DE39715C - Maschine zur Verarbeitung von Hopfen zu Papierzeug - Google Patents

Maschine zur Verarbeitung von Hopfen zu Papierzeug

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DE39715C
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DE
Germany
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machine
knives
hops
drum
paper products
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DENDAT39715D
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English (en)
Original Assignee
E. DAVIES in Wood Green, Grfsch. Middlesex, und H. F. HARRIS in Fleet, Grfsch. Hampshire
Publication of DE39715C publication Critical patent/DE39715C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/20Methods of refining
    • D21D1/32Hammer mills

Landscapes

  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SB: Papierfabrikation.
Maschine zur Verarbeitung von Hopfen zu Papierzeug.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. October 1886 ab.
Nach dieser Erfindung wird der Hopfen entweder frisch, oder wie er nach Verwendung beim Brauen aus Brauereien erhalten wird, zuerst ausgewaschen, um möglichst viel von der anhaftenden Würze und Staubtheilen zu entfernen, sodann theilweise getrocknet und zur Entfernung der Samen aus den Zapfen entsprechend behandelt, worauf letztere zerrissen werden und nun für die Herstellung von Papierzeug geeignet sind.
Die bisherigen Versuche, die Hopfenzapfen zur Herstellung von Papierzeug geeignet zu machen, scheiterten daran, dafs solches Papier Tinte etc. nicht annahm und eine rauhe Oberfläche hatte. Als die Ursache dieser Uebelstände sind von uns die Samen erkannt worden, deren Hülsen sich mit der Papiermasse nicht assimiliren, und deren Fettbestandtheile dem Papier die Eigenschaft verleihen, Tinte u. s. w. nicht haften zu lassen.
Das Auswaschen und theilweise Trocknen kann in irgend einer geeigneten-Weise vollzogen werden, ebenso kann die Abscheidung der Samen aus den Zapfen und das Zerreifsen der letzteren in verschiedener Weise ausgeführt werden.
Eine für diesen Zweck geeignete Maschine ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt:
Fig. ι ist eine theilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht der Maschine.
Fig. 2 und 3 sind Endansichten derselben.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch die untere Trommel von Fig. ι.
Das Gestell A der Maschine kann aus Metallrohren hergestellt werden, die durch T-Eisen B mit einander verbunden werden. Das Gestell trägt passende Sattelstücke C zur Aufnahme einer cylindrischen Trommel D, die entweder feststehen oder eine schwache Drehung erhalten kann. Die Trommel soll als Sieb wirken, welches die Samenkörner aus den Hopfenzapfen abscheidet, und kann als durchlochtes Metallrohr zwischen den Gufseisendeckeln E ausgebildet sein. Die Löcher des Rohres erhalten nur eine solche Gröfse, dafs sie die Samenkörner, nicht aber die Zapfen selbst durchlassen. Mit dem Gestell A ist ein Trichter F verbunden, welcher mit dem Innern der Trommel D an dem einen Ende communicirt; der Hopfen wird diesem Trichter zugeführt und gelangt auf einen Rost, durch welchen er mittelst sich drehender Blätter allmälig in den Cylinder D gezogen wird. Diese Blätter sind an einer Spindel G befestigt, die durch den Trichter unter der Rostplatte hindurchgeht und durch Riemscheibe und Riemen von einer Kraftquelle Drehung erhält. Der Hopfen wird mittelst Flügel H, welche auf der drehbaren Welle / angeordnet sind, durch die Trommel getrieben. Diese Flügel rühren den Hopfen auf und treiben ihn infolge ihrer geneigten Stellung durch die Trommel, w.obei der Samen abgeschieden wird. Die Hopfenzapfen fallen nach Passiren der Trommel in den Trichter J und gelangen dadurch in die Zerkleinerungstrommel K, welche als festes Metallrohr ausgebildet ist. An dem Boden des
Cylinders K ist eine Anzahl Messer oder Schneiden L angebracht, und der Cylinder selbst wird von einer Welle M durchzogen, welche gedreht werden kann und eine Anzahl Messer N trägt. Diese Messer können aus Stahlblättern bestehen, die durch kurze Arme mit der Welle M verbunden sind. Die Schneidkanten der Messer reichen bis dicht an die Messer L, die in einer Curve angeordnet sind, welche der Bahn der Messer entspricht. Die Blätter der Messer sind gleichfalls geneigt angebracht, um das Beschickungsmaterial durch den Cylinder K zu treiben und durch die Messer zu zerreifsen. Die zerkleinerten Hopfenzapfen fallen in einen Trichter O, um gesammelt und dann in üblicher Weise zu Papierzeug verarbeitet zu werden. Zum Sammeln der Samen können geeignete Vorrichtungen vorgesehen werden. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch die Scheibe P.
Der Cylinder D wird von einer auf der Welle M befestigten Scheibe Q. durch' einen Riemen bewegt, während die Welle / von der unteren Wrelle M durch Riemen R und Scheibe S in Drehung gesetzt wird. Die Cylinder D und K sind an den Enden durch geeignete Deckel geschlossen, die zwecks bequemer Abnahme am besten in zwei Theilen hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei der Behandlung von Hopfen, um ihn nach Reinigung, Abscheidung der Samen und entsprechender Zerkleinerung zur Verwendung in der Papierfabrikation geeignet zu machen, die Anwendung eines Apparates, bestehend aus der cylindrischen Siebtrommel D, deren Welle / mit Flügeln H besetzt ist, in Verbindung mit der Zerkleinerungstrommel K, an deren Boden die Messer L angeordnet, sind, welche zusammen mit den Messern N auf der Welle M die Zerkleinerung der Hopfenzapfen bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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