DE393756C - Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Entrosten und Reinigen von Eisen und Stahl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Entrosten und Reinigen von Eisen und Stahl

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DE393756C DES63319D DES0063319D DE393756C DE 393756 C DE393756 C DE 393756C DE S63319 D DES63319 D DE S63319D DE S0063319 D DES0063319 D DE S0063319D DE 393756 C DE393756 C DE 393756C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G1/00Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts
    • C23G1/14Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts with alkaline solutions
    • C23G1/19Iron or steel

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines mittels zum. Entrosten und Reinigen von Eisen und Stahl Bisher wurden zur Entrostung und Reinigung von Stahl- und Eisenteilen bei Maschinen, Motoren, Automobilen, Werkzeugen usw. Petroleum und Benzin für sich allein oder in Mischung benutzt, was sich jetzt durch die hohen Preise für diese Mittel verbietet. Außerdem sind auch sogenannte chemische Entrostungsmittel bekannt, die aber, ebenfalls abgesehen von ihrem Anschaffungspreis, die unangenehme Eigenschaft zeigen, die Haut der damit arbeitenden Personen .scharf anzugreifen. Aus diesem Grunde mußten bei Arbeiten mit der chemischen Entrostung die Hände durch Lederhandschuhe geschützt werden. Auch erfordert die Aufbewahrung dieser bekannten Entrostungs- und Reinigungsmittel besondere Vorsichtsmaßnahmen, da sie die üblichen Umhüllungen und Gefäße glatt durchfressen. Auch die Entrostung und Reinigung unter Verwendung von Schwerölen wird als bekannt vorausgesetzt.
  • Demgegenüber betrifft der Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Entrostungsmittels, das mit einer geringen Änderung in der Zusammensetzung gleichfalls auch zum Reinigen benutzt werden kann. Die bei der Ausführung des Verfahrens verwendeten Körper find billiger als die bisher hierzu benutzten und greifen weder den Arbeiter noch die zu behandelnden Gegenstände mehr an, als zur Entfernung von Rost und Schmutz unbedingt notwendig ist. Ganz beFonders ist darauf hinzu-'weisen, daß die Aufbewahrung und Versendung der im übrigen feuersicheren Mittel ihres kristallisierten Zustandes -wegen einfach und bequem ist.. Die gemäß der Erfindung gewählte Zusammensetzung wird. in der gewünschten Menge in warmem Wasser aufgelöst und die zu behandelnden Gegenstände werden damit bestrichen oder in die Lösung eingetaucht. Schon nach wenigen Minuten ist der vorhandene Rost aufgelöst, ohne daß dabei die darunter liegende Haut des betreffenden Eisen- oder Stallkörpers irgendwie verletzt -worden ist. Die Körper werden dann mit einem Lappen einfach abgewischt und behalten infolgedessen noch eine dünne Schutzschicht, die einen nachträglichen Rostschutz für mehrere Wochen sichert.
  • Nachstehend sei ein Ausführungsbeispiel für die Zusammensetzung einer Mischung zur Entrostung gegeben Auf etwa 12 Liter Wasser werden 750 g kaustische Soda und 875 g kristallin:schc Soda nebst zo g mangansaurem Kalium genommen, wofür - auch übermangansaures Kalium verwendet werden kann. Die trockene Mischung in gut kristallisiertem Zustande ist gut aufbewahrungsfähig und feuersicher, bei Gebrauch wird sie in der genannten Menge Wasser gelöst, worauf die einzelnen Körper aufeinander einwirken und eine neue rostlösende chemische Verbindung erzeugen.
  • Kleinere Teile werden zur Entrostung in die Lösung eingetaucht und nach einigen Minuten Bespülung wieder herausgenommen und abgewischt, größere Stücke -werden mit der Lösung bestrichen, d. h. mit einer Schicht der Lösung bedeckt und dann in der gleichen Weise -weiter behandelt.
  • Handelt es sich um die Reinigung von ganzen Maschinen oder Maschinenteilen von Schmutz. C51en, Farben oder Rauch, so erfährt die Zusammensetzung der Lösung dadurch eine Änderung, daß noch Glyzerin hinzugesetzt wird. Die Rost auflösende Wirkung der Mischung bleibt auch bei dem Glvzerinzusatz bestellen.
  • Für die Reinigung, bei der also die Rostentfernung umwesentlicher ist als die Reinigung selbst, nimmt man auf izo Liter Wasser ,4 kg kristallinische Soda, I/4 kg kaustische Soda, l; g kg Glyzerin und 16 g mangansaures Kalium. Hierbei wird das Glyzerin von den genannten Körpern seiner geringen -Menge wegen aufgesaugt und tritt bei Auflösung in warmem Wasser nicht besonders in Erscheinung. Das Reinigungsmittel löst sich leicht in warmem oder heißem Wasser, die zu reinigenden Gegenstände werden hineingetaucht, weswegen schon bei der Zusammensetzung auf eine größere Wassermenge Rücksicht genommen war.
  • Die beiden genannten Mischungen sind als Reinigungsmittel absolut ungefährlich, lassen sich bequem aufbewahren und sind billiger herzustellen; als die bisher bekannten Entrostungs-und Reinigungsmittel es gezeigt haben, denen, sie an Wirkung weit überlegen sind.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCIIE: i. Verfahren zum Herstellen eines Mittels zum Entrosten von Eisen und Stahl, dadurch gekennzeichnet, daß etwas kaustische und kristallinische Soda, letztere zu etwas vermehrten Gewichtsteilen, mit einer geringen Menge mangansaurem Kalium gemischt und in warmem Wasser gelöst werden.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines neben der Entrostung auch reinigenden 'Mittels für Eisen und Stahl, dadurch gekennzeichnet, daß auf ein Bestandteil kaustischer Soda die sechzehnfache Menge kristallinische Soda und die halbe -Menge Glyzerin nebst einigen Gramm mangansaurem Kalium gemischt und in warmem Wasser gelöst werden.
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