DE39580C - Kasten- oder Zellenrad - Trockenapparat für Zuckerstreifen - Google Patents

Kasten- oder Zellenrad - Trockenapparat für Zuckerstreifen

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DE39580C
DE39580C DENDAT39580D DE39580DA DE39580C DE 39580 C DE39580 C DE 39580C DE NDAT39580 D DENDAT39580 D DE NDAT39580D DE 39580D A DE39580D A DE 39580DA DE 39580 C DE39580 C DE 39580C
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Germany
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sugar
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cells
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39580D
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English (en)
Original Assignee
L. MAY in Ungar.-Ostra, Nordbahnstation Bisenz
Publication of DE39580C publication Critical patent/DE39580C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B40/00Drying sugar
    • C13B40/007Drying sugar in compacted form, e.g. cubes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Gegenstand dieser Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten Trockenapparat für Zuckerstreifen, bei welchem das Trockengut in Zellen eingebracht wird, die sich in absatzweiser Drehbewegung befinden und in solcher Zahl angeordnet sind, dafs das andauernd durch eine schlitzförmige Oeffnung neu eingegebene Trockengut, indem es der Einwirkung eines alle Zellen nach einander durchstreichenden Trockenluftstromes ausgesetzt wird, bei einer Umdrehung des Zellenträgers die gewünschte Trocknung erfährt und danach dem in der Folge eingeschobenen Trockengut Platz macht.
Die Zeichnung verdeutlicht den Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 4 (Seitenansicht, ,senkrechter Querschnitt, Vorderansicht und Einzeltheil; letzterer in gröfserem Mafsstabe).
: Zwei concentrische, entsprechend breite, durch Zwischenstücke Z steif mit einander verbundene Reifen R und R' sind radartig vermittelst Speichen Sp und Naben Na auf eine Welle W aufgekeilt. Diese ruht ihrerseits beweglich in Lagern auf den Lagerböcken La.
Zwischen den Reifen R und JR1 ist der ganze ringförmige Raum radial in Zellen oder Abtheilungen Ze eingetheilt, deren Höhe der Dicke des zu trocknenden Zuckers entspricht.
1 Jede der radial stehenden Zellen ist noch durch Querstäbe in so viele Kammern abgetheilt, als man Zuckerstangen in eine Zelle zu legen gedenkt.
Dieser radartige Bau, dessen Zellen nach zwei Seiten frei liegen, ist auf diesen beiden Seiten durch feststehende Seitenbacken B und B1 hermetisch abgeschlossen. Die letzteren stehen mit Füfsen auf einer Grundplatte G und werden beispielsweise durch Schrauben Sch an ihren Peripherien zusammengezogen, um das Zellenrad gut abzudichten.
Gedachte seitliche Abschlufswangen BB1 bilden volle Ringflächen und haben nur an je zwei Stellen schlitzartige Oeffnungen Oeff und Oeff-, die so angebracht sind, dafs sich die Oeffnungen Oeff einerseits und Oe^"2 andererseits beider Seitenbacken decken, so dafs man durch beide Oeffnungen und die gerade zwischen ihnen liegende Zelle des Rades hindurchsehen kann.
Aufserdem sind die Seitenbacken an ihrer inneren Fläche mit Rippen Ri (beispielsweise angegossen) versehen, welche Rippen radial und genau in den Abständen wie die Zellen von einander stehen, so dafs diese Rippen gleichsam die Verlängerung je zweier Seitenflächen der Zellen bilden. Es ist einleuchtend, dafs in dem Augenblicke, wo das Zellenrad eine solche Stellung inne hat, dafs die betreffenden Seitenflächen der Zellen mit den Rippen Ri in einer Linie liegen, erstere sowohl unter einander als auch nach aufsen durch die dicht schliefsenden Seitenbacken B und B1 hermetisch abgeschlossen sind.
Nun sind aber die Rippen abwechselnd versetzt, d. h. wenn die Rippe der rechten Seitenbacke B x gerade mit der correspondirendeh Zelle in eine Linie fällt, ist die Rippe der linken Seitenbacke B ausgelassen, und umgekehrt, so dafs also jede Zelle stets auf einer Seite knapp an einer Rippe anliegt, die andere Seite aber frei hat, an welcher freien Stelle die Communication mit der nächstfolgenden Zelle, die ihrerseits gerade an dieser Stelle
durch eine Rippe abgeschlossen wird, hergestellt ist. Bringt man nun das Zellenrad in eine solche Lage, dafs seine Zellenwände mit den Rippen in eine Linie zu stehen kommen, und läfst durch die Oeffnung Oeff'2 Luft in die eine Seitenbacke des Trockenapparates, sei es einblasen oder einsaugen, so wird diese Luft in die hinter der Oeffnung befindliche Zelle eintreten und, an dem ihrem Eintritt gegenüberliegenden Ende der Zelle austretend, gezwungen, die nächste Zelle zu betreten u. s. w., auf diese Weise also im Schlangenwege sämmtliche Zellen zu passiren, bis die Luft bei der letzten Zelle wieder durch die Löcher der anderen Backe austreten mufs, da ihr dort eine sogenannte Endrippe den Weg in die ursprüngliche Eintrittszelle verlegt.
Diese Endrippe ist eine Ausnahmsrippe, d. h. eine solche, die in halber Distanz der anderen Entfernung der Rippen von ihrer Nachbarrippe steht.
Zum Zweck der Rundbewegung ist das Zellenrad mit einem Zahnrade Za versehen, in welches ein Antriebsrad Tr eingreift. Hat letzteres (Tr) einen oder zwei Zähne, so entsteht eine ruckweise Bewegung des Zellenrades, die das Zellenrad immer in dem Stadium stehen läfst, wo die Zellen vermittelst der Rippen, wie oben beschrieben, abgeschlossen sind, so dafs die Luft gerade während des Stillstandes des Zellenrades alle Zellen nach einander passirt.
Läfst man das Zellenrad nach einer Richtung rotiren, welche der Luftströmung entgegengesetzt ist, so wird der Vortheil einer sogenannten Gegenströmung erreicht, welche den Zweck hat, dafs der frisch eingeführte, also feuchteste Zucker nur mit der bereits am meisten abgekühlten Luft in Contact kommt.
Die Wirkungsweise einer solchen Trockenvorrichtung ist folgende:
Man bläst oder saugt warme Luft durch Oeffnung Oe^"2 ein, läfst das Zellenrad seine ruckweise Drehbewegung beginnen und setzt immer zu dem Zeitpunkt, wo das Rad steht, bei Oeff Zucker in die sich darbietende Zelle ein. Hat das Rad hierbei eine volle Umdrehung gemacht, so dafs bei Oeff die zuerst mit Zucker gefüllte Zelle wieder anlangt, dann verdrängt der neuerlich eingeschobene ungetrocknete Zucker den schon in der Zelle befindlichen, mittlerweile getrockneten, und schiebt ihn aus dem Trockenapparate ins Freie auf einen dahinter stehenden Tisch oder sonst wohin.
Damit beim Einschieben des Zuckers keine kalte Luft in den Apparat eintrete, ist an der Eintrittsstelle der Backe . ebenfalls eine sogenannte Endrippe vorgesehen, und damit es sich nicht ereignen kann, -dafs die eingelegten Zuckerstreifen oder -Platten zu weit hineingeschoben werden, wodurch sie in den Bereich der Rippen kommen würden und beim Rotiren des Zellenrades beschädigt werden könnten, sind, wie gezeigt, concentrische dünne Drahtringe Dra in die Rippen Ri eingelassen.
Je nachdem man langsam oder rasch rotiren lassen will, versieht man Triebrad Tr mit einem, zwei oder noch mehr Zähnen, oder ändert den Antriebsmechanismus in sonst erforderlich erscheinender Weise.
Anwendung von Luftleere innerhalb derZellen hat selbstredend ein beschleunigtes Trocknen zur Folge. Beim Trocknen von Zucker-' streifen, welche weniger Zeit zum Trocknen gebrauchen, wobei es also nicht nöthig ist, dafs die warme Luft den ganzen langen Weg durch alle Zellen nimmt, wird die Vorrichtung dahin abgeändert, dafs der Raum innerhalb des inneren Reifens R seitlich geschlossen, geheizt und die warme Trockenluft durch den Innenreifen R in die Zellen eingelassen wird, zu welchem Zwecke der Reifen R, sowie die Quertheilungswände der Zellen oder aber die radial stehenden Zellenwände gelocht sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kasten- oder Zellenrad-Trockenapparat für Zuckerstreifen, gekennzeichnet durch schlitzförmige Füll- und Entleerungsöffnungen (Oeff und Oe^2 in Fjg. 3) und den Rotationsantrieb durch Zahnkranz und Zahnrad (Za Tr in Fig. 2).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39580D Kasten- oder Zellenrad - Trockenapparat für Zuckerstreifen Expired - Lifetime DE39580C (de)

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