DE39309C - Neuerungen an Aufnahmebehältern für elektrische Drähte - Google Patents
Neuerungen an Aufnahmebehältern für elektrische DrähteInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G9/00—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
- H02G9/06—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water in underground tubes or conduits; Tubes or conduits therefor
- H02G9/065—Longitudinally split tubes or conduits therefor
Landscapes
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Behälter, in welchen Telephon-, Telegraphen-
und andere elektrische Drähte über- und unterirdisch gelegt werden sollen.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Perspectivansicht des neuartigen Leitungsbehälters , zu dessen Anfertigung am besten
Gufseisen genommen wird. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch eine dicht am Bordstein des
Bürgersteiges gelegte Leitung, wobei die Einlafsöffnung für die Drähte oberhalb des Strafsenpflasters
D liegt. Fig. 3 ist ebenfalls ein Querschnitt durch eine etwa in der Strafsenmitte
eingepflasterte Leitung, bei der die Einführungsöffnung für die Drähte mit dem Strafsenpfiaster
D abschneidet. Fig. 4 zeigt die bei Strafsenkreuzungen benutzte Einrichtung, die
auch bei Drahtabzweigungen verwendet werden kann. Fig. 5 ist ein Schnitt nach χ - χ
der Fig. 4. Fig. 6 und 7 zeigen die Vorrichtung zum Verbinden der aus Gufseisen hergestellten
Behälter.
Der Haupttheil dieser Leitungsbehälter hat eine im wesentlichen ovale Gestaltung und ist
mit einem Längsschlitz oder einer fortlaufenden Oeffnung a1 versehen, durch welche die
zu legenden Drähte in das Innere der Behälter eingebracht werden. Diese Oeffnung wird
durch die vorstehenden Theile α α auf die veranschaulichte
Weise gebildet.
Zwischen den Enden dieser Theile α α und
dem eigentlichen Behälter A ist der eine der Theile α mit einer fortlaufenden Längsrippe b
versehen, welche sich durch die ganze Oeffnung a1 hindurch erstreckt und vor einer entsprechenden
Ausbiegung b1 in dem gegenüberliegenden Theil α liegt. Diese Ausbiegung
wird unten durch eine der Rippe b parallel fortlaufende Längsrippe b2 begrenzt, so dafs
also die ganze Anordnung eine unregelmäfsig gebogene Eintrittsöffnutig für das Innere A
bildet und die Drähte demnach leicht eingeführt werden können, aber nachher gegen
die Gefahr einer Störung vollkommen gesichert sind.
In dem oberen Theil der Oeffnung a1 wird
die Schliefsstange G eingetrieben, die mit bituminöser Substanz gl verschmiert ist, um den
Leitungsbehälter gegen das Eindringen von Luft, Feuchtigkeit oder Wasser zu schützen;
eine weitere Sicherung in dieser Hinsicht .bildet das unterhalb der Schliefsstange' G eingelegte
Theerseil g.
An den Stellen, wo Zweigleitungen angeschlossen werden sollen, wo Kreuzungen stattfinden
oder wo Stationen gebildet werden sollen, an denen die Drähte behufs Vornahme von Reparaturen und Untersuchungen «leicht
zugänglich sind, wird die in Fig. 4 und 5 gezeigte Form des Leitungsbehälters angewendet.
Dieser Theil des Behälters ist mit einer runden Oeffnung F versehen, in welche die mit Festhaltungsvorrichtungen
versehene Haube G1 genau passend eingesetzt ist.
Wie aus Fig. 4 zu ersehen, reicht die Oeffnung a1 bis in die Oeffnung F hinein; die
Haube G1 greift ein Stück über dieselbe hinweg und ist an ihrer unteren Fläche mit zwei
oder mehr nach unten vorstehenden L-förmigen Ansätzen/1 versehen, welche beim Aufsetzen
der Haube durch die Oeffnungen hindurch-
treten und unter den Rand f der Oeffhung F
greifen, wenn die Haube auf ihrem Sitze gedreht wird, so dafs letztere also hierdurch vollkommen
festsitzt.
Um die einzelnen Leitungsbehälter mit einander zu verbinden, sind dieselben an jedem
Ende mit den abgeschrägten Sitzen α2 versehen,
auf welche das schmiedeiserne Band H nach vorangegangener Erwärmung aufgezogen
wird. Die Einbringung der Drähte erfolgt, nachdem die Aufnahmebehälter in der gehörigen
Anordnung aufgestellt sind, indem man sie durch die Oeffnung al in das Innere der
Behälter einfallen läfst, dann das Theerseil g einstemmt und schliefslich die Verschlufsstange
G in das Ende der Oeffnung eintreibt, welche letzteren beiden Stücke bei Reparaturen
u. s. w. selbstredend . zeitweilig wieder herausgenommen werden müssen.
Um einen beschädigten Draht aus der Leitung herauszunehmen, wird derselbe an zwei
Kreuzüngsstationen freigelegt und dann durch eine dieser Stationen F herausgezogen, die
eine besondere Form zu diesem Zwecke nicht zu haben brauchen, bei deren Construction es
vielmehr nur darauf ankommt, dafs sie den Zugang zu den in ihnen enthaltenen Drähten
gestatten und durch einen Deckel gut verschlossen werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Aufnahmebehältern für elektrische Drähte eine das Einlegen der Drähte gestattende, unregelmäfsig (mit Erhöhung und entsprechender Vertiefung) geformte Längsöffnung a1, welche durch eine Verschlufsstange G mit oder ohne darunter in den Längsschlitz eingestemmtes Theerseil g dicht verschlossen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.berlin. Gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39309C true DE39309C (de) |
Family
ID=314944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39309D Expired - Lifetime DE39309C (de) | Neuerungen an Aufnahmebehältern für elektrische Drähte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39309C (de) |
-
0
- DE DENDAT39309D patent/DE39309C/de not_active Expired - Lifetime
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