DE39337C - Papierstoff-Holländer - Google Patents
Papierstoff-HolländerInfo
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- DE39337C DE39337C DENDAT39337D DE39337DA DE39337C DE 39337 C DE39337 C DE 39337C DE NDAT39337 D DENDAT39337 D DE NDAT39337D DE 39337D A DE39337D A DE 39337DA DE 39337 C DE39337 C DE 39337C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
- D21D1/00—Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
- D21D1/02—Methods of beating; Beaters of the Hollander type
- D21D1/18—Beaters with two or more beater rolls
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
Dieser Holländer soll ermöglichen, die Stoffdurchrührung und Stoffcirculation unabhängig
von dem Einzug (bezw. von der Arbeit) der Messerwalze zu machen, sowie auch selbstthätig
den Stoff durch und durch zu mischen, und zwar bei jeder Füllung des Stofftroges
und ohne Beihülfe des sogenannten Holländermüllers.
Derartige Holländer finden hauptsächlich ihre Verwendung in der mit vielen Surrogaten arbeitenden
neueren Fabrikationsart. Es können damit die harten Fasern in beliebigem Verhältnifs
zuerst vorgemahlen und nach und nach die schwächeren Fasern und die übrigen Zuthaten
eingetragen werden. Die Eintragung kann Bruchtheile der Maximalfüllung betragen,
ohne dafs die Qualität der Arbeit sich verändert.
Diese Stoffmühlen arbeiten sowohl als Halbzeugholländer zum Mahlen, Auswaschen und
Bleichen des Hadernhalbzeuges, zum Auflösen, Waschen und Bleichen von Stroh, Alfa, Cellulose
etc., als auch als Ganzzeugholländer zum Auswaschen des Bleichzeuges, zum Feinmahlen,
Mischen, Schlagen, Leimen und Färben des Papierganzzeuges. ·
Während bei gewöhnlichen Holländern die im Trog befindliche Messerwalze aufser dem
Mahlen das Fortbewegen des Stoffes und damit auch das Mischen besorgt, hat die neue
Construction besondere Rührer und Propeller oder denselben Zweck erfüllende Transportorgane
zum Mischen und Fortbewegen des Stoffes. Dadurch wird bessere und raschere Arbeit, Kraftersparnifs, einfacherer Unterhalt,
geringere Bedienung und die Möglichkeit der Verwendung von Grundwerken in Walzenform
erzielt.
In der Zeichnung ist A der .Stofftrog, der in sämmtlichen Figuren so gezeichnet ist,
dafs die Trogpartie der Walzen nicht ein einziges Stück bildet mit der Trogpartie
der im Längsschnitt, Fig. 1, nur schematisch angedeuteten Waschtrommeln. Der
hinter der Messerwalze liegende mittlere Hauptkanal a1 ist von den seitlichen Kanälen λ2
durch die Zwischenwände α getrennt. Unterhalb der Walze B und deren Grundwerk B1
befindet sich ein Raum C, in welchen die Kanäle a3, Fig. 2, münden, welche die Fortsetzung
von <z2 bilden; die Kanäle aa bilden
also die Verbindung zwischen den Kanälen a1 und dem Raum C. Zwischen den Kanälen α3
und dem Raum C liegen die Rühr-, Mischoder Transportorgane b. Vom Raum C führt
der Kanal D aufwärts vor die Messerwalze B. Ueber der Messerwalze B befindet sich eine
Decke e und vor der Decke ein Schieber d zur Trennung derjenigen Stoffmenge, welche'
weiter vermählen werden soll (Durchgang durch Kanal d1), von derjenigen, welche nur zur
Mischung über, den Deckel e hinweg direct (d. h. ohne Vermahlung) wieder in den Kanal· α1 geleitet
wird. Hinter der Messerwalze mischen sich die beiden Stoffmengen wieder im Kanal al.
Der Schieber d kann natürlich so eingestellt werden, dafs der Kanal dl ganz geschlossen
ist und der Holländer nur zum Mischen u. dergl. dient. Auch kann der Schieber so weit geöffnet
sein, dafs bei gleichzeitiger geringerer Tourenzahl des Propellers der Ueberlauf ganz
verhindert ist, also Vermahlung der gesammten geförderten Stoffmasse stattfindet.
Schon durch die Trennung des Stoffes beim Uebergang von al in a2 und die Wiederzusammenführung
im Raum C wird Mischung erzielt.
Da der Holländertrog wie bei den gewöhnlichen Holländern vollständig offen daliegt,
im Gegensatz zu dem System mit »unter einander liegender« Kanalanordnung (System
Umpherston, Brodie, Hoyt etc.), so können Waschtrommeln W, Fig. i, so angebracht
werden, dafs sie leicht montirbar und zu überwachen sind.
Die Riemscheibe R1 dient zum Antreiben der Rühr- und Propellerwelle, i?2 zum Antrieb
der Holländerwalze.
Da der Propeller b den Stoff in Circulation bringt, so brauchen die Messer der Walze B
nicht derart angeordnet zu sein, als wenn letztere zugleich das Transportorgan bildet, d. h. die
sonst als Schöpfkammern erforderlichen gröfseren Zwischenräume zwischen zwei benachbarten.
Serien von Messern können weggelassen und mit weiteren Mahlorganen besetzt werden. Es
kann also auch eine geriffelte Walze B aus beliebigem geeigneten Material Verwendung
finden, sowie auch erheblich kleinere Walzen.
Aus demselben Grunde kann als Grundwerk auch eine Walze B1 angewendet werden. Eine
solche Verwendung von zwei Walzen B und B1 zeigen die Abarten Fig. 3 und 4. Die Trog-
und Kanalanordnung ist dabei dieselbe wie beim Constructionstypus Fig. 1 und 2. Fig. 3 zeigt
die Anordnung zweier neben einander liegender Mahlwalzen, d ist wiederum der Schieber
für die Regulirung der Stoffmengen für Vermahlung und Ueberlauf, dl der Kanal für den
Eintritt des zu vermählenden Stoffes. Die y dient zur Trennung des Steigkanals D
von der Walze B; die an die Walze B reichende Scheidewand f verhindert, dafs der Stoff in
der Drehrichtung der Walze B unten mitgerissen wird; der gemahlene Stoff wird daher
in den Kanal a1 des Troges fliefsen, in den
sich auch der vom Ueberlauf kommende Stoff ergiefst. Fig. 4 zeigt die Anordnung zweier
über einander liegender Mahlwalzen B und B1,
an welcher der Ueberlauf weggelassen ist. Der ganze Stoff geht also zwischen den Walzen
hindurch, wie auch in der Abart Fig. 5 der gesammte Stoff zwischen der Mahl- oder
Messerwalze B und dem Grund werk B1 hindurchgeht.
Letztere Anordnung steht infolge der Anordnung der Messerwalze B mit dem Grund werk B1 und und dem Sattel g den
bisherigen Holländern am nächsten. Die Klappe η dient zum Verschlufs des Ablaufrohres ο und
kann mittelst eines Griffes m gehandhabt werden.
Claims (2)
1. Ein Holländer - Stofftrog, welcher in der
Weise gestaltet ist, dafs der Stoff auf seinem Lauf a1 hinter der Messerwalze getheilt
(Kanäle a? aF) und unter bezw. vor
der Messerwalze wieder zusammengeführt wird, wobei vor dem Zusammenführungsraum C, also in den Theilkanälen a2a3,
als Stofftreiber dienende Mischorgane b eingesetzt sind.
2. An Holländern der durch Anspruch 1. bezeichneten Art die Anordnung eines Steigkanals
D vor der Walze B, dessen oberer Theil derart ist, dafs der Stoff durch zwei
Kanäle ablaufen kann, und zwar durch einen Kanal zur Mahlwalze und einen Kanal über diese hinweg zum Kanal a1,
Fig. ι und 2.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39337C true DE39337C (de) |
Family
ID=314971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39337D Expired - Lifetime DE39337C (de) | Papierstoff-Holländer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39337C (de) |
-
0
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