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Vorrichtung zur Erzielung einer wiederholten Anzeigemöglichkeit von
Gasen durch Diffusionsapparate.-Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur
Erzielung einer wiederholten Anzeigemöglichkeit von Gasen mittels Diffusion#apparaten.
Das Wesen derselben besteht darin, daß der den Diffusionskörper und den FlüssigkeitsstandsanzeigerverbindendenAnzeigeleitung
eine Absperrvorrichtung vorgelagert ist, die in ihrer Verschlußstellung gleichzeitig
einen Entlüftungskanal freigibt, so daß die durch Öffnen eines Ventils durch einen
Spülluftkanal in den Diffusio - nskörper eingeleitete Frischluft den Diffusionskörper
frei zu durchspülen vermag, während bei Stellung der Ab-
sperrvorrichtung
in Offenstellung der Entlüftungskanal abgesperrt wird, und dabei die Absperrvorrichtung
und Spülluftleitung derart miteinander gekuppelt sind, daß ein Spülen erst nach
Absperren der Anzeigeleitung möglich ist.
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschatilicht.
Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt, Abb. 2 eine Draufsicht.
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Der Diffusionskörper i ist in geeigneter Weise an der Unterseite einer
Platte 2 befestigt und ragt in einen mit Boden 3 versehenen Mantel 4 ein,
in den das Gasluftgemisch in geeigneter Weise eingeführt wird. Durch einen Kanal
5 steht der Diffusionskörper i mit einem auf der Platte 2 befestigten Zylinder
6 in Verbindung, in den der Kanal 5 als Stutzen 7 einragt.
Vermittels eines Kanals 8 steht der Zylinder 6
und dadurch der Diflusionskörper
i mit der zur Aufnahme der Anzeigeflüssigkeit dienenden und als Flüssigkeitsstandsanzeiger
9 ausgebildeten Anzeigeleitung io in Verbindung. Die Zuführung der Spülluft
in den Diffusionsbehälter i erfolgt vermittels eines durch die Platte 2 hindurchführend
in den Difftisionskörper i mündenden Kanals m an den ein in der Platte 2 befestigter
und mit einem seitlichen Anschlußstutzen 12 versehener Anschlußkopf 1:3 angeschlossen
ist. Durch ein abschraubbares Verbindungsrohr 14 ist der Anschlußstutzen 12 mit
einem Preßluftbehälter verbunden. Ein den Diffusionskörper i und Zylinder
6 verbindender Kanal 15 dient zum Ableiten der Spülluft aus dem Diffusionskörper
i in den Zylinder 6. In dem Zy-
linder 6 ist ein Ventilkolben
16 heb- und senkbar gelagert, dessen beide Stirnseiten durch Anordnen geeigneter
Dichtungsscheiben 1-7/'18 o. dgl. als Ventilsteller ausgebildet sind. Der Ventilkolben
i(-) dient als Absperrinittel für den Anzeigekanal 5 einerseits sowie den
Entlüftungskanal 15 andererseits, derart, daß bei Stellung des Kolbens 16 in seiner
unteren Endlage dieser sich auf den Stutzen 7 des Anzeigekanals
5 legend, diesen luftdicht abschließt und dabei den Entlüftungskanal 15 freigibt,
der nunmehr vermittels eines Kanals ig des Führungsansatzes 2o des Kolbens 16 und
der Ausströmöffnung 21 einer auf dem Zy-
linder 6 befestigten Führung
22 in das Freie mündet, während bei Stellung des Kolbens 16 in seiner oberen Endlage
dieser den Anzeigekanal 5 freigibt und dabei sich gegen eine mit einer Durchtrittsöffnung
23 versehene Dichtungsplatte :24 legend den Entlüftungskanal 15 gasdicht
abschließt. Der Ventilkolben 16 ruht auf einer im Zylinder 6 angeordneten
Feder 25, durch deren Einwirkung der Kolben 16 in seine obere Endlage gepreßt
und dadurch selbsttätig in Offenstellung der Anzeigeleitung 5i8,f,0 und Verschlußstellung
des Entlüftungskanals 15/23,/I9/2y gehalten wird. Zum Umsteuern des Kolbens 16 in
die Absperrlage für die Anzeigeleitung 5/8,lio und Offenstellung der 1-,-ntlüftungsleitung
15/23119/21 dient ein im Führungsansatz 22 des Zylinders 6
heb- und senkbar
angeordneter Steuerbolzen 26,
der auf einer auf dem Führungsansatze 2o des
Kolbens 16 angeordneten Feder:27 lagert. Durch Niederdrücken des SteuerbolzenS
26
wird die Feder 27 gespannt und dadurch der Verschlußkolben 16 gasdicht
auf den Stutzen 7
des Anzeigekanals 5 gepreßt. Um den Kolben v6 in
seiner unteren und die Anzeigeleitung 5,'8,"0 absperrenden Stellung halten ur.d
sichern zu können, besitzt der Steuerbolzen 26
einen bajonettverschlaßartig
in einem Sperrschlitz 28 der Führung 22 geführten Stift 29. Vermittels einer
unter Federwirkung -3o
stehenden und auf Bolzen 31 geführten Brücke
32 wird der Steuerbolzen 26 nach Lösung seiner Sperrung angehoben
und ge-
tragen und dadurch die Kolbenfeder 25 im Zylinder
6 entlastet. Außerdem liegt hierb; i die Zwischenfeder 27 ohne Spannung
lose zwischen dem Führungsansatz 2o des Kolben" 16 und dem Steuerbolzen
26, so daß die Kolbenfeder 25 im Zylinder 6 lediglich das Festpressen
des Kolbens 16 in seiner oberen Endlage bewirkt. Zum Absperren des Frischluftkanals
ii dient eine in einer auf den AnschlußkOPf 13 des Frischluftkanals ii aufgesetzten
Führung 33 angeordnete Ventilspindel 34, die mit ihrer Spitze in die ;Cs
Ventilsitz ausgebildete Mündung de., Kanal,;
ii eingreift. Hierbei
ist gleichzeitig das obere Ende des Anschlußkopfes 13 durch Anordnung einer
Dichtungsscheibe 35 als Ventilsitz ausgebildet und in Übereinstimmung mit
der Ventilspitze der Ventilstange 34 mit einer mit einer Dichtungscheibe
36 versehenen Ventilplatte -7 versehen, so daß durch die Ventilstange
34 einerseits her Frischluftkanal ii andererseits der Anschlußkopf 13 selbst
abgesperrt wird. Um zu verhindern, daß ein Einströmen von -Frischluft in den Diffusionskörper
i bei geöffneter Anzeigeleitung 5/8/io und dadurch abgesperrtem Entlüftungskanal
12 möglich ist, ist die durch eine Führungsbüchse 38 der Brücke
32 hindurchgeführte Ventilspindel 34 vermittels eines in einen Sperrschlitz
39 der Büchse 38 eingreifenden Sperrstiftes 40 gegen Verdrehen gesichert.
Ein die Vorrichtung umgebender, mit einem Abschlußdeckel 41: versehener und auf
der Platte 2 befestigter Mantel 42 dient als Schutz gegen äußere Einflüsse.
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Die Wirkungsweise vorliegender Erfindung ist folgende: In der Normalstellung
wird der Ventilkolben 16 durch die Feder 25 in der Offenstellung der Anzeigeleitung
5i8/io gehalten und dabei der Entlüftungskanal i5/igi!2i abgesperrt, sowle die Ventilspindel
34 der Frischluftleitung in Absperrstellung gesichert. Durch Niederdrücken des Stenerbu
lzens' 26 wird der Ventilkolben 26 durch Einwirkung der Zwischenfeder
27 auf den Stutzen 7 des Anzeigekanals 5 gepreßt und dadurch
die Anzeigeleitung io vom Diffusionskörper i abgesperrt, in welcher Stellung der
Ventilkolben 16 durch Verdrehen des Steuerbolzens 26 mittels seines Bajonettverschlusses
festgestellt und ge-
sichert wird. Gleichzeitig gibt der Ventilkolben 1:6
den Entlüftungskanal 15 und seine Verbindung nach außen durch den Zylinder
6,
den Kanal ig und die Ausströmöffnung _zi frei. Durch den Steuerbolzen
26 wird außerdem die BrÜcke 322 und damit die Führungshülse 38derl,'rischluftventilspinde134abwärtsbewegt,
wobei die Hülse 38, nach völligem Absperren der Anzeigeleitung 5/'8/io und
Fesistellen des Steuerbolzens 26, den Sperrstift 4o der Ventilspindel 34
freigibt. Nunmehr kann das Frischluftventil 34 geöffnet und der Diffusionskörper
i durchgespült werden. Vermittels geeigneter Anschlagorgane ist die Öffnungsmöglichkeit
der Ventilspindel 34 begrenzt. Außerdem wird durch ein Anschlag- oder Führungsmittel
ein Öffnen der Anzeigeleitung io erst dann möglich,wenndieFrischluftzuführung völlig
abgesperrt ist und durch Eingreifendes Sperrmittels 4o der Ventilspindel 34 in dem
Sperrschlitz -9 der Führungshülse 38 die Brücke 32 durch Einwirkung
der Feder 30
wieder zurückgehen kann.
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Durch vorliegende Erfindung wird es errnüglicht, daß sowohl der Spülluftstrom
erst dann durch den Diffusionskörper hindurchgeleitet werden kann, wenn die Anzeigeleitung
io vom Diffusionskörper luftdicht abgeschlossen, als auch dieAnzeigeleitung erst
dann freigegeben wird, wenn der Spülluftstrom abgesperrt ist.