DE394243C - Zahnradgetriebe, insbesondere fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Zahnradgetriebe, insbesondere fuer Luftfahrzeuge

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DE394243C
DE394243C DEK70674D DEK0070674D DE394243C DE 394243 C DE394243 C DE 394243C DE K70674 D DEK70674 D DE K70674D DE K0070674 D DEK0070674 D DE K0070674D DE 394243 C DE394243 C DE 394243C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D27/00Arrangement or mounting of power plants in aircraft; Aircraft characterised by the type or position of power plants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

Die vorliegende Neuerung bezweckt die Schaffung besonders leichter Zahnrädergetriebe, die sich -vorzugsweise für den Luftfahrzeugbau, wie z.B. für das Untersetzungsgetriebe zwischen einer Dampf- oder Gasturbine und dem Propeller eignen. Für solche Fälle ist von der bereits bekannten Anordnung Gebrauch gemacht, Ibei der zur Vermeidung von hohen Lagerdrücken das schnellaufende
ίο Ritzel oder bei doppelter-Untersetzung ins Langsame gegebenenfalls auch die getriebene Arbeits- bzw. Propellerwelle mit zwei oder mehreren Vorgelegerädern an symmetrisch zum Umfang verteilten Stellen in Eingriff steht. Falls z. B. nur zwei Vorgelegeräder bei der ersten Untersetzung ins Langsame angeordnet sind, würden somit deren Wellenmitten mit der Wellenmitte des Ritzels in einer Ebene liegen.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die Lagerzapfen der mit mehreren Rädern gleichzeitig in Eingriff stehenden Ritzel oder Räder sämtlich oder teilweise in Gleitlagern laufen, während die Zapfen der nicht entlasteten Zahnräder in Kugel- oder Rollenlagern gelagert sind. Die Wahl dieser verschiedenen Lagerarten im Zusammenhang mit der erforderlichen Entlastung der mit mehreren Rädern in Eingriff stehenden Ritzel oder Räder vom Lagerdruck ermöglicht die kleinstmöglichen Zahnteilungen und Durchmesser der Räder und damit auch das. kleinsrmögliche Gewicht des ganzen Getriebes, wie dies z. B. für den Luftfahrzeugbau erforderlich ist. Einerseits sind Gleitlager für die Lagerzapfen der entlasteten Ritzel oder Räder deshalb gewählt, als Kugel- oder Rollenlager für das schnellaufende Ritzel, z."B. bei Dampfturfbinenantrieb, meist nicht betriebssicher genug sind, oder aber die Platzverhältnisse den Einbau von Kugel- oder Rollenlagern auch bei den Lagern des Zahnrades auf der langsam laufenden Arbeitswelle verbieten, was dann' der Fall ist,, wenn z. B. bei doppelter Untersetzung sämtliche Wellenmitten · in einer Ebene liegen. Andererseits ergibt die Verwendung von Kugel- oder Rollenlagern für die Zapfen der nicht entlasteten Räder erheblich geringeren Mittenabstand der zusammengehörigen Lager als bei Gleitlagern und damit auch geringere Durchbiegung dieser Räder, was z. B. bei den (Ritzeln, die mit dem auf der Arbeits- oder Propellerwelle sitzenden Zahnrad in Eingriff stehen, in Betracht kommt. Bei Verwendung von Gleitlagern für diese Ritzel würden in Anbetracht der hohen Lagerdrücke ganz erhebliche Lagerabmessungen erforderlich sein, .die einen verhältnismäßig großen Mittenabstand der Lager und damit eine Vergrößerung des< Durchmessers dieser Ritzel sowie bei !gegebener Unter-Setzung ■ eine Erhöhung des ganzen Getriebegewichts bedingen würden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens für den Fall dargestellt, daß auch die Wellenmitte' der getridbenen Arbeitsiwelle mit den übrigen Wellenmitten in einer Ebene liegt. Sowohl das z. B. mit einer Dampf- oder Gasturbine gekuppelte Ritzel α als auch die getriebene Welle cf stehen jeweils mit zwei Zahnrädern in
Eingriff, und zwar das Ritzel α mit den beiden Rädern b, die Welle d bzw. das auf ihr befindliche Zahnrad mit den Rädern c. Bei der gezeichneten Anordnung sind die Wellen σ und d beinahe vollkommen vom Lagerdruck entlastet. Sie sind- in den Gleitlagern f bzw. g gelagert, die infolge der Entlastung der Wellen kleine Abmessungen erhalten .und genügend Material für die Unterbringung der Verbindungsschrauben e übriglassen. Die Räder b und c, bei denen eine Entlastung nicht möglich ist, sind in Kugel- oder Rollenlagern gelagert, die infolge der verhältnismäßig geringen Drehzahlen der Räder b und c gegenüber der-
jenigen von'a bei der meist in Frage kommenden Belastung immer noch verhältnismäßig geringe Abmessungen erhalten.
Sofern die Wellenmitte der Arbeitsseil d, z. B. zwecks Vergrößerung des Durchmessers des au. ihr sitzenden Zahnrades, außerhalb der übrigen Wellsnmitten liegen sollte, die Welle d also vom Lagerdruck nicht entlastet ist, so können naturgemäß für deren Lager g ebenfalls wie für die Räder b und c Kugel- oder Rollenlager verwendet werden. Es sind
dann nur noch die Lager f als Gleitlager ausgebildet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Lagerung für leichte Zahnrädergetriebe, insbesondere für Luftfahrzeuge, bei denen mindestens ein· Zahnrad mit zwei oder mehreren anderen derart in Eingriff steht, daß die Lagerzapfen des ersteren vom Zahndruck entlastet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen der vom Zahndruck entlasteten Räder sämtlich oder teilweise in Gleitlagern gelagert sind, während die Zapfen der nicht entlasteten Zahnräder in Kugel- oder Rollenlagern gelagert sind.
  2. 2. Ausführungsart nach Anspruch 1 für ein Doppelgetriebe mit zweifacher Untersetzung, dessen sämtliche Radachsen in einer Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die getriebene Welle d des zweiten als auch die treibende Welle α des ersten Vorgeleges in Gleitlagern, die übrigen Räder b, c in Rollen- oder Kugellagern gelagert sind. ,u
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