DE400366C - Laufrad fuer Flugzeuge - Google Patents
Laufrad fuer FlugzeugeInfo
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Classifications
-
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- B60B3/08—Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body with disc body formed by two or more axially spaced discs
- B60B3/085—Discs having no mutual contact
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
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- B60B25/04—Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
- B60B25/045—Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings on both sides
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
- Laufrad für Flugzeuge. Die Erfindung betrifft ein Laufrad" für Flug: -- zeuge, und zwar handelt es sich um ein Laufrad, das in an sich bekannter Weise zu einem völlig geschlossenen Hohlkörper ausgebildet ist, bei dem sämtliche stoßdämpfende Organe in das Innere des Rades verlegt sind. -Das Laufrad gemäß der Erfindung bezweckt, eine möglichst vollkommene sichere Abfederung der Stöße beim Aufsetzen des Flugzeuges zu gewährleisten. Bekanntlich erfolgen die Stöße hierbei nicht nur in vertikaler Richtung, sondern auch seitlich, vielfach sogar in horizontaler Richtung, was bei gewöhnlichen Luftreifenrädern zur Folge hat, daß die Luftreifen aus den Felgen herausspringen. Um dies zu vermeiden, wird bei dem Laufrad gemäß der Erfindung die Federung durch drei verschiedene, voneinander unabhängige Elemente herbeigeführt, und zwar ist der eigentliche Luftreifen völlig ins Innere des Rades verlegt. An der Lauffläche des Laufrades dagegen ist ein Vollgummireifen oder Halbluftreifen, d. h. ein solcher Reifen, der mit nicht komprimierter Luft oder mit nur zeitweilig (während des Arbeitvorganges) komprimierter Luft gefüllt ist, vorgesehen. Dieser Reifen ist in das Gehäuse so eingebaut, daß dieses ihn wie eine Kuppe umfaßt, und zwar so, daß die Kuppe 2/3 bis 3/4 vom Umfange des Reifens umschließt. Hierdurch ist ein Ausspringen dieses Reifens aus dem Laufrad vollkommen ausgeschlossen.
- In der Zeichnung ist in Abb. i ein Laufrad gemäß der Erfindung im horizontalen Schnitt und in Abb. 2 im Schnitt im Sinne der Linie A-A durch Abb. i dargestellt.
- Die gesamte Einrichtung ist umschlossen von einem Metallgehäuse aus Stahlplatten o. dgl., das aus zwei Teilen i und 2 besteht. Diese Teile werden zusammengehalten durch Schrauben 3 mit eingelassenem Kopf, damit die glatte Fläche des Rades nicht unterbrochen wird. Im Innern des Rades befinden sich die drei federnden Elemente, nämlich erstens als Hauptelement die pneumatische Luftkammer .1, zweitens der eigentliche Laufreifens, auf dessen Fortsetzung, einem Widerlager aus Gummi 6, der Luftreifen ruht. Nach der Mitte des Rades zu ruht der Luftreifen auf Stahltragbändern 7, die an den Gehäuseteilen i und 2 nach innen vorstehend angeordnet sind. Zum Schutze der pneumatischen Kammer 4 ist gemäß der Erfindung um diese ein Netz 4 a vorgesehen nach Art der bekannten Ballonnetze. In die Stahlträger 7 ist das dritte federnde Element, bestehend aus einer Reihe von Gummibällen 8, eingelassen. Die Wirkung dieser Bälle ist die folgende Wenn der Luftreifen einen übernormalen Stoß bekommt, so stößt das Innenrad g aus Holz o. dgl. nach unten und die an ihm angebrachten Stützringe io stoßen auf die Gummibälle 8, die den Stoß auffangen und so jede allzu heftige Erschütterung vermeiden. Selbst wenn bei einem außergewöhnlich starken Stoß der Luftreifen platzen sollte, -so würde durch die federnde Wirkung der Bälle 8 das federnde Rad gemäß der Erfindung doch weiter funktionieren, so daß das Rad einige Zeit ohne Luftreifen weiterarbeiten kann.
- Das Laufrad gemäß vorliegender Erfindung bietet den bisher bekannten gegenüber große Vorteile. Zunächst ist es infolge seiner Konstruktion von großer Leichtigkeit, trotzdem es außerordentlich stabil ist. Die in ihm vorgesehene dreifache Federung bietet infolge ihrer Anordnung auch bei jeder in Betracht kommenden Erschütterung eine große Sicherheit. Es kann, wie dargelegt, weder der Laufreifen aus dem Rade herausspringen noch kann eine Zerstörung des Luftreifens bei allzu heftigem Aufsetzen, die allerdings infolge der geschützten Anordnung desselben im Innern des Rades nahezu ausgeschlossen ist, das Weiterwirken des Laufrades behindern, da noch immer zwei andere federnde Elemente vorhanden sind. Im übrigen ist die elastische Stoßoberfläche bei den elastischen Rädern gemäß vorliegender Erfindung etwa achtmal größer als bei den bekannten Rädern. Demzufolge wird im vorliegenden Falle nur eine Kompression von 2 bis 2r/2 Atm. für die Luftreifen benötigt, während bei den bisher üblichen Laufrädern eine solche von 8 bis 9 Atm. erforderlich war.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Laufrad für Flugzeuge, bei dem alle arbeitenden Teile einschließlich des Luftreifens in ein zweiteiliges kegelförmiges Gehäuse aus Stahl oder anderem Material eingeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in ihm drei federnde Elemente vorgesehen sind, nämlich erstens ein Laufreifen (5) auf Vollgummi bzw. ein sogenannter Halbluftreifen, der an der äußeren Peripherie des Stahlgehäuses (i, 2) angeordnet ist, und zwar so, daß dieses ihn truppenartig zu 2/3 bis 3/,, umfaßt, zweitens der eigentliche Luftreifen (4.), der auf der einen Seite auf einem Widerlager aus Gummi (6) ruht, in welches sich der Laufreifen (5) fortsetzt und auf der Innenseite auf Stahlringen (7), die innen als Vorsprünge an dem Gehäuse (i, 2) vorgesehen sind, drittens Gummibälle (8), die in die Ringe (7) eingelassen sind und die dazu dienen, bei besonders starken Erschütterungen ringförmige Vorsprünge (io) des Innenrades (9) federnd abzufangen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60703D DE400366C (de) | 1922-08-29 | 1922-08-29 | Laufrad fuer Flugzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES60703D DE400366C (de) | 1922-08-29 | 1922-08-29 | Laufrad fuer Flugzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE400366C true DE400366C (de) | 1924-08-07 |
Family
ID=7494302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES60703D Expired DE400366C (de) | 1922-08-29 | 1922-08-29 | Laufrad fuer Flugzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE400366C (de) |
-
1922
- 1922-08-29 DE DES60703D patent/DE400366C/de not_active Expired
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