DE401163C - Zuend-Lichtmaschine fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zuend-Lichtmaschine fuer Kraftfahrzeuge

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DE401163C
DE401163C DEG56487D DEG0056487D DE401163C DE 401163 C DE401163 C DE 401163C DE G56487 D DEG56487 D DE G56487D DE G0056487 D DEG0056487 D DE G0056487D DE 401163 C DE401163 C DE 401163C
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lighting
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/50Generators with two or more outputs
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/34Generators with two or more outputs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Zünd-Lichtmaschine für Kraftfahrzeuge. Vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische -Maschine für Kraftfahrzeuge und ähnliche Einrichtungen, um mittels ein und derselben :Maschine Gleichstrom von niederer Spannung für Beleuchtungszwecke und Wechselstrom finit hoher Spannung zur "Zündung der Verbrennungsgase für den Motor durch die üblichen Zündkerzen herstellen zu können.
  • Getrennte 'Maschinen, d. h. für jede Stromart eine besondere Maschine, sind bekannt. Auch ist es nicht neu, beide Maschinen in einem gemeinschaftlichen Gehäuse unterzubringen, wodurch der Anschein erweckt wird, als ob nur eine -Maschine in Verwendung sei, während es tatsächlich zwei getrennte, voneinander unabhängig arbeitende 'Maschinen sind, deren Einzelteile nicht für beide 1Iaschinen gleichzeitig bewegt werden können.
  • Im Gegensatze zu den erwähnten bekannten und in Benutzung befindlichen Einrichtungen besteht bei vorliegender Neuerung ein Hauptmerkmal darin. daß nur eine Welle vorhanden ist, auf der, unter -Mitbenutzung eines sämtliche Teile unischließenden Gehäuses, die übrigen Bestandteile zweckentsprechend angeordnet und gruppiert sind.
  • Diese wesentliche Vereinfachung hat den großen Vorteil der Cbersichtlichkeit; es sind die Antriebsorgane sowie sämtliche Teile nur in einfacher Zahl erforderlich, so kommen z. B. nur zwei Kugellager anstatt vier, nur ein Stator und Anker anstatt zwei, wie es für zwei getrennte Maschinen Bedingung ist, in Betracht.
  • Nach ihrer Bauart ist die neue Maschilie eine compoundierte, mit Wendepolen verseltene Doppelstrominnenpolitiascliiiie, deren Stator im Gegensatz zu änderen gleichartigen 1Iaschinen einen Ritig bildet und feststellt, innerhalb dessen die Hauptpole rotieren, V, % 'ilireiid auf (lein äußeren Umfang und diesen umschließend eine Transformatorwicklung und ein Kondensator vorgesehen sind. Der Stator besitzt eilte Schleifenwicklung, deren einzelne Spulen mit ihren Drahtenden zu je einer Kollektorlamelle führen. Der Kollektor ist im vorderen Lagerdeckel befestigt, und die Bürsten rotieren bei in Umlauf befin(ilicher Welle am inneren Durchmesser desselben.
  • Die Bürsten sitzen in einem mit der in Kugellagern laufenden Welle durch Federkeil oder ähnliche Nilittel starr verbundenen Fiberring und werden durch Federn an die Kollektorfläche in einem zum Magnetsvstein bestimmten Winkel gepreßt. Gleichfalls in dem erwähnten Fiherring untergebrachte Nabenbürsten stehen mit den Hauptkollektorbürsten in metallisch leitender Verbindung und führen den durch den Kollektor erzeugten Gleichstrom über Schleifringe zti den Allschlußklemmen. Das auf der Welle (licht hinter dem Fiberring angeordnete 1lagnetsystein besitzt eine Hauptschluß- und eilte Neb.enschlußwicklung, erstere dient zur Konstanthaltung der Spannung. Um fullkenfreie Kommutierung zu erzielen, sind Wendepole aus Schmiedeeisen miteingebaut. Der innere Teil eilfies Hauptpols wird durch Lamellen aus dünnen, durch Lackschichten gegeneinander isolierten Blechscheiben au weichem Eisen gebildet, die auf den beiden Außenseiten mit permanenten Magneten abschließen, um die Selbsterregung zu erleichtern.
  • _Um die Pole herum sind blanke Kupferringe gelegt, um Wirbelströme, die den Wirkungsgrad der Maschine herabsetzen, zti vermeiden, außerdem um eine zu starke Erwärmung der Pole zu verhindern, ferner tlin die durch die dämpfende Wirkung des Erregerstronikreises bedingte Verschlechterung der Kommutierungsverhältnisse zu unterdrücken.
  • Da in der Statorwicklung Wechselstrom erzeugt wird, ist die Wicklung an zwei diagonalen Punkten angezapft und sind die heilen Leitungsenden finit der Primär-,vicklung des den Stator unischließenden Transformators verbunden. Über die Sekundärwicklung des Transformators ist der Kondensator gewickelt, der aus einzelnen Stannioltafeln als Belegung und Paraffin als Dielektrikum besteht und zur Verstärkung des Zündfunkens dient. Auf dem aus dem hinteren Lagerdeckel hervorragenden Wellenende sitzt ein Zahnrad, das mit einem zweiten solchen in Eingriff steht. Der Lagerzapfen für letzteres ist in den Lagerdeckel eingeschraubt und nach der anderen Seite über das letzterwähnte Zahnrad hinaus verlängert.
  • Das auf die Welle aufgebrachte Zahnrad und das mit diesem in Eingriff stehende Zahnrad stehen in einem derartigen Übersetzungsverhältnis, daß das angetriebene Zahnrad die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit erhält, wie die Steuerwelle des Benzininotors. In dem angetriebenen größeren Zahnrad liegen in einer Fiberbucbse in acbsialer Richtung hintereinander zwei Kohlen, - von denen die eine den Strom der Sekundärwicklung, der nach einem Schleifring geführt ist, abnimmt und ihn durch die zweite Schleifkohle an die einzelnen Segmente des Verteilers abgibt. Durch letzteren wird die elektrische Energie den einzelnen Zündkerzen zugeführt. Eine zwischen den beiden Schleifkohlen eingelegte Spiraldruckfeder preßt die beiden Kohlen einerseits an den Schleifring, andererseits an die Segmente an.
  • Um die Spannung des Transformators so zu steigern, daß ein Funken an den Zündkerzen überspringt, ist noch ein Unterbrecher vorgesehen.
  • Derselbe besteht aus mehreren Nocken, die auf einer gemeinsamen Scheibe angeordnet sind; letztere befindet sich auf dem verlängerten Lagerzapfen des getriebenen Zahnrades. Der Lagerzapfen findet seine Unterstützung in einer Rotgußbuchse, die in der den Abschluß des Gehäuses bildenden Fiberscheibe eingebettet ist.
  • Der Unterbrecher schließt bei Rotation mittels der Nocken abwechselnd den Stromkreis der Primärwicklung des Transformators, welcher für gewöhnlich unterbrochen ist.
  • Zur Vermeidung des Überspringens des Funkens innerhalb des Maschinengehäuses ist eine Sicherheitsfunkenstrecke eingebaut.
  • Das gesamte Gehäuse ist vollkommen gekapselt und hat Zylinderform; der Mantel des Gehäuses besteht aus Stahlguß, die beiden Lagerdeckel sind aus Aluminium.
  • DieZeichnung zeigt eine beispi.elsweiscAusführungsform der Vorrichtung in Abb. i in einem Längsschnitt in schematischer Darstellung, während Abb. 2 ein Leitungsschema gibt.
  • Auf einer Welle i, die in den Lagerdeckeln 2 und 3 in Kugellagern 4 und 5 ihre Führung erhält, sind die Hauptpole gruppiert. Dieselben werden gebildet durch aus weichem Eisen hergestellte, mittels Lackschichten- gegeneinander isolierte dünne Blechscheiben 6, die in bekannter Weise gemeinschaftlich durch .einen Federkeil 14 gegen Verdrehung geschützt sind und die an den Außenseiten durch permanente Magnete 7 und 8 begrenzt sind. Die Hauptpole .besitzen Haupt- g und Nebexisclllußwicklung fo. Um die Bildung von Wirbelströmen zu verhindern und eine damit verbundene Erwärmung der Pole zu vermeiden, sind um die Pole blanke Kupferringe 12 gelegt.
  • Auf der Welle i, die an ihren Enden nach außen hin durch Filzscheiben i i abgedichtet ist, um das Eindringen von Staub- zu verhindern, ist zwischen dem vorderen Lagerdeckel2 und den Hauptpolen eine Fiberbuchse 13 zur Aufnahme der verschiedenen Str omabnahinebürsten mittels Keil z8 oder in sonst geeigneter Weise befestigt. Während nun bei Umdrehung der Welle i die Bürsten im Gegensatze zu den bekannten Maschinentypen ebenfalls mit rotieren, bleibt der im Lagerdeckel :2 untergebrachte Kollektor sowie die beiden Schleifringe 16 und 17 stehen. Ersterer besteht, wie allgemein üblich, aus einzelnem gegeneinander und gegen die übrigen Maschinenteile isolierten Kupferlamellen 15, die auf ihrer Rückseite einen schwalbenschwanzförmigenAnsatzhaben. Gegen diesenlegensich zwei `gegeneinander verschraubte, der Schwalbenschwanzform entsprechend ausgebildete Halteringe 2o und 21, .die nach ihrer Vereinigung gemeinschaftlich in den Lagerdeckel 2 eingeschraubt werden. Während die Kollektorbürsten 22 auf den Lamellen 15 des Kollektors schleifen, sind die mit den Bürsten 22 in leitender Verbindung stehenden Nabenbürsten ig und 23 mit den elektrisch isolierten Schleifringen 16 und 17 in Kontakt. Die Nabenbürsten ig und 23 leiten den voni Kollektor erzeugten Gleichstrom an die mit den Schleifringen 16 und 17 verbundenen Anschlußklemmen 24 und 25, an welche sich die Leitungsdrähte nach den Lampen anschließen. Daß sämtliche Stromabnahmebürsten zur Erzielung einer einwandfreien Kontaktfläche unter Federwirkung stehen, ist selbstverständlich.
  • Das auf der Welle i aufmontierte Hauptpolsystem wird von dem Stator 26 umschlossen. Dieser ist an der Innenwandung des Gehäusemantels 27 befestigt und setzt sich ebenfalls aus dünnwandigen, untereinander und gegeil das Maschinengestänge isolierten ringförmigen Blechscheiben 28 zusammen, wodurch ein Hohlzylinder entsteht.
  • Auf der Innenseite, den Hauptpolen gegenüber, sind in die Bleche 28 des Stators Nuten in größerer Zahl eingefräst, welche die als Schleifenwicklung ausgeführten Spulen aufnehmen. Die Drahtspulenenden sind in der üblichen Weise an die Lamellen 15 des Kollektors angeschlosen. Am Umfange erhält der Stator durch Verkleinerung des äußeren Durchmessers der in Betracht kommenden Blechscheiben eine ringförmige Aussparung zur Aufnahme der primären 29 und sekundären 30 Drahtwicklungen des Transformators und eines um letztere gewundenen Kondensators 31.
  • Der hintere Lagerdeckel 3 besitzt an seinem Umfange eine zylindrische Wand 32, die eine Fortsetzung des #Iantels 27 bildet und mit einer Fiberplatte 33 nach außen hin abschließt. Der durch diese Ausbildung entstandene Hohlraum nimmt den rotierenden Verteiler zur Weiterleitung des Stromes nach den Zündkerzen auf.
  • Der Verteiler besitzt folgende Einrichtung: In den Lagerdeckel 3 ist exzentrisch ein Lagerzapfen 34 eingeschraubt, auf dem ein Zahnrad 35 drehbar geschoben ist. Letzteres steht mit einem kleineren Zahnrad » in Eingriff, das auf dein aus dem Lagerdeckel 3 hervorragenden Wellenende sitzt; es wird also bei Umdrehung der Welle i das Zahnrad 36 und mit diesem Zahnrad 35 mitgedreht. Das Größenverhältnis der beiden Zahnräder 35 und 36 ist derart, daß das getriebene (größere) Zahnrad 35 die gleiche Umlaufgeschwindigkeit hat wie die Steuerwelle des Benzinmotors. Im Zahnrad 35 ist eine auf beiden Seiten vorstehende Fiberbuchse 37 eingepaßt, die zwei in einer zentrischen Bohrung parallel zum Lagerzapfen 34 geführte Kontaktkohlen 38 und 39 aufnimmt. Kohle 39 gleitet auf einem Schleifring .fo, der durch eine Fiberscheibe 41 isoliert auf der Außenseite des Lagerdeckels 3 angeordnet ist. Der Schleifring 4.o steht mit der Sekundärwicklung des Transformators in leitender Verbindung. Die Kohle 38 schleift auf den Segmenten 51 des Verteilers. Letztere sind in der Abschlußwand 33 entsprechend verteilt angeordnet und sind nach außen hin mit den Anschlußklemmen :12 für die Zündkerzen verbunden. Beide Kohlen 38 und 39 werden durch eine Feder .43 gegen ihre Kontaktflächen angedrückt.
  • Um die Transformatorspannung zu steigern, ist ein Stromunterbrecher vorgesehen. Derselbe liegt in einer, in der Abschlußwand 33 vorgesehenen, durch einen Deckel .I5 abschließbaren Vertiefung .14 und wird durch einen mit _Nocken besetzten Unterhrecherhebel 46 und einen Verstellhebel für Früh-, Zeit- oder Spätzündung gebildet.
  • Der U nterbrecherhebel 4.6 steht mit dein Zahnrad 35 in starrer Verbindung und bewegt sich in einer in der Abschlußw and 33 eingelassenen Rotgußbuchse 47.
  • Der Stromunterbrecher schließt vermittels der Nocken .18 die Primärwicklung des Transformators kurz, um sie während des Umlaufes der Nocken wieder zu unterbrechen.
  • Um ein Überspringen des Funkens innerhalb des Maschinengehäuses zu verhindern, ist eine Sicherheitsfunkenstrecke in die Verbindungsleitung zwischen Sekundärwicklung des Transformators und Schleifring 4.o eingeschaltet. Ein Pol 4.9 derselben ist auf die Leitung aufgesetzt, während der andere Pol 50 mit dem Gehäuse verbunden ist und somit Erdschluß erhält.
  • Das in Abb. 2 dargestellte Leitungsschema gibt die Verbindung und den Anschluß der einzelnen Teile und Vorrichtungen.
  • Der große Vorteil der -Neuerung ist in der Verbindung sämtlicher Teile der Einrichtung in einem Gehäuse auf möglichst beschränktem Raume zu suchen, ferner daß nur eine Antriebswelle für alle in Betracht kommenden Teile und diese selbst nur in ihrer Einheit erforderlich sind. Es kann auf diese Weise finit ein und derselben Maschine Gleichstrom von niedriger Spannung für Beleuchtungszwecke und Wechselstrom mit hoher Spannung zur Zündung erzeugt werden.

Claims (2)

  1. PATF.NT-ANSpRÜcHE: i. Maschine zur Erzeugung verschiedener Stromarten für Beleuchtungs- und Zündzwecke für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß Gleich- und Wechselstrom durch ein und dieselbe elektrische Maschine erzeugt wird durch Anordnung des Magnetsystems mit Kompound- und Nebenschlußwicklung auf einer rotierenden Welle (i) und eines dieses umgellenden aus Lamellen gebildeten Stators, der die Schleifenwicklung (52) sowie den Transformator (29, 30) trägt und von einem an sich bekannten Kondensator umgeben ist.
  2. 2. Maschine zur Erzeugung verschiedener Stromarten für Beleuchtungs- und Zündzwecke für Kraftfahrzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor feststehend im Lagerdeckel (2) eingebaut ist, während die Stroinabnelimerbür sten in einer auf der Welle (i) aufgekeilten Fiberbuchse (13) angeordnet sind, wobei die Bürsten (22) den erzeugten Wechselstrom aufnehmen und gleichgerichtet an mit ihnen leitend verbundene Bürsten (19, 23) weiterleiten, die an die Anschlußklemmen (24, 25) für den Beleuchtungsstrom angeschlossen sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009027092A1 (de) * 2009-06-23 2010-12-30 Robert Bosch Gmbh Kommutatorlager

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009027092A1 (de) * 2009-06-23 2010-12-30 Robert Bosch Gmbh Kommutatorlager

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