DE397286C - Verhinderung der Spannungserhoehung von Drehstromgeneratoren bei kapazitiver Belastung - Google Patents

Verhinderung der Spannungserhoehung von Drehstromgeneratoren bei kapazitiver Belastung

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DE397286C
DE397286C DEA37655D DEA0037655D DE397286C DE 397286 C DE397286 C DE 397286C DE A37655 D DEA37655 D DE A37655D DE A0037655 D DEA0037655 D DE A0037655D DE 397286 C DE397286 C DE 397286C
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DE
Germany
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machine
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influenced
excitation
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Expired
Application number
DEA37655D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Weiler
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AEG AG
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AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/24Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Verhinderung der Spannungserhöhung von Drehstromgeneratoren bei kapazitiver Belastung. `Fenn Nvenige synchrone Dreba.tromgeneratoren ein großes schwach Lelästetes Netz speisen, kann -infolge der erregenden Wirkung des Ladestroms eine Spannungserhöhung eintreten, welche Glimmverluste verursacht und die angeschlossenen Glühlampen zerstört. Zur Unterdrückung dieser Spannungserhöhung reicht in der Regel eine Schwächung der Erregung nicht aus. Es wird Gegenerregung erforderlich; dann verschwindet aber die synchronisierende Kraft, das Polrad schlüpft um eine Polteilung, so daß .die Erregung den .1;nherewiridungen des Kapazitätstroines wieder gleichgerichtet und eine weitere Spannungserhöhung verursacht wird.
  • Erfindungsgemäß wird nun ein stabiles :arbeiten ohne Spannungserhöhung dadurch ermöglicht, daß nur ein Teil der Pole gegenei-regt wird. Die positiv erregten Pole halten dann die :Maschine in Tritt. Sättigungsersclietinungen bedingen dabei, daß die Ankeraniperewindungen keinen so großen Kraftfluß zur Folge haben als bei gleichmäßiger Erregung. Auch ist erforderlich, daß die induzierte Wicklang in Reihe geschaltet oder derart parallel geschaltet ist, daß je-ler Toil stets von allen Polen beeinflußt wird. Die terilweise Gegenerregung des Drehstromgenerators erfolgt am besten in irgendeiner `'eise selbsttätig. Eine Möglichkeit hierfür stellt Abb. i dar, in welcher der Drehstromgenerator mit g bezeichnet ist. Elin Teil seiner Pole wird von der Erregermaschine a, -der andere Teil von der Maschine b gespeist.
  • Die Feldwicklungen e und f der Maschinen a und b liegen im Nebenschluß zum Ankerstromkreis der i1Iaschine a und werden gemeinsam durch den Schnellregler t beeinflußt. Die Maschine b trägt außer der fremderregten Wicklung f eine weitere Erregerwicklung g', dtie an den Kollektorklemmen des Danielson-Umformers d liegt. Dieser ist so eingestellt, daß d:e Gleichstromseite bei einer bestimmten Phasenverschiebung im Netz spannungslos ist, so daß nur bei einer Abweichung von dieser festgelegten Phasenverschiebung eine Spannung an der Erregerwicklung g' auftritt.
  • Bei einer Änderung im Sinne voreilenden Stromes liefert der Danielson-Umformer einen Strom in die Wicklung g', welche so gewickelt ist, daß das entstehende Feld dem der Wicklung f entgegenwirkt und von einer gewissen Größe der Phasenänderung an die Spannung der Maschine b umkehrt. Bei einer Änderung im Sinne nacheilenden Stromes hat die vorn Danielson-Uinformer erzeugte Gleichstromspannung entgegengesetztes Vorzeichen, so daß ein in der Wicklung g' entstehender Strom eine Feldverstärkung und damit eine Spannungserhöhung der Maschine b zur Folge hätte. Da aber eine solche Wirkung nicht erwünscht ist, ist der Wicklung g' eine Aluniiniunizelle h. vorgeschaltet, ;lie nur den Strom durchläßt, der bei Phasenänderungen ini Sinne voreilenden Stromes erzeugt wird.
  • Durch die beschriebene Anordnung wird also der von der 'Maschine b gespaiste Teil der Pole des Generators gegenerregt. Eine weitere ll@glichkeit gibt Abb. 2 an. Auch hier werden die Pole des Generators g zur einen Hälfte von der Erregermaschine a, zur anderen von @ter Erregermaschine b gespeist. Die Spannung der Maschine a wird in l;ekannter Weise durch den Tirillregler t geregelt, während für die Spannungsregelung der Maschine b eine bereits vorgeschlagene Einrichtung (vgl. Patent 380894) getroffen ist, die eine Spannungsänderung dieser 'Maschine vonPlus- auf Minuswerte gestattet. Hierzu erhält die Maschine zwei Erregerwicklungen w, und w" die von der Hilfsmaschine c über je einen regulierbaren Widerstand gespeist werden. Diese Wicklungen und Widerstände sind so 1-einessen, daß die Stromrichtung der Maschine b dem Feld der einen oder der anderen Wicklung folgt, wenn einer der Widemstände kurzgeschlossen wird. Durch die Regelungseinrichtung wird ein derartiger Kurzschluß des einen oder anderen Widerstandes in Abhängigkeit @ an den Spannungsänderungen des Netzes herbeigeführt, und zwar in folgender Weise: Eine Spannungsänderung ini Netz bewegt finit Hilfe des Elektromagneten s den Hebel k, ini eineu oder anderen Sinn, wodurch der Kontakt l geschlossen oder geöffnet wird. Dieser liegt im Nebenschluß zu den von der Hilfsmaschine c gespeisten Wicklungen m und n und macht bei Stromschluß diese Wicklungen stromlos. In ddcsein Fall wird der Kontakt r.= am Hel;el p= durch Federkraft ge- schlossen und damit der Strom in der Wicklung u-, verstärkt, während gleichzeitig Kontakt r, durch Federkraft offen gehalten wird und in der Wicklung w. der vorgeschaltete W Widerstand zur Wirkung kommt. Die hierl->ei von der 'Maschine b gelieferte Spannung erzeugt in der Wicklung h einen Strom, dessen Feld das der konstant erregten Wicklung i unterstützt und den Hebel k2 in solcher Richtung kewegt, daß Kontakt 1 geöffnet wird. Dann erhalten die Wicklungen in und fit Strom, Kontakt r, am Hebel p2 wird geöffnet und Kontakt r, am Hebel p, geschlossen. Damit wird das Feld er Wicklung w, geschwächt und (las der entgegengesetzt wirken 'en Wicklung w1 verstärkt. Durch die hier ei entstehende Spanntmgsänr#erung der -Maschine h ändert sich der Strom der Wicklung li in solcher Weise, daß das aus dieser un 1 der konstant erregten Wicklung i resultierende Fel l den Hebel k, in der Richtung bewegt, die dein Schließen des Kontaktes L entspricht. Es findet also eine dauernde Änderung der Spannung von b in Abhängigkeit von der Netzspannung statt, und wenn dlie Netzspannung über eine gewisse Zeit ihren Sollwert überschreitet, wird die Spannung dieser 'Maschine negativ und damit ein Teil der Generatorpole gegenerregt.
  • Statt der lIrregermaschine b köni:en auch zwei einander gegengeschaltete Maschinen verwendet werden, deren eine vun einem gewölinl:ichen Tirill beeinflußt wird.

Claims (3)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE: i. Verhinderung der Spannungserhöhung von Drehstromgeneratoren bei kapazitiver Belastung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Pole gegenerregt wird, während der andere Teil positiv erregt bleibt.
  2. 2. Einrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Teile der induzierenden Wicklung des Drelistroingenerators von j e einer besonderen Erregermaschine gespeist werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Erregermaschine zwei Erregerwicklungen erhält, deren eine gemeinsam finit der Feldwicklung der anderen 'Maschine von einem Schnellregler beeinflußt wird, während die zweite 1-ei voreilendem Netzstrom gegenwirkende Wicklung von einem Danielson-Umfornier gespeist ist, in dessen Gleichstromkreis eine Aluminiumzelle eingeschaltet sein kann, tun den Strom hei N acheilun- des N etzstroines abzusperren. q.. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der Erregermaschinen von einem gewöhnlichen Tirillregler beeinflußt ist, rlie andere dagegen von einem Tirill, der mittels einer gegebenenfalls gleichzeitig für die Erregung der 'Maschine benutzten Hilfsspannung eine Spannungsänderung dieser Frregerniascliine von Plus- auf Minuswerte ermöglicht.
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