefen sich die Einschnitte vom Rande nach der Mitte hin, so daß die in der Mitte liegenden Gummiteile auf eine größere Tiefe seitlich freigelegt werden. Es ist bekannt, Radreifen mit zwei an der Seite liegenden, um den Umfang verlaufenden Rippen zu versehen, die durch einzelne Brücken miteinander verbunden sind, derart, daß die Brücken infolge der Aushöhlung zwischen den Rippen in der Mitte höher sind. als am Rande. Indessen wird durch diese Anordnung nicht eine gleiche Beanspruchung des Gummis erreicht, da die Brücken so weit gegenüber den Rippen zurückspringen, daß sie auch hei Belastung keinen Druck aufnehmen.
  • Die tiefen Einschnitte in der Mitte der Lauffläche des Radreifens haben die Folge, daß die durch die Einschnitte gebildeten, beispielsweise rhombischen Gummikörper infolge ihrer Höhe gegenüber seitlichen Kräften zu nachgiebig sind und gewissermaßen der Knickbeanspruchung ausgesetzt sind. Um diesen Mangel zu beheben, werden die Körper an ihrem Grunde durch Stege gegeneinander versteift, die bis auf ein gleiches Maß von der Lauffläche zurückspringen. Bei dem bereits erwähnten bekannten Radreifen haben die Brücken, welche die nach dem Umfang verlaufenden Rippen miteinander verbinden, nicht die Aufgabe, die Rippen gegen ein seitliches Nachgeben zu versteifen. Denn die Rippen gehen nach sehr flachen Bogen in die Lauffläche über, so daß ohnehin ein genügender seitlicher Halt vorhanden ist, der durch die Rippen nicht nennenswert verstärkt wird. Die Brücken dienen zur Versteifung des zwischen den Rippen liegenden Teiles, des Gummikörpers, um ein Durchbiegen desselben zu verhindern.
  • Abb. i ist ein Grundriß eines Teiles der Lauffläche des Reifens, Abb.2 ein Querschnitt nach der Linie 2-2 von Abb. i, gesehen in der Richtung des in Abb. i eingezeichneten Pfeiles, Abb. 3 ein ähnlicher Querschnitt nach der Linie 3-3 von Abb. i, Abb. ,1 ein Querschnitt nach der Mittellinie einer nutenförmigen Vertiefung nach der Linie .1-4 von Abb. i, Abb. 5 ein Grundriß einer Lauffläche anderer Ausführungsform, Abb. 6 eine Seitenansicht von Abb.5. Abb.7 ein Schnitt nach der Linie 7-7 von Abb. 5, Abb. 8 ein Schnitt nach der Linie 8-8 von Abb.5. Abb.9 ein Schnitt nach der Linie 9-9 von Abb.5 und Abb. io ein Schnitt nach einer nutenarti-gen Vertiefung entsprechend der Linie i o- i o von Abb. 5.
  • Zur Erläuterung der Erfindung sind Reifen dargestellt, bei denen die durch die Vertiefungen gebildeten Teile der Lauffläclic rhombusähnliche Form besitzen. Indessen können auch andere Figuren gebildet werden. In dein in Abb. i bis ¢ dargestellten Ausführungsbeispiel enthält der Ring auf der Lauffläche eine Reihe von nutenartigen Vertiefungen io, durch die die Lauffläche in Einzelteile i i von rhombusähnlicher Form und an der Seite liegende Seitenteile 12 von dreieckiger Form zerlegt wird, durch die die ganze Lauffläche ausgefüllt wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die nutenartigen Vertiefungen diagonal über die Lauffläche.
  • Wie sich aus Abb. z bis q. ergibt, nimmt die Tiefe der Nuten 1o entsprechend dem Abstand von der Seite nach der Mitte hin zu. Dadurch erhält man in der Mitte tiefere Unterteilungen der Lauffläche als an der Seite. Insbesondere läßt Abb. q. die Zunahme der Tiefe der Nuten von der Seite nach der Mitte hin erkennen. In dieser Darstellung ist die ewölbte Form des Reifens der Deutlichkeit' halber fortgelassen, und der Reifen ist derart dargestellt, als wenn er nach: einer Ebene ausgestreckt wäre.
  • Da sämtliche Vertiefungen 1o im wesentlichen dieselbe Gestalt besitzen, so bildet die Projektion der Grundflächen der Nuten auf eine Querebene eine gebogene Linie 1.4 (Abb. 2). Wenn man von einer solchen Linie als Grundlinie beim Aufzeichnen des Reifens ausgeht,- so ergibt sich die Tiefe jeder Nut in jedem Punkte als Abstand der Lauffläche von der gebogenen Linie 14.. Daher bildet diese Linie gewissermaßen den geometrischen Ort für die Projektion der Grundlinie der einzelnen Vertiefungen nach dein Umfang hin.
  • Da die die Lauffläche bildenden Teilkörper in der Mitte des Reifens bedeutend tiefer sind als an der Seite, so empfiehlt es sich, diese Körper in der Mitte etwas abzusteifen, ohne aber ihre Federung zu beeinträchtigen. Zu diesem Zwecke werden zwischen benachbarten Teilkörpern Verstärkungen 16 angeordnet, durch die eine übermäßige seitliche Verschiebung der Teilkörper verhindert wird. Diese Verstärkungen durchschneiden die Nuten 1o zweckmäßig an derselben Schnittstelle, und sie liegen zweckmäßig in einem gleichen Abstand unter der Lauffläche. Die Querschnitte von Abb.2 bis 4. lassen die Lage der einzelnen Verstärkungen erkennen.
  • Ein wesentlicher Vorteil der neuen Anordnung liegt darin, daß durch die Verteilung der Nuten in der Mitte eine erhöhte Nachgiebigkeit gegenüber solchen Ausführungen erzielt wird, bei denen die Vertiefungen gleichmäßig sind, wie sie bisher üblich waren. Bei dieser bekannten Anordnung war die Lauffläche in der Mitte weniger nachgiebig als an der Außenseite, da die inneren Tragkörper fester gegen Dehnung eingeschlossen waren als die äußeren. Daher mußte man sich mit verhältnismäßig niedrigen Tragkörpern begnügen, damit die durch die Vertiefungen gebildeten Vorsprünge nicht durch seitliche, in der Ebene der Lauffläche wirkende Kräfte zerstört wurden. Daher war man in der Tiefe der Lauffläche sehr beschränkt, die bei flachen, mit Einschnitten versehenen Reifen oder bei Reifen mit vorragenden Druckkörpern zulässig war.
  • Durch Ausführung der Einschnitte mit verschiedener Tiefe und insbesondere durch Anwendung der Verstärkungen zwischen den Druckstücken kann man die Laufflächen bedeutend tiefer einschneiden, als bisher üblich war. Die nach der Seite wirkende Schwerbeanspruchung, die an den Seiten der Lauffläche stattfindet, wird von den an dieser Stelle gebildeten, verhältnismäßig niedrigen Druckstellen leicht aufgenommen. In der Mitte des Reifens jedoch, wo die nach der Seite wirkende Schwerkraft gering ist, sind die Druckstücke bedeutend tiefer und demzufolge wesentlich nachgiebiger gegenüber solchen Beanspruchungen. Außerdem können sie Stöße, die in der Mitte des Reifens auftreten, bedeutend besser aufnehmen als Reifen mit vorragenden Druckstücken.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Abb.5 bis 9 findet nur eine einzige Reihe von getrennten Druckstücken 2o Anwendung, die durch einander schneidende Vertiefungen oder Nuten 21 gebildet werden. Zwischen den einzelnen Druckstücken sind Verstärkungen 22 angeordnet, die den Verstärkungen 16 des Ausführungsbeispiels nach Abb. 1 bis 4. entsprechen. Die Seitenteile 23 der Lauffläche bilden eine gute Verstärkung der Spitzen 2oa der Druckstücke 2o. Die veränderliche Tiefe der Einschnitte ergibt sich aus Abb. i o. Wie diese Abbildung zeigt, nimmt die Tiefe der Einschnitte nach der Mitte hin zu. Im übrigen ergeben sich die Einzelheiten des Ausführungsbeispiels nach Abb. 5 bis 1o aus der Beschreibung des Beispiels nach Abb. 1 bis 4.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCFIE: 1. Nachgiebiger Vollgummireifen mit schmalen, quer über die Lauffläche verlaufenden Einschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte in der Mitte der Lauffläche tiefer sind als an den Rändern und von der Mitte nach den Rändern hin allmählich in die volle Lauffläche übergehen.
  2. 2. Nachgiebiger Reifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Einschnitte gebildeten Felder (11) an der tiefsten Stelle der Einschnitte durch Brücken (16) miteinander verbunden sind, die ein seitliches Ausbiegen der Felder bei Belastung verhindern.
DEG57317D Vollgummireifen Expired DE401313C (de)

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DE401313C true DE401313C (de) 1924-09-01

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