DE401236C - Stabeisen-Biegevorrichtung mit einem motorisch angetriebenen Biegehebel und mit Anschlaegen an der Lagerplatte - Google Patents
Stabeisen-Biegevorrichtung mit einem motorisch angetriebenen Biegehebel und mit Anschlaegen an der LagerplatteInfo
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- DE401236C DE401236C DEW62974D DEW0062974D DE401236C DE 401236 C DE401236 C DE 401236C DE W62974 D DEW62974 D DE W62974D DE W0062974 D DEW0062974 D DE W0062974D DE 401236 C DE401236 C DE 401236C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D11/00—Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
- B21D11/10—Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
- B21D11/12—Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbessernde Ausgestaltung der im Hauptpatent
^ 336743 beschriebenen Biegemaschine, die zum Längsdurchziehen der Eisen zwecks Biegens
beider Enden geeignet ist.
Das Wesentliche besteht zuvörderst darin, daß die Lagerplatte mit ihren Anschlag- und
Widerlagerlöchern symmetrisch zu einer quer zum eingesteckten Biegegut durch die Biegewelle
verlaufenden Ebene ausgebildet ist. Hierdurch ist erreicht, daß mittels des Durchziehens
des Eisens und Unisteuerns der Maschine zwei vollkommen symmetrische Biegungen
beider Eisenenden hergestellt werden können, indem einfach die Anschläge und Widerlager auf der einen oder auf der
anderen Seite der Biegeplatte in deren einander vollkommen entsprechende Einstecklöcher
gesteckt werden; das Anlegen einer Schablone oder ein Vergleichen und mehrmaliges
Nachbiegen zur Erreichung genau gleicher Biegungen ist dabei nicht mehr erforderlich.
Eine wertvolle Einzelausges.akung ist noch gegeben, indem das zum Festhalten des Eisens
dienende Widerlager mit zwei Dornen zum Einstecken versehen und an jeder Einsteckstelle
der Lagerplatte die entsprechenden zwei Löcher vorgesehen sind. Hierdurch ist nicht
nur eine gegenüber Ungenauigkeit und Abnutzung der Einsteckteile besonders gut gesicherte
feste Lage des Widerlagers erreichbar, sondern die Möglichkeit zu falscher Einsteckung,
die ein falsches Festhalten und ein falsches Biegen des Eisens ergeben würde, ist auch ganz, besonders verringert.
Vollends verhütet ist die Möglichkeit zu falscher Einsteckung weiter, indem der eine
der Einsteckdorne wesentlich größeren Durchmesser als der andere besitzt und die Löcher
der Lagerplatte hierzu passen. Infolgedessen kann das Widerlager an jeder der Einsteckstellen
nur in einer einzigen Lage, also immer richtig, aufgesetzt werden; zugleich wird die
Aufsetzung noch insofern sicherer, als der zur Aufnahme des Arbeitsdruckes dienende
Bolzen besonders stark ausfällt, während der dünnere Bolzen entlastet sein kann.
Eine zur Erzielung besserer Übersichtlichkeit und Handlichkeit dienliche weitere Ausgestaltung
ist endlich gegeben, indem die zur Aufnahme des Widerlagers dienenden Löchergruppen nicht nur zur Querebene,
sondern auch zur Längsebene symmetrisch, also an vier Stellen in den Symmetrielagen,
vorgesehen sind, so daß sie das Eisen in den vier möglichen. Symmetrielagen zum
ίο Biegehebel gleichmäßig festzuhalten ermöglichen. Die zur Aufnahme der äußeren Anschläge
dienenden Löcherreihen beider Enden der Maschine brauchen sich dann nur nach deren einer Längskante hin zu "erstrecken,
da hiermit alle Biegungen ermöglicht sind; die Zahl der sämtlichen Löcher ist so auf
ein Mindestmaß gebracht, so daß Verwechslungen und entsprechend unsymmetrische Biegungen
mit denkbarer Vollkommenheit verhütet sind.
Die Zeichnung veranschaulicht die neue Biegemaschine, und zwar ist
Abb. ι eine Oberansicht der Lagerplatte mit dem Biegehebel,
Abb. 2 eine vereinfachte Oberansicht bei j Herstellung einer verwickeiteren Biegung.
Ein Biegehebel 6 ist auf einer motorisch angetriebenen stehenden Biegewelle 5 derart
aufgesetzt, daß er über einer Lagerplatte 4 in Umlauf versetzt werden kann. Die Lagerplatte enthält zwei an ihren
Längsenden vorgesehene Querschienen 34, in denen Löcherreihen 35 so vorgesehen sind,
daß jedes Loch zur Querebene der Biegewelle 5 mit gleichem Abstand und gleicher Lage symmetrisch an beiden Enden der
Maschine vorhanden ist. Die Löcherreihen 3 5 ! erstrecken sich nur etwa bis zu der j
durch die Biegewelle gehenden Längsmittel- ; ebene der Maschine, um kurz und über- ;
sichtlich zu bleiben. In der Lagerplatte 4 j sind weitere Löchergruppen vorgesehen, und '
zwar je ein größeres Loch 24« und ein klei- i
neres Loch 24''. Diese Löchergruppen lie- j gen gleichmäßig von der Biegewelle 5 in
den vier möglichen Symmetrielagen zur Quer- ; und Längsmittelebene entfernt, und zu ihnen j
passen zwei Zapfen eines Widerlagers 25, das zwischen einer Rolle 28 und einem festspannbaren
Exzenterklemmstück 29 das zu biegende Eisen festzuspannen erlaubt.
Der Biegehebel 6 enthält Löcher 22 zum Einstecken eines Biegedorns 23, und auf der
Welle 5 ist eine den Krümmungsradius bestimmende Rolle 21 aufsteckbar.
Wie ersichtlich, kann das zu biegende Eisen von jedem der beiden Enden der Maschine
t her eingeführt werden und befindet sich dann stets genau entsprechenden Gruppen der
Löcherreihen 35 sowie der Löchergruppen Λ b
und zwar in genau entsprechender
Lage der Biegewelle 5 gegenüber. Dadurch lassen sich unter einfachem Längsdurchziehen
beide Enden (ohne Herumschwenken des Eisens) vollständig genau gleich biegen. So
sind verschiedenartigste Biegungen und insbesondere auch Abkröpfungen mit gleichzeitiger
Herstellung beider Biegungen möglich, wie es beispielsweise Abb. 1 an dem
eingezeichneten Eisen zeigt. Durch die Auswahl zwischen den beiden in bezug auf die
Maschinenlängsachse einander gegenüber liegenden Löchergruppen 24°, b ist die Festhaltung
des Eisens auf jeder der beiden Seiten der Biegewelle und dadurch das Biegen
nach jeder gewünschten Richtung hin möglich gemacht; Abb. 2 zeigt ein Beispiel einer
derart hergestellten verwickeiteren Biegung.
Claims (4)
1. Stabeisenbiegevorrichtung mit einem motorisch angetriebenen Biegehebel und
mit Anschlägen an der Lagerplatte nach Patent 336743, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlag- und Widerlagerlöcher
(35 und 24«, 24*) der Lagerplatte (4)
symmetrisch zu einer durch die Biegehebelwelle (5) quer zum eingesteckten
Biegegut gedachten Ebene angeordnet sind.
2. Biegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das
einzusteckende Widerlager (25) je ein Löcherpaar (24°, 24s) an den symmetrisch
zur Querebene liegenden Einsteckstellen der Lagerplatte vorgesehen und das Widerlager
(25) mit einem Paar zu den Löchern passender Dorne versehen ist. gt
3. Biegevorrichtung nach Anspruch 2, * dadurch gekennzeichnet, daß bei dem
Widerlager (25) der eine Einsteckdorn und die zu ihm gehörigen Löcher größeren
Durchmesser besitzen als der andere Dorn und die zu diesem gehörigen Löcher.
4. Biegevorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
zur Aufnahme des Widerlagers (25) in der Lagerplatte (4) dienenden beiden
Löchergruppen(24'2,24*") auch symmetrisch
zur Maschinenlängsachse vorgesehen sind, während die zur Aufnahme der Biegeanschlage
dienenden Löcherreihen (35) beider Enden der Lagerplatte (4) nur
auf einer Seite der Maschinenlängsachse vorgesehen zu sein brauchen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW62974D DE401236C (de) | 1923-01-23 | 1923-01-23 | Stabeisen-Biegevorrichtung mit einem motorisch angetriebenen Biegehebel und mit Anschlaegen an der Lagerplatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW62974D DE401236C (de) | 1923-01-23 | 1923-01-23 | Stabeisen-Biegevorrichtung mit einem motorisch angetriebenen Biegehebel und mit Anschlaegen an der Lagerplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401236C true DE401236C (de) | 1924-08-29 |
Family
ID=7606751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW62974D Expired DE401236C (de) | 1923-01-23 | 1923-01-23 | Stabeisen-Biegevorrichtung mit einem motorisch angetriebenen Biegehebel und mit Anschlaegen an der Lagerplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401236C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE902705C (de) * | 1937-05-11 | 1954-01-25 | Anton Wagenbach | Vorrichtung zum Biegen von Stabeisen, insbesondere von Betoneisen |
-
1923
- 1923-01-23 DE DEW62974D patent/DE401236C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE902705C (de) * | 1937-05-11 | 1954-01-25 | Anton Wagenbach | Vorrichtung zum Biegen von Stabeisen, insbesondere von Betoneisen |
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