DE400134C - Kartei mit rechteckigen Karten mit scharfen oder abgestumpften Ecken - Google Patents
Kartei mit rechteckigen Karten mit scharfen oder abgestumpften EckenInfo
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- DE400134C DE400134C DEG58742D DEG0058742D DE400134C DE 400134 C DE400134 C DE 400134C DE G58742 D DEG58742 D DE G58742D DE G0058742 D DEG0058742 D DE G0058742D DE 400134 C DE400134 C DE 400134C
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- card
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- Expired
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- 238000005192 partition Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F17/00—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
- B42F17/02—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers
Landscapes
- Sheet Holders (AREA)
Description
- Kartei mit rechteckigen Karten mit scharfen oder abgestumpften Ecken. Die Erfindung bezieht sich auf eine Kartei, bei welcher rechteckige Karten zur Verwendung gelangen. Um bei den bisher bekannten Karteien dieser Art gewisse Unterscheidungsmerkmale zu geben, hat man zu mancherlei Hilfsmitteln. gegriffen, sei es, daß man den Karten gewisse Teile (Marken, Reiter o. dgl.) hinzufügte, sei es, daß man an den Kartenflächen selbst Veränderungen vornahm, wie z. B. Abschneiden bestimmter Teile oder Lochungen, Einkerbungen u. dgl.-Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Kartei, die -so eingerichtet ist, daß die rechteckigen, mit scharfen oder abgestumpften Ecken versehenen Karten lediglich durch die Auswirkung ihrer Fonn und durch die Art ihres Einlegens in den besonders gestalteten Karteikasten benutzt werden, um eine Anzahl von Unterscheidungsmerkmalen zu erzeugen. Es ist zwar auch bereits vorgeschlagen worden, die Karten seitlich mehr oder weniger weit aus dem Stapel herauszuziehen, um sie dadurch zu unterteilen. Eine derartige Anordnung erfordert jedoch, besonders wenn sie deutlich und nicht auf wenige Gruppen beschränkt tyleiben soll, eine recht beträchtliche Verbreiterung des Karteikastens.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem -Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine gewöhnliche rechteckige Karteikarte, z. B. eine Postkarte mit scharfen Ecken, Abb. a eine Karte .mit abgestumpften Ecken in Vorder- und Rückseite, -Abb. 3 eine Ausführung des Karteikastens im Querschnitt, Abb. q. eine andere Ausführungsform des Karteikastens, ebenfalls im Querschnitt. Wie Abb. 3 zeigt, .besitzt der Hohlraum des Kastens a einen mit der Spitze nach unten gerichteten Dreiecksquerschnitt. In diesen Hohlraum kann man nun Karten b, b' nach Abb. i mit der .Spitze nach unten so einlegen, daß von den beispielsweise mit den Ziffern- i bis 8 bezeichneten Ecken -der ' Vorder- und Rückseite alle 8 Ziffern bei den verschiedenen hintereinanderliegenden Karten -in das oberhalb der Linie g-g befindliche Blickfeld' gelangen. Die Ziffern sind bei dem vorliegenden Beispiel nur der deutlicheren Erläuterung halber angewandt. Beim Gebrauch der üblichen, mit einem Vordruck versehenen Karten ist die Lage jeder Ecke (vorn, oben rechts«, »rückseitig, unten links«) ohne weiteres-erkennbar, und es bedarf dann einer besonderen Bezeichnung nicht mehr. Um die untere Kartenkante zu schützen, kann eine Nut d vorgesehen sein.
- ZumFesthalten der .schrägstehenden Karten in ihrer Lage ist einesteils der Kastendeckelh finit Längsnuten i versehen; welche sich über die .frei liegenden Kartenecken legen, andernteils ist eine in den zwischen den freien Kartenecken gebildeten Raum passende Profilleiste k vorgesehen, die an den Stirnwänden des Kastens a befestigt werden kann. Der unterhalb des Kastenhohlraums bei der. Ausführung nach Abb. 3 verbleibende Raum kann, wie vielfach üblich, zur Anordnungvon Schubladen e, e' verwendet werden.
- In Abb.4 ist die weitere Ausbildung des Kastens a gezeigt, bei welcher die beispielsweise nach Abb. a mit abgestumpften Ecken versehenen Karten nicht nur diagonal (bz, b$), sondern auch flachkantig (b4) oder hochkantig (b5) eingelegt werden können. Zu diesem Zweck sind an der Hohlraumwandung Rinnen 1, m, m', n, n' vorgesehen, in welche die .Karten mit ihren Ecken eingelegt werden. In dem gezeichneten Beispiel sind in Abb. z die Kartenecken mit den Ziffern i bis 8, die Kartenmitten mit den Ziffern 9 bis 16 bezeichnet. Wie Abb. 4 erkennen läßt, erscheinen innerhalb des durch die Linien g-g nach unten begrenzten Blickfeldes acht verschiedene Stellen der Karten, die als Unterscheidungsmerkmale dienen. Bei dem Beispiel nach Abb. 4 ist die Innenseite des Deckels la nach einem Querschnitt profiliert, der sich dem durch die vier Lagearten bedingten Umriß des oberer: Blickfeldrandes anpaßt. Hierdurch wird ebenso wie bei dem Beispiel nach Abb. 3 erreicht, daß bei geschlossenem Deckel die Karten nicht aus ihrer Lage .geraten können. .Hingegen ist bei geöffnetem Deckel das Umordnen der Karten außerordentlich .bequem und leicht durchzuführen, Zur Schaffung von Abteilungen innerhalb der Kartenreihe können in bekannter Weise Zwischenwände eingeschaltet werden. Die in Abb.4 dargestellte Zwischenwand o ist so gestaltet, daß .ihre obere Kante die untere Begrenzung des Blickfeldes .bildet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Kartei mit rechteckigen Karten mit scharfen oder abgestumpften Ecken, dadurch .gekennzeichnet, daß der Kastenboden einen winkligen Querschnitt besitzt. a. Kartei nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß die schrägenWandungen desKastenbodens mit Rinnen (m,m', n,n') im Abstande der Kartenkanten versehen sind. 3. Kartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Festhaltung der verschiedenartig eingeordneten Karten in ihrer jeweiligen Lage der Deckel des Kastens mit Nuten versehen ist und gegebenenfalls auch noch eine in den zwischen den freien Kartenecken gebildeten Raurn passende Profilleiste eingelegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG58742D DE400134C (de) | 1923-03-28 | 1923-03-28 | Kartei mit rechteckigen Karten mit scharfen oder abgestumpften Ecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG58742D DE400134C (de) | 1923-03-28 | 1923-03-28 | Kartei mit rechteckigen Karten mit scharfen oder abgestumpften Ecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE400134C true DE400134C (de) | 1924-08-14 |
Family
ID=7131971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG58742D Expired DE400134C (de) | 1923-03-28 | 1923-03-28 | Kartei mit rechteckigen Karten mit scharfen oder abgestumpften Ecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE400134C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2966156A (en) * | 1956-03-02 | 1960-12-27 | Richard P Scholfield | Card supporting device |
-
1923
- 1923-03-28 DE DEG58742D patent/DE400134C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2966156A (en) * | 1956-03-02 | 1960-12-27 | Richard P Scholfield | Card supporting device |
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