DE373334C - Biegemaschine, insbesondere fuer Betoneisenstaebe, bei welcher durch Ver-schwenken eines Handgriffes eine Biegung des sich gegen einen festen Bolzen stuetzenden Eisenstabes erfolgt - Google Patents

Biegemaschine, insbesondere fuer Betoneisenstaebe, bei welcher durch Ver-schwenken eines Handgriffes eine Biegung des sich gegen einen festen Bolzen stuetzenden Eisenstabes erfolgt

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DE373334C
DE373334C DEK75572D DEK0075572D DE373334C DE 373334 C DE373334 C DE 373334C DE K75572 D DEK75572 D DE K75572D DE K0075572 D DEK0075572 D DE K0075572D DE 373334 C DE373334 C DE 373334C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • B21D11/12Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Franz Kopytko in Leskowitz b. Friedek, Mähren.
Biegemaschine, insbesondere für Betoneisenstäbe, bei welcher durch Verschwenken eines Handgriffes eine Biegung des sich gegen einen festen Bolzen stützenden Eisenstabes erfolgt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1920 ab.
Die bisher bestehenden Biegemaschinen für Betoneisenstäbe haben den Nachteil, daß die Stäbe ihrer ganzen Länge nach durch die Biegemaschine hindurchgezogen werden mußten, so daß, wenn z. B. eine Biegung des Stabes in seiner Mitte notwendig war, derselbe bis zu diesem Punkt in die Maschine eingeschoben und nachher wieder aus derselben herausgezogen werden mußte. Dieser \Organg mußte auch erfolgen, wenn der Stab, wie dies bei Eisenbetonträgern vorkommt, nur auf seinen beidenEnden erfolgen soll, was stets mit einem größeren Zeitverlust und Arbeitsaufwand verbunden war. Es bestehen zwar Biegevorrichtungen für Stabeisen, bei welchen ein Hebel mittels eines Zapfens das Werkstück verbiegt, wobei eine Biegung desselben ohne Umwendung in verschiedene Richtungen erfolgen kann. Die Biegung des Stabes durch diese Vorrichtungen kann aber nur in einer Ebene erfolgen, auch wird der Stab bei Anwendung von größeren Kräften aus seinen Klemmstellen leicht herausgleiten können und hierdurch den Arbeiter verletzen.
Durch vorliegende Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß zu beiden Seiten des um: den festen Bolzen schwenk- : baren Handgriffes auf- und zukläppbareBügel ; angeordnet sind, wodurch eine rasche Bie- , gung des Stabes nach verschiedenen Rieh- ; tungen stattfinden kann und ein Herausgleiten j des Stabes verhindert wird. '■
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dargestellt. Abb. ι zeigt eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Aufsicht der Biegemaschine.
Auf einer Grundplatte 1 ist ein starker ; Bolzen 2 befestigt, auf den der Biegehebel 3 aufgesteckt ist. In der Nähe des Auges 2' des Biegehebels 3 ist auf diesen ein Zapfen 4 aufgesetzt, auf dem eine durch einen Splint 5 j festgehaltene Rolle 6 sitzt, die sich um den : Zapfen 4 drehen kann. Beiderseits des BoI-zens 2 sind um Scharniere7 drehbare Bügel 8 angeordnet, die sich mit ihren freien Enden ' bei zugeklappter Stellung gegen Widerlager 9 der Platte stützen. Die Bügel besitzen an diesen Enden einen Handgriff 10 und an seiner Innenseite ein auswechselbares Anlegestück 11.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Nachdem die Bügel 8 aufgeklappt sind, wird der zu biegende Stab 13 an seiner 5^ Biegestelle zwischen den Bolzen 2 und die Rolle 6 gelegt, wobei der Biegehebel 3 in der Mittellage eingestellt ist. Hierauf schließt man einen der Bügel 8, z. B. den in Abb. 2 dargestellten links befindlichen, der nun als Widerlager für das Werkstück dient, so daß durch Verschwenkung des Hebels 3 aus seiner Mittellage nach rechts der Stab 13 entsprechend gebogen wird. Soll der Stab 13 entgegengesetzt gebogen werden, so wird der linke Bügel geöffnet und der Stab an der gewünschten Biegestelle wieder zwischen den Zapfen 2 und die Rolle 6 eingesetzt, worauf der rechte Bügel 8 zugeklappt und der Biegehebel nach links gedreht wird, so daß eine Biegung des Stabes in der anderen Richtung erfolgt.
Um schwächere Stäbe biegen zu können, ist in dem Bolzen 2 eine Längsnut 12 vorhanden, in welche der zu biegende Stab eingelegt wird, der nach, Schließen eines der Bügel 8 und Drehung des Biegehebels die entsprechende Biegung erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: Biegemaschine, insbesondere für Beton-
    eisenstäbe, bei welcher durch Verschwenken eines Handgriffes eine Biegung des sich gegen einen festen Bolzen stützenden Eisenstabes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß- zu beiden Seiten des um den festen Bolzen (2) schwenkbaren Handgriffes auf- und zuklappbare Bügel (8) angeordnet sind1, von denen der eine oder ■der andere, je nach der Biegerichtung des Stabes, diesem als Widerlager dient und ein Herausgleiten des Stabes verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK75572D Biegemaschine, insbesondere fuer Betoneisenstaebe, bei welcher durch Ver-schwenken eines Handgriffes eine Biegung des sich gegen einen festen Bolzen stuetzenden Eisenstabes erfolgt Expired DE373334C (de)

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