DE396268C - Briefschliessmaschine - Google Patents

Briefschliessmaschine

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DE396268C
DE396268C DEN21367D DEN0021367D DE396268C DE 396268 C DE396268 C DE 396268C DE N21367 D DEN21367 D DE N21367D DE N0021367 D DEN0021367 D DE N0021367D DE 396268 C DE396268 C DE 396268C
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DE
Germany
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rollers
letterhead
pair
roller
edges
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Expired
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DEN21367D
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FELIX HUGO
RALF NORDBRUCH
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FELIX HUGO
RALF NORDBRUCH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M5/00Devices for closing envelopes
    • B43M5/04Devices for closing envelopes automatic

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Briefschließmaschine: Schließmaschinen für Briefbogen zum Versand ohne Umschlag, bei welchen die innere Anschrift gleichzeitig als Bestelladresse dient, sind an sich bekannt. Mittels der bekannten Maschine werden die Briefbogen, insbesondere solche mit aasgebogenem Umschlagteil, zum Schluß quer zu den vorherigen Bruchkanten gebrochen und geschlossen. Hierdurch wird der in üblicher Weise über die ganze Breite des Bogens aufgedruckte Kopf geteilt, und die Adresse darf aus diesem Grunde nicht über die ganze Breite des Textes, wie üblich, geschrieben werden. Auch kann der aasgebogene Umschlagteil nicht fortlaufend" mit Text beschrieben werden, da der Umschlagteil bei der Öffnung abgetrennt werden muß und seine Verbindung mit dem Briefbogen verliert. Firmendruck und Adresse fehlen damit dem Brieftext.
  • Durch die Faltung des Briefbogens mittels der neuen Vorrichtung werden die angeführten Übelstände vollkommen beseitigt. Die Faltung erfolgt nur mittels parallel zueinander gelagerter Walzenpaare: Der Briefbogen wird an den Rändern zur Hinderung der Einsicht schmal umgelegt und fortlaufend parallel gefaltet verschlossen. Der Briefbogen wird nicht mit der oft sich stoßenden Bogenkante vorweg, sondern stets mit der Bruchkante vorweg zwischen die Walzenpaare eingeführt und kann auf der Vorderseite `und Rückseite fortlaufend ohne Unterbrechung bis auf einen schmalen Streifen des oberen Briefbogenteiles beschrieben werden, ohne daß die Schrift nach dem Verschließen des Bogens sichtbar ist. Die Adresse, welche zuvor über dem Firmendruck am oberen Rande des Bogens geschrieben und beim Schließen unterhalb desselben aufgeklebt wird, bleibt trotz Öffnens des Briefes. mit der Marke und dem Poststempel mit dein übrigen Bogenteil fest verbunden. - Der zwischen- der Perforierungslinie - und der einen zum - Öffnen längs aufzuschneidenden unteren Briefkante liegende ganz schmale Streifen, unter dem der Anfang des Brieftextes steht, wird an der Perforierungskante abgetrennt, worauf Firmendruck, Adresse und Beginn des Textes in bekannter fortlaufender Weise sichtbar sind. Der innere Teil des als Umschlag dienenden Briefbogens ist die Rückseite, welche voll fortlaufend nach der ersten Seite beschrieben sein kann.
  • Aus der Zeichnung ist die beispielsweise Ausführungsform der Schließmaschine für Briefbogen näher ersichtlich, und zwar zeigt Abb. i die Seitenansicht der Maschine nach Abnahme der Seitenwand, geschnitten durch die Lagerungen und durch die Perforierungsvorrichtung, Abb. a die Vorderansicht, Abb. 3 die Hinteransicht, Abb. q. einen Teil der Perforierungsvorrichtung in der Aufsicht, Abb.5 die Seitenansicht der Kammräder als Antrieb in kleinerem Maßstabe, Abb. 6 einen Briefbogen von der Seite gesehen, welcher bei x erstmalig quer und beim Durchgang durch das erste Walzenpaar längs der Seitenkanten um go ° umgelegt wird, Abb. 7 und 7a den Längenschnitt durch den Briefbogeri und die Ansicht des gebrochenen Briefes, dessen seitliche Ränder mittels Kippkurvenschienen um weitere go° umgelegt sind, mit Angabe der zweiten Bruchstelle y1, Abb. 8 und 8a die Seitenansicht und Ansicht des gebrochenen Briefbogens mit Angabe der dritten Bruchstelle z1, Abb. 9 die Ansicht des fertiggebrochenen Briefbogens mit noch seitlich vorstehenden, frisch gummierten und umzulegenden Schließlappen, Abb. io die Ansicht und Abb. ir eine Seitenansicht des vollkommen geschlossenen Briefes.
  • Die Schließmaschine besteht aus einem Gehäuse, auf dem eine Auflageplatte a mit verstellbaren seitlichen Anlegeleisten a2 und einem Einführungsschlitz a1, dessen Kanten nach unten gebogen sind, angeordnet ist. Ein zu schließender Brief b ist mit der Oberseite nach unten aufgelegt, welcher mittels eines an sich bekannten, schwenkbar gelagerten Bruchmessers x erstmalig durch den Einführungsschlitz zwischen zwei an sich bekannte Walzen c, cl gedrückt wird. Die Walze c ist beiderseits mit der Nut c2 und verstärktem Rande c3 und die Walze cl entsprechend dazu mit der Gratkante c4 versehen, welche in die Nut c2 eingreift. Der verstärkte Rand c3 und die Granatkante c4 sind an einer zueinander passenden Stelle auf ein großes Stück ausgespart und die Walze cl auf die Länge der Aussparung in der Höhe der Walzenfläche mit den seitlichen Ansätzen c6 versehen. Das Bruchmesser, x ist an einem doppelarmigen Hebel unter Federwirkung stehend gelagert und wird von den verstellbaren Zapfen x1, welche an der Walze c seitlich befestigt sind, betätigt. An dem Gehäuse ist in den Nuten d mittels Schlitten dl . die verstellbare Anlege- und Perforierungsvorrichtung gelagert. Sie besteht aus dem Widerlager dz mit Aussparungen für den Perforierungskammd4 und den Schnittmessern d5 und den hängenden Anlegezapfen d3. In den der Briefkopfhöhe entsprechend verstellbaren Schlitten dl ist, unter der Einwirkung des doppelarmigen Hebels e stehend, der Perforierungskamm d4 mit seitlich angeordneten Schnittmessern d5 senkrecht verschiebbar gelagert. Die Betätigung des doppelarmigen Hebels e erfolgt mittels des an der Walze c angeordneten Zapfens e1, welcher auf die Nase e2 aufläuft. Unterhalb des Walzenpaares c, cl ist das Walzenpaar f, g angeordnet, welches mit den Walzen c, cl paarweise durch Transportbänder f 1 und g1 verbunden ist. Zwischen den Walzen c, f und cl, g sind außerhalb, neben den parallel laufenden Transportbändern sich gegenüberliegend und einen Durchgangsschlitz h2 frei lassend, je eine Führungsplatte k, als Unterlagspatte dienend, und eine. Kipp.. kurvenschiene hl, zur Umlegung des auf go° stehenden Randes auf i8o°, angeordnet. Unterhalb der Walze f ist die Walze i, ein Walzenpaar bildend, gelagert und mit der unter Federwirkung stehenden, parallel zur Achse eingewechselten, senkrecht zur Achse verschiebbaren und auswechselbaren Gummierleiste il versehen, welche von einer unterhalb der Walze angeordneten Klebstoffabgabewalze k bei dem Darüberhinwegstreichen gespeist wird. An den Seitenwänden des Gehäuses sind unterhalb der Walze i die doppelarmigen Hebel y2 schwenkbar unter Federwirkung stehend gelagert, an denen das unter der Einwirkung der beiderseits an der Walze i angeordneten verstellbaren Zapfen y1 stehende Bruchmesser y befestigt ist. Andererseits der Walze f ist die Walze 1, kürzer als der gebrochene Briefbogen breit ist, ein Walzenpaar bildend, gelagert. Mittels der an den Außenwänden des Gehäuses schwenkbar und unter Federwirkung gelagerten doppelarmigen Hebel x2 ist das Bruchmesser x gelagert; es steht unter der Einwirkung des an den Stirnseiten der Walze f verstellbar befestigten Zapfens z1. Oberhalb der Berührungslinie der Walzen f und 1 sind die beiden Walzen m und ml und in dem Raume zwischen den vorgenannten Walzen seitlich außerhalb der Transportbänder je eine Kippkurvenschiene o zum Umlegen der Schließlappen vorgesehen. Eine Rutschbahn ist mit p gekennzeichnet.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist wie folgt: Der oberhalb des Firmendruckes mit der Adresse und unterhalb des Firmendruckes ein Stück zum Aufkleben der Adresse, beim Schließen freilassend, fortlaufend auf Vorder-und der ganzen Rückseite beschriebene Briefbogen wird mit der beschriebenen Seite ziach unten und mit dem Kopf an die Anlegezapfen d3 anstoßend zwischen die seitliche Anlegeleisten a2 eingelegt. Soll die gebrochene Briefbogengröße schmaler ausfallen, so wird die Anlege- und Perforierungvorrichtung gelöst und in. den Nuten d nach vorn gezogen und wieder festgestellt. Durch das Drehen der Kurbel wird die Nase e2 mittels Zapfens e1 an = der Walze c heruntergedrückt und die Perforierungsvorrichtung ' in Tätigkeit gesetzt. Die Perforierungslinie grenzt die Adresse vom Firmendruck ab, wird bei dem Verschließen des Briefbogens nach vorheriger Gummierung unterhalb des Briefkopfes aufgeklebt und dient gleichzeitig als Überschrift für den zu öffnenden Brief. Mit der Perforierung ist in gleicher Linie beiderseits der Rand des Bogens mittels Messer d5 eingeschnitten worden, wodurch die seitlichen Verschlußlappen A (Abb. 7a) gebildet werden. Das Bruchmesser x hat während des vorgenannten Arbeitsganges die Bruchstelle x' des Briefbogens b erreicht und übergibt bei weiterem Niedergange diesen gebrochen dem Walzenpaar c, cl, von denen der Briefbogen unter Rückgang tles Messers erfaßt und gefördert wird. Die seitlichen Kanten des zwischen den Walzen laufenden Bogens werden gleichzeitig von den Gradkanten c4 um go° und zwischen Führungsplatte h und Kippkurvenschiene hl um weitere go° auf den Bogen umgelegt. Inzwischen nähern sich die Aussparungen der verstärkten Räder c3 und Gradkanten c4, um das Umlegen der durch die Schnitte begrenzten Verschlußlappen y1 zu hindern, und die seitlichen Walzenansätze c5 halten die Verschlußlappen in der Ebene des Bogens (Abb.' 7a). Ist der .einmal quer gebrochene Briefbogen genügend weit nach unten gefördert, so drückt das Bruchmesser y, den Brief bei der Linie y1 angreifend, zwischen die Walzen f und i. Der durch die Perforierung begrenzte Verschlußstreifen y wird während des Durchgänges durch die Walzen mit den Verschlußlappen r1 von der unter Federwirkung stehenden, hierbei zurücktretenden Gummierleiste il mit Klebstoff versehen und und noch während dieses Arbeitsganges von dem Bruchmesser x bei der Linie-zl erfaßt und zwischen die Walzen f und l gedrückt, zwischen denen der Brief in voller Breite zugeklebt wird, während die von der Walze l nicht getroffenen Schließlappen r1 (Abb. g) von den Kippkurvenschienen o auf den zusammengefalteten Brief umgelegt und- beim Durchgang durch die Walzen m und ml auf diesen gedrückt werden, wodurch der Brief auch seitlich verschlossen ist (Abb. zo). Das Öffnen erfolgt durch Aufschneiden der Kante A und Abtrennen des 'schmalen Streifens C bis zur Perforierungslinie B (Abb. tz).

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Maschine zum- selbsttätigen Zusammenfalten und Schließen von Briefbogen ohne angebogenen Umschlagteil mittels Walzenpaares und Bruchmessern, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche für das Zusammenfalten des Briefbogens vorgesehene Walzenpaare parallel zueinander angeordnet sind, daß an der einen Seite der an sich bekannten Auflegeplatte (a) der Perforierungskamm (d4) mit seitlich angeordneten Schnittmessern (d5) sowie sein Widerlager (d2) der Briefkopfhöhe entsprechend verstellbar gelagert ist und von einem doppelarmigen, durch einen Ansatz (e1) an dem ersten Walzenpaar (c, cl) beeinflußten Hebel (e) bewegt wird, daß die eine Walze (cl) des ersten Walzenpaares zum Zwecke des Umlegens der Kanten des einmal in bekannter Weise quer gebrochenen Briefbogens um go ° beiderseits mit einer Gradkante (c4) und die andere Walze (c) mit einer Nut (c2) mit daran anschließendem erhöhten Rande (c3) versehen ist, wobei zur Freigabe der Bogenverschlußlappen (r1) die Gradkanten (c4) und Ränder (c3) -der beiden Walzen auf ein kurzes Stück ausgespart sind, daß ferner zum Umlegen der seitlichen Kanten des Briefbogens um weitere go° unmittelbar unter dem ersten Walzenpaar (c, cl) eine Kippkurvenschiene (hl) angeordnet ist, daß nach dem Durchgang des Briefbogens durch - ein zweites Walzenpaar (f, g) an der einen Walze (i) eines dritten ein nochmaliges Brechen des Briefbogens bewirkenden Walzenpaares (i, f) eine unter Federwirkung stehende auswechselbare Gummierleiste (il) angeordnet -ist, daß ein viertes Walzenpäar (f, l) ein drittes Falten und damit das Schließen des gummierten Briefbogens bewirkt und daß schließlich ein fünftes Walzenpaar (m, ml) im Verein mit einer zwischen dem vierten und fünften Walzenpaar vorgesehenen Kippkurvenschiene (o) die äußersten Enden (y1) des gummierten Verschlußstreifens um die Kanten des Briefbogens legt und damit den Verschluß vollständig macht.
DEN21367D 1922-08-20 1922-08-20 Briefschliessmaschine Expired DE396268C (de)

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