DE395091C - Elektrische Gasreinigungsanlage mit Rohrelektroden - Google Patents

Elektrische Gasreinigungsanlage mit Rohrelektroden

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DE395091C
DE395091C DEM73242D DEM0073242D DE395091C DE 395091 C DE395091 C DE 395091C DE M73242 D DEM73242 D DE M73242D DE M0073242 D DEM0073242 D DE M0073242D DE 395091 C DE395091 C DE 395091C
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Germany
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electrodes
tubular electrodes
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tubular
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DEM73242D
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English (en)
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Metallbank und Metallurgische Gesellschaft AG
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Metallbank und Metallurgische Gesellschaft AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/74Cleaning the electrodes
    • B03C3/743Cleaning the electrodes by using friction, e.g. by brushes or sliding elements

Landscapes

  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Elektrische Gasreinigungsanlage mit Rohrelektroden. Zusatz zum Patent 390386. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni-1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 5. Juni igig beansprucht. Bei der elektrischen Gasreinigungsanlage mit Rohrelektroden nach dem Hauptpatent sind die Rohrelektrode und ein Abstreifer, der die den Niederschlägen ausgesetzte Rohrwandung bestreicht, achsial gegeneinander bewegbar. Die in der Hauptpatentschrift beschriebene Ausführungsform sieht eine Anordnung vor, bei der die Rohrelektrode oder eine Gruppe von solchen- eine solche Lage zu der Ahstreiferv orrichtung hat, daß beide Teile dauernd achsial aufeinander eingestellt sind und es nur das Hebens und Senkens der Rohrelektrode oder des Abstreifers bedarf, um die A bstreifervorr:ichtung zur Wirkung zu bringen.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß man für eine Mehrzahl von Rohrelektroden mit einer einzigen A;bstreifervorrichtung auskommen kann, wenn man die Rohrelektroden nacheinander in den Bereich dieser gemeinsamen Abstreifervorrichtung bringt. Besonders einfach gestaltet sich die Anordnung und Wirkungsweise, wenn die Rohrelektroden im Kreise um eine gemeinsame Mittelachse angeordnet und in endloser Bahn um diese Mittelachse absatzweise gedreht werden, derart, daß :sie von der in der Kreisbahn der Elektroden liegenden Abstreifervorrichtung nacheinander erreicht werden können.
  • Die Kreisanordnung der Rohrelektroden mit Bezug auf eine gemeinsame Abstreifervorrichtung ist auch in der Weise möglich, daß die Rohrelektroden in Gruppen oder Bündeln zu zweit oder mehr radial um die geineinsame Mittelachse gruppiert werden. Die Ausströmerelektroden kreisen dabei in Übereinstimmung mit der gruppenweisen Unterteilung der Rohrelektroden mit diesen um die gemeinsame Drehachse.
  • Um zu erreichen, daß die jeweils der Abreinigung unterworfene Elektrode oder Elektrodengruppe stromlos ist, erfolgt die Stromzuführung zu den mit den Rohrelektroden umlaufenden Ausströmern durch einen Schleifkontakt, der an der Stelle der Abstreifervorrichtung unterbrochen ist. Ferner läßt sich die Abschaltung der zu reinigenden Rohrelektrode oder Elektrodengruppe von dein Rohgas dadurch erreichen, (laß die jeweils auf die Abstreifervorrichtung eingestellte Rohrelektrode oder Elektrodengruppe durch Scheidewände o. dgl. von der Rohgaszuleitung getrennt wird.
  • Die Erfindung gibt die vorteilhafte Möglichkeit, die Abstreifervorrichtung in solcher Anordnung vorzusehen, claß bei der gegenseitigen Bewegung zwischen ihr und der ihr jeweils gegenübergestellten Rohrelektrode oder Elektrodengruppe nicht nur die Rohrwandung, sondern auch die Ausströmerelektroden von dem Abstreifer bestrichen und infolgedessen abgereinigt werden.
  • Wie die Erfindung im einzelnen ausgeführt sein kann, ergibt sich aus der nachstehenden Beschreibung sowie aus der Zeichnung, auf der eine Ausführungsforen beispielsweise dargestellt ist.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch die elektrische Gasreinigtingsanlage und Abb.2 ein Grundriß der Elektrodengruppeii.
  • Abb.3 zeigt eine Einzelheit der Schleifkontaktvorrichtung im Grundriß.
  • Abb..4 stellt den Teil unter den Elektroden im Grundriß dar.
  • Abb. 5 ist die Seitenansicht der Abstreifer. Abb. 6 und 7 veranschaulichen die Antriebsvorrichtung für die sich bewegenden Elektroden in Seitenansicht und im Grundriß.
  • Für die Erfindung ist es unwesentlich, ob sich die Niederschlagsvorrichtung an der Abreinigungsvorrichtung oder diese an der Niederschlagsvorrichtung bewegt; wichtig ist nur, daß im Sinne des Hauptpatents eine Relativbewegung zwischen beiden Vorrichtungen zustande kommt. Bei dein dargestellten Beispiel ist angenommen, daß die abzureinigende Niederschlagsvorrichtung sich an die Abstreifervorrichtung heranbewegt, die bis dahin unbeweglich bleibt und erst dann in Wirkung gesetzt wird.
  • Das Rohgas tritt bei io in den Sammelratim i i ein und verteilt sich von diesem aus in die Kanäle oder Rohre 12, welche die Sammelelektroden darstellen. Das Reingas verläßt die Vorrichtung am oberen Ende der Rohrelektroden 12. Die Rohrelektroden sind in mehreren, z. B. zwölf, Gruppen oder Bündeln angeordnet, wie aus Abb.2 ersichtlich. Die Ausströmerelektroden 13 ragen zentrisch in die einzelnen Rohrelektroden 12 jeder Gruppe hinein und werden von Radialarmen iq. getragen, die sämtlich im gleichen Winikelabstand voneinander an der isolierten oder isolierenden Tragscheibe 15 sitzen.
  • Die so gruppenweis unterteilten Elektrodensysteine, d. h. sowohl die Sammelrohre 12 wie die Au.sstri)mer 13, sinyl radial tun eine senkrechte Längsachse 21 gruppiert und mittels dieser über dem Sammelraum i i absatzweise drehbar. Zu diesem Zweck ist auf der Fläche i6 ein Zylinder 17, 18, i9 zweckmäßig mittels der Kugellager 2o drehbar gelagert. An diesem Zylinder sitzen sowohl die Rohrgruppen 12 wie die Ausströmergruppen 13, letztere durch Verschraubung des Zylinderbodens i9 mit der Isolierscheibe 15 unter Zwischenschaltung von Paßringen 22 o. dgl.
  • Jedem Radialarni 1.1 entspricht ein federnder Kontaktfinger 23, der am Umfang der stromführenden, bei 25 isoliert angebrachten Scheibe 2.1 schleift. Die Scheibe 24 ist mittelbar oder unmittelbar mit der Stromquelle verbunden und besitzt gemäß Abb. i bis 3 am Umfang eine Nut oder Aussparung 26, die breiter ist als die Finger 23, so daß Kontaktunterbrechung eintritt, wenn einer der Finger 23 vor diese Aussparung 26 gelangt. Die zu diesem Kontaktfinger gehörige Ausströmergruppe ist in diesem Falle stromlos.
  • Wie aus Abb. i und 4 zu ersehen. ist in dem kreisförmigen Sammelraum i i durch die Wände 27 und 28 eine Kammer i i' abgeteilt, durch die hindurch der von den gerade darüber befindlichen Elektroden entfernte Niederschlag gesammelt bzw. abgeführt wird. Die Kammer i i' liegt auf demselben Radius wie die Aussparung26 der Kontaktscheibe2.1.
  • Oberhalb der Kammer i i' sind auf und ab bewegliche Stangen 29 vorgesehen, die an ihren unteren Enden Bürsten oder Abstreifer 3o tragen. Diese Stangen sind zweckmäßig gemäß Abb. 5 paarweise an dem Querarm 31 angebracht, der an dem in den Führungen 33 gleitenden Gestänge 32 sitzt. Auch die Abstreiferstangen 29 führen sich in der -',Zähe der Niederschlagsvorrichtung in der Führung 3,4. Die Doppelstäbe 29 machen es möglich, daß die daransetzenden Bürsten o:ler Abstreifer 30 leicht an dem jeweils unter ihnen befindlichen Arm 14 vorbeigehen und die inneren Wandungen der Rohrelektroden 12 samt der Oberfläche der Ausströmer 13 bestreichen können. Selbstverständlich ist man in der Ausführung der Bürsten o. dgl. nach keiner Richtung hin beschränkt.
  • Die Vorrichtung zur absatzweisen Drehung der Elektrodengruppen und Ingangsetzung der Abreinigungsvorrichtung kann verschiedenartig ausgeführt sein. Beim dargestellten Beispiel ist zu diesem Zweck folgende Einrichtung getroffen: Ein Motor 35 dreht durch Schneckenradübersetzung 36, 37 eine Kurbelscheibe 38, die durch das Gestänge 39 mit dem um die Welle .l.i schwenkbaren Arm d.o verbunden ist (Abb. 6, 7). Auf der Welle .4i sind unabhängig voneinander drehbar die Schalträder 42, .43 angeordnet, die mit den Klinken 45, .14. des Armes 40 zusammenwirken, derart, daß die Schalträder 42, 43 abwechselnd nach verschiedenen Richtungen gedreht werden. Das Schaltrad 42 und ein Zahnrad 46 drehen sich mit der Welle 41, das Schaltrad 43 und ein Kegelrad 47 sind dagegen um die Welle 41 als Achse drehbar. Das Zahnrad .a.6 steht mit dem Antriebsrad 48 der vorerwähnten mittleren Welle 21 und das Kegelrad .47 mit dem Kegelrad 49 der Welle 5o im Eingriff. Diese Welle trägt eine Kurbelscheibe 5 i, deren Bewegung durch das Gestänge 52 auf das Gestänge 32 der Abstreifervorrichtung übertragen wird.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Durch die absatzweise Bewegung des Schaltrades 42 werden die Elektrodengruppen immer jeweils um einen Winkel gedreht, der der Anzahl der Elektrodengruppen entspricht, also im vorliegenden Falle jeweils um etwa 30°. 'Nach jeder Weiterschaltung veranlaßt das Schaltrad 43 das Hineinschieben der Abstreifersrangen 29 in die Rohrelektroden 12 und ihre Wiederzurückführung in die Anfangslage, bis es anhält. Darauf tritt (las Schaltrad d.2 wieder in Tätigkeit und bringt die nächste Elektrodengruppe in den Bereich der Kammer i i. Auf diese Weise wiederholt sich das Spiel. Sobald eine Elektrodengruppe über der Kaminer i i' steht, ist sie elektrisch von den anderen Gruppen isoliert und ebenso auch mechanisch durch die Wände 27,28 von dem Gasstrom abgesperrt, so daß die Abreinigung ohne Störung vor sich gehen kann.
  • Es empfiehlt sich, das Gewicht der Abstreifervorrichtung (furch ein Gegengewicht 6o an der Kurbelscheibe 51 oder auf sonst eine Art auszugleichen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Gasreinigungsanlage mit Rohrelektroden nach Patent 390386, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Rohrelektroden mit Bezug auf eine gemeinsame Abstreifervorrichtung derart angeordnet sind, daß sie nacheinander in den Bereich dieser Abstreifervorrichtung gebracht werden können.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrelektroden im Kreise um eine gemeinsame Mittelachse angeordnet sind und die Abstreiferv orrichtung in diesem Elektrodenkreis liegt.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrelektroden in endloser Bahn um die Mittelachse relativ zu der Abstreifervorrichtung absatzweise kreisen. q..
  4. Anlage nach Anspruch i bis 3, da-.durch gekennzeichnet, daß die Rohrelektroden (12) in Gruppen oder Bündeln zu zweit oder mehr radial um die gemeinsame Mittelachse, vorzugsweise um einen Zylinder (18), gruppiert sind.
  5. 5. Anlage nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmer (13) in Übereinstimmung mit der gruppenweisen Unterteilung der Rohrelektroden radial oder sternförmig um die gemeinsame Drehachse verteilt sind und um diese zusammen mit den Rohrelektroden kreisen.
  6. 6. Anlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung zu den mit den Rohrelektroden umlaufenden Ausströmern durch einen Schleifkontakt erfolgt, der an der Stelle der Abstreifervorr ichtung unterbrochen ist.
  7. 7. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifervorrichtung in solcher Anordnung vorgesehen ist, daß bei der gegenseitigen Bewegung zwischen ihr und der ihr jeweils gegenübergestellten Rohrelektrode oder Elektrodengruppe sowohl die Sammel- wie die Ausströmerelektroden abgereinigt Werden. B. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Abstreifervorrichtung eingestellte Rohrelektrode oder Elektrodengruppe durch Scheidewände o. dgl. (27, 28) der den Rohrelektroden vorgeschalteten Rohgaskammer (ii) gegen das Rohgas abgesperrt ist.
DEM73242D 1919-06-05 1921-03-27 Elektrische Gasreinigungsanlage mit Rohrelektroden Expired DE395091C (de)

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DE (1) DE395091C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027641B (de) * 1952-11-14 1958-04-10 Air Preheater Elektrostatische Niederschlagsvorrichtung
DE1127331B (de) * 1953-07-21 1962-04-12 Apra Precipitator Corp Anlage zum Abscheiden von Staubteilchen aus heissen Rohgasen
DE1147201B (de) * 1951-05-03 1963-04-18 Apra Precipitator Corp Einrichtung zur Steuerung des Ionisierungsstromes beim Abreinigen eines elektrostatischen Staubabscheiders mit mehreren parallelgeschalteten Filterabteilen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147201B (de) * 1951-05-03 1963-04-18 Apra Precipitator Corp Einrichtung zur Steuerung des Ionisierungsstromes beim Abreinigen eines elektrostatischen Staubabscheiders mit mehreren parallelgeschalteten Filterabteilen
DE1027641B (de) * 1952-11-14 1958-04-10 Air Preheater Elektrostatische Niederschlagsvorrichtung
DE1127331B (de) * 1953-07-21 1962-04-12 Apra Precipitator Corp Anlage zum Abscheiden von Staubteilchen aus heissen Rohgasen

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