DE397697C - Einrichtung zum Anlassen, Regeln und Anhalten von Elektromotoren, bei denen sowohl der Feldmagnet als auch der Anker drehbar angeordnet sind - Google Patents

Einrichtung zum Anlassen, Regeln und Anhalten von Elektromotoren, bei denen sowohl der Feldmagnet als auch der Anker drehbar angeordnet sind

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DE397697C
DE397697C DEK85473D DEK0085473D DE397697C DE 397697 C DE397697 C DE 397697C DE K85473 D DEK85473 D DE K85473D DE K0085473 D DEK0085473 D DE K0085473D DE 397697 C DE397697 C DE 397697C
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brake
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Expired
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DEK85473D
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PERCY THOMAS KING
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PERCY THOMAS KING
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/102Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Anlassen, Regeln und Anhalten von Elektromotoren, bei denen sowohl der Feldmagnet als auch der Anker drehbar angeordnet sind. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anlassen, Anhalten und Steuern von Elektromotoren und insbesondere für solche Motoren, deren beide Teile, Anker und Feldmagnet, drehbar angeordnet sind, wobei das Gestell die Ankerlager, Feldwicklungen u. dgl. enthält und durch eine Bandbremse gesteuert wird, derart, daß der Anker sich mit veränderlichen Geschwindigkeiten entgegengesetzt zum Gestell drehen kann.
  • Es ist schon bekannt, sowohl den Feldmagneten als auch den Anker drehbar anzuordnen und einen dieser Teile als Antrieb zu benutzen sowie beide umlaufenden Teile durch Bremsen zu steuern, die durch einen einzigen Handgriff betätigt werden, derart, daß eine Bremse angezogen und die andere Bremse gelockert wird, hierbei wird durch den Handgriff gleichzeitig ein Schalter betätigt, der die Stromzuführung unterbricht, wenn das antreibende Glied gebremst wird.
  • Der Motor gemäß der Erfindung ist besonders zum Antrieb kleiner Maschinen, wie Nähmaschinen, bestimmt, die gewöhnlich mit einer Fußsteuerung versehen sind. Gemäß der Erfindung werden auf einem solchen Motor die Bremsen durch Federn betätigt, so daß eine Überlastung derselben verhindert wird. Die Spannung der Federn ist einstellbar.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt einen Motor von der Seite mit einer Bremse gemäß der Erfindung. Abb.2 ist eine Endansicht desselben. Abb.3 stellt eine Einzelheit einer abgeänderten Verbindung zwischen Steuer und Bremshebel dar.
  • Abb. q. zeigt den Motor mit einer anderen Bremsvorrichtung.
  • Abb. 5 und 6 zeigen ein anderes Bremsband für die Ausführungsform nach Abb. q..
  • Abb.7 zeigt wiederum eine andere Bremsbandausführungmit Fußsteuerung.
  • Abb. 8 und 9 sind zwei Endansichten der Ausführungsform nach Abb. 7. Abb. io und i i zeigen eine weitere Ausführungsform der Bremse.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i und 2 sitzen die Feldspulen, Bürstenhalter und Endplatten der Maschine an einem Gestell i und können sich in Kugellagern um die Ankerwelle 2 drehen, die ebenfalls in Kugeln gelagert ist. Die Kugellager des Gestelles i sind zweckmäßig innen an der Ankerspindel und außen am Feldgestell befestigt, während die Kugellager des Ankers zweckmäßig innen an der Ankerspindel und außen im äußeren Gehäuse befestigt sind. Die Bürsten 30 sitzen an einem isolierten Träger 3 i (Abb. 2 ) ; sie arbeiten mit nicht gezeichneten Scbleifringen zusammen. 32 sind die Schaltungskabel zu den Bürsten, die über Schleifringe die Kommutatorbürsten mit den Feldwicklungen verbinden.
  • Die Vorrichtung zum anlassen, Regeln und Steuern wird durch einen Hebel betätigt, der von Hand oder von Fuß bedient wird. Der Steuerhebel3 ist in dem Konsol:l gelagert und durch die Federn 5 mit einem Schwingarm 6 verbunden. Dieser ist bei 7 an den Ständer 8 angelenkt und durch eine Feder g mit einem Bremsband io verbunden, das an die Bremsfläche i i des Feldmagneten angedrückt wird, wenn der Hebel 6 durch dien Arm 3 angehoben wird. An dem Ende des Hebels 6 sitzt ein ähnliches Bremsband 12, das an den Umfang einer auf der Ankerwelle sitzenden Scheibe il. angedrückt werden kann. wobei Federn 5 eine Überlastung der Bremsbänder verhüten. Durch Federn 14 wird der Schalter in die Unterbrechungsstellung zurückgebracht. Alle Federverbindungen zwischen den Gliedern ; und 6 und den Bändern io und 12 enthalten Muttern 15 zur Einstellung der Federspannung. An dem Steuerhebel 3 sitzt ein Umschalter 16, der zwischen die Kontakte 17 greift.
  • Wenn das Bremsband io an die Bremsfläche i i angedrückt wird, ergibt sich eine Bremswirkung, die die Geschwindigkeit des Feldgestelles ändert. Zum Anlassen des Motors wird der Arm 3 heruntergedrückt und dadurch der Strom durch den Umschalter 16 eingeschaltet. Gleichzeitig wird das Band io an die Bremsfläche i i des Feldgestelles angedrückt sowie das Bremsband 12 von dem Umfang der Scheibe 13 gelöst. Infolgedessen kann jetzt der Anker rascher als das Feldgestell laufen. Wenn man hingegen die Maschine langsam laufen lassen oder anhalten will, wird das Bremsband 12 an die Scheibe 13 der Ankerwelle angepreßt, während das Band io gelockert und gleichzeitig der Schalter ausgeschaltet wird.
  • Abb.3 zeigt eine etwas andere Verbindung zwischen dem Steuerhebel 3 und dem Schwingarm 6. Hier sitzen die Federn, durch die die Wirkung des Hebels 3 auf den Arm 6 übertragen wird, in einem Joch 18, wobei ihre Spannung durch Muttern 15 verändert werden kann.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. q. bremsen die Klötze i9 das Feldgestell und Klotz 2o den Anker. Wenn der Hebelarm 2 i heruntergezogen wird, legen sich die Bremsklötze 19 gegen das Feldgestell, während der Bremsklotz 2o von der auf der Ankerwelle sitzenden Scheibe abgehoben wird. Durch Federn wird der Bremsklotz 2o angedrückt und werden die Bremsklötze i9 abgedrückt. An letzteren sitzen die Bürsten 22, die den Strom zu den Schleifringen führen, die in die Oberfläche des Feldgestelles eingelassen sind und bei dieser Ausführungsform auch die Bremsflächen bilden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 und 6 tragen die Bremsstücke gleichfalls die Bürsten 22. Der Unterschied gegenüber Abb. 4. - besteht darin, daß dort Druckfedern angeordnet sind, während hier die Bürsten 22 unter dem Einfluß von Blattfedern 23 stehen.
  • Bei den Ausführungsformen nach Abb.5 bis 9 wird die Bremsvorrichtung wie in Abb. ¢ betätigt, jedoch sitzen die Bürstenglieder 22 an Blattfedern 23 hinter den Bremsblöcken i9, so daß sie, wenn die Bremsblöcke von den Schleifringen abgehoben werden, außer Kontakt mit den Schleifringen kommen und so den Stromkreis nach Art eines doppelpoligen Schalters unterbrechen. Die Bremsklötze werden durch den Arm 2 i von einem Pedal 21 o gesteuert, das zweckmäßig unterhalb der Näh- maschine o. dgl. angeordnet ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. io und i i ist der Schwingarm 6 bei 7 in dem Ständer 8 gelagert und betätigt die Bremsbänder io und 12 durch die Druckfedern 5 und , die Kniehebel 2q.. Diese Kniehebel arbeiten auf einem Bolzen 25 mit Feder 26, deren Spannung durch die Mutter 27 geregelt werden kann. Die Aufwärtsbewegung des Armes 6 spannt die Bremse io an und lockert die Bremse 12, während das Umgekehrte bei der Abwärtsbewegung des Armes 6 eintritt.
  • Die beschriebenen Bremseinrichtungen sind an Motoren dargestellt, bei denen der Feldmagnet und der Anker drehbar und beide bremsbar sind, wobei beide Bremsen von einem einzigen Arme betätigt werden und so eingestellt sind, daß die Bremsspannung der einen von der der anderen abhängig ist, derart, daß die Bremsung eines Gliedes verringert. wird, wenn die des anderen vermehrt wird. Dadurch erhält man eine sehr empfindliche Geschwindigkeitsregelung. - Die Bremsspannung auf das Glied, das für die Regelung benutzt wird, wird durch eine Feder gesteuert, so daß dieses feststehende Glied sich drehen kann, auch wenn der Motor überlastet ist.
  • Erforderlichenfalls kann das Feldgestell anstatt des Ankers zum Antrieb benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Anlassen, Regeln und Anhalten von Elektromotoren, bei denen sowohl der Feldmagnet als auch der Anker drehbar angeordnet sind, durch einen einzigen Bremshebel, bei dessen Verstellung gleichzeitig die Bremsung des Ankers vergrößert und die des Feldmagneten vermindert wird oder umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse unter Federbelastung steht, so daß der von ihr festgehaltene Teilbei Überlastung des Motors schlüpfen kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (3) durch Federn (5) mit einem zweiarmigen Hebel (6) verbunden ist, dessen beide Arme mittels Federn (9) an Bremsbändern (i o, 12) angreifen, die auf die Bremstrommeln (i i, 13) des Feldmagnetgestelles und der Ankerwelle je nach der Lage des Steuerhebels (3) arbeiten.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch (i), dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsstücke gleichzeitig als Bürstenhalter (22) ausgebildet sind (Ahb. 4 und 6).
DEK85473D Einrichtung zum Anlassen, Regeln und Anhalten von Elektromotoren, bei denen sowohl der Feldmagnet als auch der Anker drehbar angeordnet sind Expired DE397697C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227131B (de) * 1962-03-19 1966-10-20 Novi Pb Sa Fahrrad-Nabendynamo

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