DE398967C - Verschlussvorrichtung fuer klappbare Waende an Fahrzeugen - Google Patents

Verschlussvorrichtung fuer klappbare Waende an Fahrzeugen

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DE398967C
DE398967C DER55753D DER0055753D DE398967C DE 398967 C DE398967 C DE 398967C DE R55753 D DER55753 D DE R55753D DE R0055753 D DER0055753 D DE R0055753D DE 398967 C DE398967 C DE 398967C
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DE
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stanchion
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stanchions
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DER55753D
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Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
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Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/14Adaptations of hopper elements to railways
    • B61D7/16Closure elements for discharge openings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die klappbaren Wände an Fahrzeugen, besonders die Stirnwände der offenen Eisenbahnwagen, wurden bisher vorwiegend mit sogenannten Daumenwellen geschlossen und g geschlossen gehalten. Dieser Art von Verschlußvorrichtungen haftet der Nachteil an, daß die gegen die Wand oder deren Rungen sich anlegenden Daumen bei beladenen Wagen durch den Druck des Ladegutes, besonders beim stoßweisen Aneinander- oder Gegeneinanderfahren der Wagen und der damit verbundenen Verschiebung des Ladegutes gegen die Stirnwand, einem starken Druck zu widerstehen haben, den sie auf die Welle selbst übertragen und sie mit den Daumen als Hebelarm auf Verdrehung in sich beanspruchen. Die Wellen wurden verwürgt und sogar zwischen einzelnen Daumen in verschieden ^großem Maße, so daß die Daumen ihre gegenseitige Lage zueinander veränderten und nur einzelne davon zur Wirkung kamen. Der ganze Türverschluß wurde dadurch unsicher, ungewolltes Öffnen kam vor und Betriebsstörungen und Ladegutverluste waren die Folge. Die bisher bekannt gewordenen Mittel, die diesen Übelständen begegnen sollten, hatten keinen vollen Erfolg. Die Wellen mußten, um die Verschlußstellung herbeizuführen, meist große Drehungswinkel — i8o" bis 270° — durchlaufen, was die Handhabung wesentlich erschwerte. -
Gemäß der Erfindung wird eine Verschlußeinrichtung für Stirnwände der Eisenbahnwagen geschaffen, die eine vollkommene Betriebssicherheit verbürgt, schnell und einfach zu handhaben ist und auch in der Herstellung einfach und billig ist. Zum Öffnen und Verschließen genügt ein kleiner, unter 30° liegender Drehwinkel der Welle, und die Kräfte, die in der Verschlußstellung auf die Verschlußteile wirken, verursachen in den Hauptteilen lediglich Zugspannungen, ihre Wirkung auf Drehen oder Verdrehen der Welle ist ganz ausgeschaltet bzw. auf ein unschädliches Maß herabgesetzt, und sie sind bestrebt, den Verschluß in der Verschlußlage zu erhalten oder ihn in diese weiter zu bewegen, nicht aber im Sinne des Öffnens.
Zu diesem Zweck ist die Verschluß welle aus einer Rundstange mit mehreren Kröpfun- g0 gen ohne besondere Verstärkungen hergestellt. Durch Drehung der Welle treten die äußeren Teile der Kröpfungen durch eine Winkelbewegung von höchstens 30° über die unteren Rungenenden, wobei ihre innere konvex (kreisförmig) gekrümmte Fläche der Außenfläche der Runge zugewendet ist, gegebenenfalls eine gewisse dieser gegebenen Federung überwindend. Die Mittelebene des Kurbelknies liegt dann senkrecht oder annähernd senkrecht zur äußeren RungenfLäche, wobei sich der äußere Kniebogen, der Kurbelzapfen

Claims (2)

  1. mit seiner konvex gewölbten Innenfläche, an das durch die Kurbelschleife gradlinig oder mit der nachstehend beschriebenen Form gebung hindurchtretende Rungenende anlegt Damit wird erreicht, daß die durch die Belastung und beim Verfahren des Wagens ent stehenden Druck- und Stoßkräfte nicht auf Lösen, sondern auf Festhalten der Verschlußlage wirken. Unterstützt kann diese Sicherung der Verschlußlage schon bei unbeladenen Wagen durch das Zusammenwirken einer in den Rungen durch eine ihnen gegebene Federung erzeugte innere Spannung mit einer kleinen konkaven Ausnehmung auf der Runge, einer Art von Falle, werden, in die der äußere Kniebogen einschnappt. Der tiefste Punkt der Ausnehmung wird zweckmäßig so gelegt, daß die angedeutete günstigste bzw. richtige Lage der Verschlußorgane genau oder annähernd eintritt und gewährleistet ist.
    Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigen
    Abb. ι den Türverschluß in Vorderansicht, Abb. 2 den Türverschluß in Seitenansicht, Abb. 3 die Seitenansicht des Verschlusses während des Schließvorganges,
    Abb. 4 die Seitenansicht der Tür und des Verschlusses in der Schließstellung, Abb. 5 eine Sicherheitsvorrichtung an dem unteren Rungenende und
    Abb. 6 die Verschlußwelle (Kniewelle) in Oberansicht.
    An der Stirnseite des Fahrzeuges, beispielsweise eines Eisenbahnwagens, befindet sich die Tür α. Diese ist in einem Gelenk oder Scharnier b dreh- und klappbar gelagert. Die Tür α ist in bekannter Weise mit Rungen c armiert. Unterhalb des Wagenrahmens befindet sich in geeigneter Lagerung die Verschlußwelle d. Diese hat Kröpfungen oder Knie e, die aus der Welle ohne besondere Bearbeitung geformt sind. An der einen Seite ist die Welle d nach aufwärts gebogen und bildet den bekannten Schließhebel h, der in der üblichen Art in der Verschlußstellung durch den Sicherheitshaken / gehalten wird. Die Rungen c können, wie im gezeichneten Beispiel, in ihrem unteren Teil c1 ein wenig von ihrem Kopfstück abgebogen sein, es kann ihnen aber auch z. B. durch Freilegen ihrer Enden auf einer gewissen Länge die Möglichkeit einer kleinen federnden Durchbiegung gegeben werden, und an ihrem Ende g auf der äußeren Seite kann eine geringe Ausnehmung / angebracht sein, so daß nach unten hin in bezug auf sie ein kleiner Vorsprung entsteht.
    Beim Umlegen des Hebels h nach oben wird die Welle d in gleichem Sinne um ihre Achse gedreht, der innere Teil des Knies e legt sich gegen das Ende der zugehörigen Runge c; bei Weiterdrehung der Welle gleitet das Knie e auf die Runge herauf und drückt die Runge c mitsamt der Türe α fest gegen die Stirnseite des Wagens. Die der Runge etwa gegebene bzw. ihr anhaftende leichte Federung wird überwunden, das Knie e tritt in die schwache Ausnehmung i der Rungenenden g ein, die so gebildet ist, daß die in der Runge erzeugte Spannung und die gleichgerichteten Kraftwirkungen der Last das Knie in seiner Schließstellung zu erhalten und in diese zu bewegen streben. Die Rungen c und die Türe α werden somit selbsttätig in ihrer Verschlußlage festgehalten. Es ist ersichtlich, daß die Kräfte in der Verschlußlage die Welle gar nicht oder nur ganz geringfügig und in unschädlichem Maße drehend beanspruchen können, es wird im wesentlichen nur ein Zug von dem äußeren Kniebogen ausgehend durch die kurbelartigen Seitenteile des Knies auf die Lagerstellen der Kurbelwelle übertragen.
    Um ein Anheben oder Herausheben der Tür α beim Anziehen der Wellenknie e gegen die Rungen c und während des Betriebes zu vermeiden, besitzen die Rungenenden g einen nasenartigen Ansatz rn, der sich unter die Unterkante des Wagenrahmens legt (Abb. 5).
    Paten τ-Ansprüche:
    i. Verschlußvorrichtung für klappbare Wände an Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verschlußlage die äußeren Bögen von kurbelartigen Kröpfungen oder Knien einer Verschlußwelle mit konvex oder kreisförmig gewölbten Innenflächen die durch sie hindurchtretenden Enden der Rungen umfassen.
  2. 2. Verschlußvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Kniebögen sich in der Schließstellung in eine leicht konkave, so an den Rungenenden angebrachte Ausnehmung einlegen, daß die Mittelebene der Kurbelknie sich genau oder annähernd senkrecht zu der äußeren Begrenzungsfläche der Rungen einstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER55753D 1922-04-30 1922-04-30 Verschlussvorrichtung fuer klappbare Waende an Fahrzeugen Expired DE398967C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949827C (de) * 1954-07-11 1956-09-27 Victor Halstrick K G Verschlussgetriebe fuer als Seitenentleerer ausgebildete Foerderwagen
US5183310A (en) * 1991-09-04 1993-02-02 Hunter Manufacturing Inc. Latching mechanism for cap tailgate door

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE949827C (de) * 1954-07-11 1956-09-27 Victor Halstrick K G Verschlussgetriebe fuer als Seitenentleerer ausgebildete Foerderwagen
US5183310A (en) * 1991-09-04 1993-02-02 Hunter Manufacturing Inc. Latching mechanism for cap tailgate door

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