DE396361C - Mit einem Duengertransportwagen zu Kuppelnde Stallduengerstreumaschine - Google Patents

Mit einem Duengertransportwagen zu Kuppelnde Stallduengerstreumaschine

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DE396361C
DE396361C DEN22312D DEN0022312D DE396361C DE 396361 C DE396361 C DE 396361C DE N22312 D DEN22312 D DE N22312D DE N0022312 D DEN0022312 D DE N0022312D DE 396361 C DE396361 C DE 396361C
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Germany
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manure
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wagon
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. MAI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE
(N22312 111145 b)
Wilhelm Neubauer in Fulda.
Mit einem Düngertransportwagen zu kuppelnde Stalldungerstreumaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1923 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Stalldungerstreumaschine mit während der Fahrt gekuppeltem Dungwagen. Die Neuerung besteht darin, daß auf dem Kasten der Streumaschine eine verschiebbare, in den Dungwagen hineinragende Entladevorrichtung aufgesetzt ist, die den Dünger der Streumaschine zuführt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
Abb. ι zeigt die Maschine im Aufriß, Abb. 2 im Grundriß,
Abb. 3 ist ein Teilschnitt nach Linie IH-III der Abb. ι und 2,
Abb. 4 ist ein Teilschnitt nach Linie IV-IV der Abb. 1 und 2.
Die Stalldungerstreumaschine besteht aus
der Entladevorrichtung, die ein Teil der Maschine bildet, auch von dieser aus ihren' Antrieb erhält und der eigentlichen Streumaschine.
Die Entladevorrichtung besteht aus einem Rahmen i, der an dem dem Dungwagen zugekehrten Teil rechtwinklig ausgebildet ist. Der Rahmen ist mit einem in diesem beweglichen endlosen und mit Greifern 2 versehenen Kettenband 3 und den zum Antrieb dieses Bandes 3 dienenden Hebelschwingen 4 ausgerüstet.
Die vorgebildete Entladevorrichtung ist auf dem Kasten der Dungstreumaschine so verschiebbar, daß sie auf diesem Kasten zwecks Entladung des Dunges von dem ihm beförderten Wagen in diesem entsprechend seiner Entleerung bewegt werden kann. Zu diesem Zwecke sind die Seitenteile des Rahmens 1, ao und zwar die unteren Stege desselben, mit je einer Zahnleiste 5 versehen, in die ein von der Maschine aus in geeigneter Weise angetriebenes Zahnrad 6 (Abb. 1 und 4) eingreift. Zur Führung der Entladevorrichtung auf dem Kasten der Streumaschine dienen die Rollen 7, die auf dem Flansch 8 der auf beiden Längsseiten des Kastens angeordneten L-Eisen laufen. Die Rollen 7 sind paarweise auf zwei Wellen 9 befestigt, die ihrerseits lose drehbar in den unteren Längsstegen des Rahmens 1 gelagert sind (Abb. 3 und 4).
Um während der Verschiebung der Entladevorrichtung in den Dungwagen hinein den Antrieb des Kettenbandes zu sichern, ist zwischen der Antriebswelle 10 für das Kettenband 3 und der angetriebenen Welle n dieses elastischen, d. h. der Bewegung des Rahmens ι auf dem Kasten folgende Hebelschwingen angeordnet.
Diese Hebelschwingen bestehen aus einer Anzahl von Hebeln 4 mit Kettenrädern 12 und Ketten 13, wobei die Kettenräder 12 auf den die Hebel miteinander verbindenden Zapfen gelagert' sind.
Das Fahrgestell, die eigentliche Streumaschine, nimmt den durch das Kettenband 3 bzw. Greifern 2 der Entladevorrichtung aus dem Wagen entnommenen Dung in den trichterartigen Raum des Kastens auf. In diesem wird er von den Walzen bzw. Transportbändern 15 mit Greifern nach der Enge 16 befördert. Hieraus wird er von den Gabeln der Trommel 17 erfaßt, zerrissen und auf das Feld gestreut.
Der Arbeitsvorgang der Maschine ist folgender :
Das Fahrgestell wird mit seinem Vorderteil unter den rückwärtigen Teil des eigentlichen Dungwagens geschoben und an denselben befestigt. Die Entladevorrichtung bzw. die Greifer 2, die am Kettenband 3 befestigt sind, erfassen den Dung und befördern ihn in den trichterartigen Raum des Kastens der Streumaschine. Der an den Greifern 2 hängenbleibende Dung wird von den Zinken der Trommel 14 entfernt. In dem trichterartigen Raum des Kastens wird er von den Walzen bzw. Transportbändern 15 mit Greifern erfaßt, zu einem gleichmäßigen breiten Band gewalzt und nach der Enge 16 befördert. Von hier aus wird er von den Gabeln der Gabeltrommel 17 zerrissen und auf das Feld gestreut.
Ein besseres, ein schichtweises Entladen des Dunges wird durch Flügelwellen, die am vorderen Ende der Entladevorrichtung angeordnet sind, erreicht.
Die Streumaschine wird zweckmäßig so ausgebildet, daß sie in ihrer Höhe verstellt werden kann, um so sie und die Entladevorrichtung der Wagenhöhe anpassen zu können.

Claims (5)

Patent-An Sprüche:
1. Mit einem Düngertransportwagen zu kuppelnde Stalldüngerstreumaschine, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kasten der Streumaschine eine verschiebbare, in den Dungwagen hineinreichende Entladevorrichtung aufgesetzt ist, die den Dünger der Streumaschine zuführt.
2. Stalldüngerstreumaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladevorrichtung aus einem auf dem Kasten der Streumaschine verschiebbaren Rahmen (1) mit Kettenband (3) und Greifern (2) besteht.
3. Stalldüngerstreumaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Kettenbandes (3) durch gelenkige Transmissionen (4) erfolgt.
4. Stalldüngerstreumaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Dungwagen zugekehrten Teil der Entladevorrichtung Flügelwellen angeordnet sind, um ein schichtweises Entladen zu ermöglichen.
5. Stalldüngerstreumaschine nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem verschiebbaren Rahmen (1) eine Trommel (14) mit Zinken angeordnet ist, die den Dung von den Greifern (2) entfernen, um eine Verstopfung zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEN22312D 1923-07-24 1923-07-24 Mit einem Duengertransportwagen zu Kuppelnde Stallduengerstreumaschine Expired DE396361C (de)

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