DE395074C - Keilgliederriemen - Google Patents

Keilgliederriemen

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DE395074C
DE395074C DEF53904D DEF0053904D DE395074C DE 395074 C DE395074 C DE 395074C DE F53904 D DEF53904 D DE F53904D DE F0053904 D DEF0053904 D DE F0053904D DE 395074 C DE395074 C DE 395074C
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DE
Germany
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chain
link
friction bodies
bracket
friction
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Expired
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DEF53904D
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HAROLD STUART WORTLEY FIRMINGE
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HAROLD STUART WORTLEY FIRMINGE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/16V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts
    • F16G5/18V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts in the form of links

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. MAI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47d GRUPPE 7
(F53904XIIl47d)
Harold Stuart Wortley Firminger in London.
Keilgliederriemen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1923 ab.
Der Gegenstand der Erfindung- betrifft einen Keilgliederriemen aus einer Kette mit Reibungskörpern. Bei solchen Keilgliederriemen wurden bisher die Reibungskörper unmittelbar an den Gliedern der Kette befestigt. Dies hat den Nachteil, daß die Kette hierfür besonders ausgebildet sein muß. Nach der Erfindung sitzen die Reibungskörper an besonderen Tragetücken, die als U-förmige Federbügel ausgebildet sind und abnehmbar auf die Enden
der Kettenbolzen gesteckt werden. Die Kette selbst erleidet dabei keinerlei Veränderung. Die Reibungskörper können an jeder neueren Laschenkette angebracht und wieder abgenommen werden, da bekanntlich bei den Laschenketten der Neuzeit die Kettenbolzen in der Regel beiderseits über die Laschen hinausstehen und nicht umgenietet, sondern durch leichtes Eintreiben eines Domes in die Stirnseiten so weit aufgestaucht werden, daß sie in ihrer Lage bleiben. Xach der Erfindung wer-■len die vorstehenden Bolzenköpfe zur Befestigung der Reibungskörper an der Kette !benutzt. Die Reibungskörper sind an Bügeln von U-förmigem Querschnitt befestigt, die nach geringem Auseinanderspreizen so über jedes Kettenglied geschoben werden, daß sie die beiden Bolzenköpfe umfassen. Die ausgespreizten Bügel werden durch ihre Federkraft wieder zusammengebogen, so daß sie ohne Gewalt nicht wieder von den Bolzenköpfen freikommen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι schaubildlich einen Teil der Kette mit einem Bügel, dessen Reibungskörper abgenommen sind, für Ketten zum Antrieb von Kettenrädern, Keilrädern oder Kettenrädern und Keilrädern gemeinsam,
Abb. 2 einen Querschnitt durch ein Kettenglied mit Reibungskörpern und
Abb. 3 einen gleichen Schnitt, jedoch bei einer Kette, mit der entweder nur Keilräder oder nur Kettenräder getrieben werden können.
Die Kette hat Innenlaschen α, Buchsen b, , Rollen c, Außenlaschen e und Bolzen d. Der -t Träger g der Reibungskörper / ist ein U-förmiger Bügel mit Löchern h zur Aufnahme der Bolzenköpfe und wird federnd auf diese gesetzt. Der Bügel ist aus Federstahl und hält sich selbst auf den Bolzen d. Er trägt Lappen j, k und / zur Befestigung der Reibungskörper /', doch können diese auch auf andere Art befestigt werden, z. B. durch Einlegen in Vertiefungen der Seitenflächen des Bügels.
Die Bügel können auch an der in der Abb. 1 mit X bezeichneten Stelle mit nach innen gerichteten Zungen versehen sein, die die Außenlaschen c erfassen und verhindern, daß die Bügel von der Kette abspringen, wenn ihre Löcher h etwa außer Eingriff mit den Bolzenköpfen kommen sollten.
Die Art, wie der Kettenriemen auf ein Kettenrad oder Keilrad gelegt wird, bedarf keiner Beschreibung.
Bei der Ausfithrungsform nach der Abb. 3 sind die Reibungskörper / zum Bügel g umgekehrt angeordnet. Dieser Riemen eignet sich daher nicht zum Antrieb eines Keilrades von einem Kettenrad aus oder umgekehrt, wohl aber zum Antrieb eines Keilrades von einem Keiirad oder eines Kettenrades von einem Kettenrad.
Der Hauptvorzug des Keilriemens nach der Abb. 3 gegenüber dem nach den Abb. 1 und 2 ist, daß er, wie aus der Zeichnung deutlich hervorgeht, kleinere Abmessungen hat.
Eine gewisse Schwierigkeit liegt in der Anbringung des Bügels g und der Reibungskörper f bei dem üblichen normalen Glied an den Enden der Kette. Dieses Verbindungsglied besteht bekanntlich aus einer Vereinigung von zwei Außenlaschen e und zwei Bolzen d. Eine der Laschen ist bleibend an den Bolzen befestigt, während die andere lose auf die Bolzen gelegt ist und durch eine leichte Federklammer an ihnen gehalten wird, die in Aussparungen in der Nähe der Enden der Bolzen greift. Die Bolzen sind zu diesem Zweck länger ausgebildet als die übrigen. Durch Entfernen und Wiederanbringen der Klammer und der beweglichen Lasche werden die beiden Enden der Kette verbunden. Ein solches Verbin- 8g dungsglied würde sich jedoch wegen seiner zu großen Breite nicht zur Anbringung des Bügels g und der Reifeungskörper / eignen. Die Schwierigkeit wird dadurch 'beseitigt, daß die Klammer entfernt und die Bolzenköpfe auf die normale Länge abgeschliffen werden. Zur Verbindung der Kettenenden ist dann nur erforderlich, die abnehmbare Lasche des Verbindungsgliedes zu entfernen, die Enden der Kette an den Bolzen des Verbindungsgliedes ineinanderzulaschen, die bewegliche Lasche wieder anzubringen und darauf in der üblichen Weise den Bügel g mit den Reibungskörpern / aufzusetzen.
Die Reibungskörper können aus beliebigem Stoff bestehen, beispielsweise Gummi, Leder o. dgl. Sie können aber auch ganz fortfallen, indem die Bügel selbst die Reibflächen tragen, also Metall auf Metall arbeitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Keilgliederriemen aus einer t Kette mit Reibungskörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskörper (/) an besonderen Tragstücken (g) sitzen, die als abnehmbare, U-förmige, auf die Enden der Kettenbolzen (d) aufsteckbare Federbügel (g) ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF53904D 1923-04-20 1923-04-20 Keilgliederriemen Expired DE395074C (de)

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DEF53904D DE395074C (de) 1923-04-20 1923-04-20 Keilgliederriemen

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119065B (de) * 1960-09-02 1961-12-07 Reimers Getriebe K G Laschenkette
WO1987002748A1 (en) * 1985-11-05 1987-05-07 Dayco Products, Inc. Chain belt construction, load block therefor and methods for making the same
US4718881A (en) * 1985-02-12 1988-01-12 Tsubakimoto Chain Co. Frictional transmission chain

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