DE685370C - Steilsichtkartei - Google Patents

Steilsichtkartei

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Publication number
DE685370C
DE685370C DEH153199D DEH0153199D DE685370C DE 685370 C DE685370 C DE 685370C DE H153199 D DEH153199 D DE H153199D DE H0153199 D DEH0153199 D DE H0153199D DE 685370 C DE685370 C DE 685370C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
spacers
pocket
steep
map
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH153199D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Raufmann Dr Ludwig Steyer
Original Assignee
Albert Hom
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albert Hom filed Critical Albert Hom
Priority to DEH153199D priority Critical patent/DE685370C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE685370C publication Critical patent/DE685370C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/28Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in the form of endless bands or revolving drums

Description

  • Steilsichtkartei Die Erfindung bezieht sich auf eine Steilsichtkartei mit durchweg rechteckigen, geradkantigen, auf Abstandhaltern in besonderer Weise gestaffelten Karten.
  • Es sind Karteien mit in waagerechter Richtung mittels Abstandhalter gestaffelten Karten bekannt. Der Sachbetreff steht auf den überstehenden und daher sichtbaren Kartenrändern. Die Sichtränder der Karten verlaufen senkrecht zum Kastenboden; der darauf stehende Sachbetreff ist daher nur schwer lesbar. Um diesen übelstand zu beseitigen, ist man auch dazu übergegangen, eine Ecke der Karten abzuschneiden und die Bezeichnung auf den so entstehenden Schrägrand zu setzen. Diese Karteien mit Schrägschnittkarten besitzen eine Reihe von Nachteilen; insbesondere bestehen diese darin, daß wertvoller Raum von der Karte weggeschnitten wird, so daß die Ausnutzung des Materials geringer ist als bei rechtwinkligen Karten, und daß die nicht mehr gerade verlaufenden Seitenkanten beim Ausrichten der Karten in Buchungsapparaten, Buchungsmaschinenu.dgl. gewisse Schwierigkeiten bereiten.
  • Ähnliche. Nachteile hat eine ebenfalls bekanntgewordene Ausführung, bei der die unteren Kartenränder, die die Ausstanzungen tragen, schräg verlaufen, während die eigentlichen Sichtränder zum oberen Kartenrand im rechten Winkel stehen. Die Sichtränder verlaufen infolge dieser Kartenausführung ebenfalls schräg zum Kastenboden. Bei dieser Ausführung ist wohl der Verschnitt- noch größer als bei den Karten mit schrägen Ecken. Diese Nachteile will die Erfindung vermeiden. Es sind auch bereits Flachsichtkarteien bekannt, bei denen man der besseren- Sicht wegen die einzelnen Züge schräg stellt, ferne:. Schrägsichtkarteien, bei denen viereckige 'üi@ä: geradkantige Karten ebenfalls in flachen Zügen, also in Form der bekannten FlachsAitkarteien, untergebracht sind. Diese Kartei. ausführungen verlangen einen besonderen Kartenträger für jede Karte. Die Züge nehmen gegenüber der Steilkartei mehr Raum in Anspruch und sind wesentlich teurer. Auch diese Nachteile will die Erfindung vermeiden und schafft eine Verbindung von Schrägsicht-und Steilsichtkartei unter Verwendung der gewohnten viereckigen Karten.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Steilsichtkartei mit mittels Abstandhalter, die zum Kastenboden ansteigen, in Taschen o: dgl. lose stehende Karten, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte, völlig rechtwinklige Karten bei staffelförmiger Anordnung eine Schrägsichtkartei bilden.
  • Die Abstandhalter werden in taschenförmig ausgebildeten Leitkarten angebracht. Zu jeder Kartenstaffel gehört eine Leitkartentasche, die erfindungsgemäß ihrerseits am Fuß Ausstanzungen besitzt und mittels Abstandhalter am Kasten gegen seitliches Verschieben gesichert werden kann. Der obere Rand der Kartentasche verläuft parallel zu den ansteigend angeordneten Abstandhaltern, also ebenfalls schräg zum Kastenboden. Erfindungsgemäß können nun mehrere Kartentaschen staitelförrnig zueinander so aufgestellt werden, daß die Sichtränder der in ihnen eingesteckten Karten sichtbar bleiben. Beim aufschlagen der Kartei sind somit dem Beschauer die Sichtränder einer sehr großen Anzahl von Karten, die in drei, vier oder mehr Leitkartentaschen stellen, gleichzeitig sichtbar.
  • Der Vorteil der beschriebenen Karteiausführung besteht darin, daß das üblicherweise rechteckige Kartenformat voll ausgenutzt werden kann, daß trotzdem durch die ansteigende Staffelung der Sachbetreff auf dein schräg stehenden Sichtrand bequem lesbar ist und daß durch die eigentümliche Anordnung der Karten in Kartentaschen gleicher Art eine größere Anzahl Kartenstaffeln sichtbar gemacht und damit eine weit bessere Übersicht erzielt wird. Um zu erreichen, daß der Bearbeiter eine gewünschte Karte aufschlagen bzw. in der Kartei blättern kann, wird die dem Beschauer zugekehrte Seite der Kartentasche genutet, während die Rückseite steif bleibt. Die Vorderseite legt sich somit bequem um, so daß auch die in der Kartentasche stehenden Karten nach vorn umgelegt werden können.
  • Dieses bequeme Umlegen der gestaffelten Karten in der aufgeschlagenen Tasche wird weiterhin dadurch erleichtert, daß die Karten mit dem unteren Ende der Ausstanzungszap-Jen auf dein schräg zum Kastenboden ver--laufenden Scharnier der Tasche aufstehen. Dieses Scharnier kann beispielsweise durch Nutung eines taschenförmig zusarmnengelegten Kartonstreifens gefertigt oder als Stoffscharnier, Metallscharnier o. dgl. ausgebildet werden. Die Abstandhalter sind an der Kartentasche in einem Abstand von diesem Scharnier befestigt, der geringer ist als die Tiefe der an den Karten vorgenommenen Fußausstanzungen, so daß beim Verschwenken der Karten in der Tasche die inneren Ausbuchtungen der Ausstanzungen nicht mit den Abstandhaltern in Berührung kommen.
  • Erfindungsgemäß sind' die Abstandhalter an der Tasche derart ausgebildet, daß sie sich bei aufgeschlagener Tasche über den vollen Zwischenraum zwischen den beiden Kartentaschenhälften erstrecken und beim Zurückschlagen der beweglichen Taschenhälfte in raumsparender Weise durch Verschwenken, Ineinanderschieben: scharnierartiges Zusammenlegen o. dgl. ihre senkrecht zur Tasche verlaufenden Abmessungen verringern.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i stellt eine Kartentasche mit stäffelförmig eingesteckten Karten in Ansicht dar. Abb.7 veranschaulicht ebenfalls eine Kartentasche mit staffelförmig eingesteckten Karten, bei der die vordere Taschenhälfte nach vorn umgelegt ist.
  • Abb.3 veranschaulicht einen Schnitt durch einen Karteikasten und zeigt mehrere staffelförmig eingestellte Karteitaschen in Ansicht.
  • Abb. q. zeigt den Schnitt durch eine Kartentasche mit staffelförmig eingesteckten Karten. i ist die Rückwand einer Kartentasche, die zweckmäßig aus Hartkarton, Bakelit, Leichtmetall o. dgl. gefertigt ist. Das Fußende derselben zeigt Ausstanzungen z, so daß sich die Taschen beliebig staffelförmig versetzt, gesichert durch die Abstandhalter 3, in Karteikästen q. aufstellen lassen. 5 ist die Vorderwand der Kartentasche, die aus dem gleichen Material wie die Rückwand i gefertigt werden kann. Sie ist durch Stoffscharnier, Metallscharnier öder infolge von Nutung vierschwenkbar an der Taschenrückwand befestigt, und zwar so, daß die Schwenkachse des Scharniers in einem geeigneten Winkel. zum Boden des Kastens q. ansteigt.
  • Mit den Fußenden ihrer Ausstanzungen stehen auf diesem Scharnier in der Tasche die staffelförmig eingestellten Karten 6. Der staffelförmige Abständ der Karten wird dadurch gesichert, daß dieselben mit an ihnen angebrachten Ausstanzungen 7 Abstandhal ter 8 übergreifen. Die Abstandhalter 8 sind beispielsweise hakenförmige Blättchen aus Leichtmetall, die mittels der Achse 9 verschwenkbar an der Taschenvorderwand 5 befestigt sind. Sie durchgreifen diese Vorderwand durch Ausstanzungen io in derselben. In ähnlicher Weise sind in der Rück,%vand z der Tasche Ausnehmungen i i vorgesehen, die durch einen mit gleichen Aussparungen versehenen" aufgenieteten oder auf gepreßten Metallstreifen gegen Beschädigungen gesichert sein können.
  • Der hakenförmige Abstandhalter 8 durchgreift die Taschenrückwand i mittels dieser Aussparungen i i. Die Form und Befestigung des hakenförmigen Abstandhalters 8 ist derart gewählt, daß beim. Zurücklegen der vorderen Taschenwand 5 der sich verschwenkende Abstandhalter seine senkrecht zur Taschenebene verlaufende Abmessung verringert, so daß er bei geschlossener Tasche in raumsparender Weise weniger hervortritt als bei geöffneter Tasche.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; . i. Steilsichtkartei mit mittels Abstandhalter, die zum Kastenboden ansteigen, in Taschen o. dgl. lose stehenden Karten, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte, völlig rechtwinklige Karten bei staffelförmiger Anordnung eine Schrägsichtkartei bilden.
  2. 2. Steilsichtkartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere mittels Abstandhalter am Kastenboden und Ausstanzungen am Fuß gesicherte Kartentaschen versetzt zueinander angeordnet sind, so daß die schrägen Sichtstreifen mehrerer Staffeln sichtbar sind.
  3. 3. Steilsichtkartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Kartentaschen angebrachten Abstandhalter verschwenkbar oder ausziehbar sind, so daß die dem Bearbeiter zugekehrte Seite der Kartentasche und die Karten selbst sich in entsprechendem Winkel verschwenken bzw. umlegen lassen.
DEH153199D 1937-10-06 1937-10-06 Steilsichtkartei Expired DE685370C (de)

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DEH153199D DE685370C (de) 1937-10-06 1937-10-06 Steilsichtkartei

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DE (1) DE685370C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143789B (de) * 1953-12-09 1963-02-21 Direktor Hans Schmid Sichtkartei
DE1187225B (de) * 1956-04-30 1965-02-18 Kardex A G Fuer Bueroartikel Sichtkartei

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143789B (de) * 1953-12-09 1963-02-21 Direktor Hans Schmid Sichtkartei
DE1187225B (de) * 1956-04-30 1965-02-18 Kardex A G Fuer Bueroartikel Sichtkartei

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