DE3972C - Regenerativapparat für Flammöfen mit Gasfeuerung - Google Patents

Regenerativapparat für Flammöfen mit Gasfeuerung

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DE3972C
DE3972C DENDAT3972D DE3972DA DE3972C DE 3972 C DE3972 C DE 3972C DE NDAT3972 D DENDAT3972 D DE NDAT3972D DE 3972D A DE3972D A DE 3972DA DE 3972 C DE3972 C DE 3972C
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DE
Germany
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gas
regenerative apparatus
fired flame
flame furnaces
channels
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Expired
Application number
DENDAT3972D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. HAUPT, Fabrikbesitzer, in Brieg, und G. MENDHEIM, Civil-Ingenieur, in Berlin, Luckenwalderstrafse 1
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE3972C publication Critical patent/DE3972C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0015Gas burners for use in retort furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1878 ab.
Zur Erläuterung der Construction ist auf beiliegender Zeichnung ein mit dem neu erfundenenRegenerativ-Apparat versehener Leuchtgas-Retortenofen dargestellt; doch kann dieser Apparat auch für andere Arten von Flammöfen entweder ganz in der dargestellten Form oder mit geringen Modificationen in der Situation und in den Dimensionen benutzt ■werden.
Das Heizgas wird dem Ofen durch den im Schnitt nach E- F, sowie im Grundrifs nach A-B dargestellten Kanal α zugeführt und tritt aus letzterem nach rechts und links an mehreren Stellen durch die Röhren b b in den mittleren Theil des Brennraumes, stets gemeinschaftlich mit erhitzter Luft, welche an den entsprechenden Stellen durch die Oeffnungen c c dem Regenerativ-Apparat entströmt und dort die Flammenbildung veranlafst. Das Feuer erreicht, zwischen den Retorten hindurchpassirend, das Ofengewölbe, und steigt an demselben nach rechts und links wieder zur Ofensohle hinab, um durch die senkrechten Röhren dd der Regenerativ-Apparate in die beiden unter letzteren liegenden Kanäle e und e1 und mittelst derselben durch den Sammelkanal/ in den Schornstein zu gelangen.
Die Verbrennungsluft tritt durch die eisernen Mundstücke g und gl zunächst in die Kanäle h bezw. h1, aus diesen durch die wagerechten Röhren ii der Regenerativ-Apparate in die Kanäle k bezw. k\ aus diesen durch die Röhren 11 in die Kanäle m bezw. w1, und gelangt dann durch die Röhren η η endlich in die Kanäle 0 bezw. o1, aus welchen sie, wie oben erwähnt, gerade an denjenigen Stellen, wo Gas-Austrittsöffnungen angebracht sind, durch die Oeffnungen cc austritt und die Verbrennung der Gase bedingt.
Die senkrechten Röhren d d, durch welche die abgehende Flamme aus dem Brennraum in die Kanäle e und e1 gelangt, und die wagerechten Röhren i i, II, η η, durch welche die Verbrennungsluft circulirt, sind, wie aus der Zeichnung hervorgeht, derartig in grofsen, gut und dicht gearbeiteten Formstücken aus Chamottemasse angebracht, dafs zwischen beiden Rohrsystemen nur schwache Wandungen befindlich sind, welche eine verhältnifsmäfsig bedeutende Wärmeübertragung um so mehr bewirken , als die Summe des Wand-Flächeninhaltes, sowohl der Rauch- als auch der Luftröhren, aufserordentlich grofs im Verhältnifs zu dem Räume ist, welchen der ganze Apparat einnimmt, während andererseits durch Vermeidung von Mauerfugen zwischen den Rauch- und Luftwegen die Gefahr des Verlustes der erhitzten Luft durch deren Uebertreten in die Rauchgase den sonstigen, ähnlichen Regenerativ-Apparaten gegenüber erheblich verringert ist. Diejenigen Fugen an den Formstücken, welche allein bei Dehnung oder Zusammenziehung des erhitzten Mauerwerkes eine Veranlassung zu falschen Luftwegen bieten können, sind -oben durch die Formsteine pp, unten durch' die Bogensteine q q gedichtet, auf welchen die grofsen Regeneratorsteine theilweise aufruhen. Undichtheiten zwischen den Kanälen h bezw. hl und m bezw. ml einerseits, oder zwischen k bezw. k1 und 0 bezw. o1 andererseits, welche ebenfalls Wärme aus den
sie begrenzenden grofsen, durchlochten Formsteinen aufnehmen und an die hindurchpassirende Luft übertragen, sind durch die Construction dieser Kanäle gleichfalls möglichst vermieden und würden, wenn sie dennoch einträten, von nur geringem Nachtheil sein.
Das Material, aus welchem die dem Regenerations-Processe dienenden Theile gefertigt werden, ist den Hitzegraden des betreffenden Ofens selbstverständlich anzupassen und derartig zu wählen bezw. in der Fabrikation zu behandeln, dafs sowohl Schwindung als auch Ausdehnung desselben beim Ofenbetrieb möglichst vermieden werde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Obige, durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Construction in dieser speciellen Anordnung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT3972D Regenerativapparat für Flammöfen mit Gasfeuerung Expired DE3972C (de)

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DE3972C true DE3972C (de) 1900-01-01

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