DE393098C - Vorrichtung zum Beizen von Saatgetreide in ununterbrochenem Betrieb - Google Patents
Vorrichtung zum Beizen von Saatgetreide in ununterbrochenem BetriebInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C1/00—Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting
- A01C1/08—Immunising seed
Landscapes
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- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Beizen von Saatgetreide, die bei einfachster
Bedienung einen ununterbrochenen Betrieb unter vollständiger und sicherer Befreiung
des Getreides von Brandkeimen ohne jede Saatgutvermischung auch dann ermöglicht,
wenn unmittelbar nacheinander kleinere Mengen verschiedener Herkünfte gebeizt werden sollen.
Um den Zweck des Beizvorgangs, die vollständige Entfernung bzw. Abtötung der Brandsporen,
zu erreichen, muß das Saatkorn an seiner Oberfläche gleichmäßig benetzt und zum Untertauchen in die Beizflüssigkeit gebracht werden.
Insbesondere muß für restlose Entfernung der j ζ. B. an den Haarbüscheln des Kornes haftenden
Luftbläschen Sorge getragen werden, an denen die Brandspuren in großer Zahl zu sitzen pflegen.
Ferner ist wichtig, daß das Getreide nie länger als vorgeschrieben im Apparat verbleibt,
um ein Totbeizen desselben zu vermeiden. Desgleichen darf, insbesondere wenn von Getreide
einer bestimmten Sorte zu einer anderen Sorte übergegangen wird, kein Korn im Apparat zurückbleiben,
um ein Vermischen der verschiedenen Sorten zu vermeiden.
Nach vorliegender Erfindung wird die vollständige Benetzung des Kornes, die Trennung
desselben von den leichten Bestandteilen, den Brandbutten usw., sowie das Untertauchen des
Kornes dadurch erreicht, daß an der Getreideeinfallstelle unterhalb des Wasserspiegels feine
öffnungen, z. B. Düsen, Schlitze o. dgl., angeordnet sind, aus welchen die Beizflüssigkeit unter
Druck ausströmt. Hierdurch wird ein schwacher Strudel erzeugt, der unter Benetzung der
Körner die leichten Bestandteile zum Überlauf ίο wegführt, während die schweren in ihm versinken.
Um ferner die Beizarbeit unter rechtzeitiger Entfernung des Beizguts in stetig fortlaufendem
Betrieb auch unter schnell aufeinanderfolgender Behandlung kleiner Mengen verschiedener
Getreidesorten durchführen zu können, wird bei dem Beizapparat nach vorliegender Erfindung
eine umlaufende Austragsvorrichtung verwandt. Derartige Austragsvorrichtungen, die
so z. B. mit Bechern u. dgl. Organen versehen sind, sind zwar an sich für Beizapparate und änhliche
Vorrichtungen bekannt.
Bei dem vorliegenden Apparat war an diesen Austragsvorrichtungen dadurch eine Verbesserung
erzielt, daß sie mit bürstenartigen Streichleisten versehen wird, durch deren Verwendung
eine vollständig saubere Entleerung unter Ver- ! meidung jeder Verletzung des behandelnden
Kornes erzielt wird. Ferner hat die Verwendung dieser Bürstenfördervorrichtung noch den Vorteil,
daß das gebeizte Korn bei der Hinausbeförderung gleichzeitig noch einmal gewaschen
wird.
Der Apparat, von dem in der Zeichnung ein ;
Längsdurchschnitt gegeben ist, besteht zunächst aus einem trogartigen Behälter i, auf
den der Einschütttrichter 2 für das Saatgetreide aufgesetzt ist.
Am Behälter ι ist eine Pumpe 3 befestigt, die ; zur Herbeischaffung der Beizflüssigkeit dient.
Der schräge Boden 1 des Beizapparats wird von einer umlaufenden Fördereinrichtung an
sich bekannter Art bestrichen, die z. B. aus einem endlosen, über Rollen laufenden Band,
Ketten o. dgl. besteht. Diese umlaufende Fördereinrichtung ist mit bürstenartigen Streichleisten
4 versehen, die das Getreide aus dem Beiztrog in den am Ende desselben aufgehängten
Getreidefang 5 befördern.
Der Apparat soll besonders in kleiner Ausführung für Handbetrieb und Straßen fahrbar Verwendung
finden, so daß er z. B. mit leichter Mühe von einem Gehöft zu einem anderen_ entfernt
liegenden Gehöft gebracht werden kann, i Um den Apparat in Betrieb zu setzen, wird
zunächst der Beiztrog mit Beizflüssigkeit bis zum Überlauf 6 gefüllt und daneben der Vor- .
f ratsbottich 7 aufgestellt, der für die Aufnahme des Überlaufs und die Speisung der Pumpe bestimmt
ist. Das Saatgut kommt in den Aufschütttrichter, an dem der Auslaufschieber entsprechend
eingestellt wird. Nun erfolgt die ganze Arbeit selbsttätig durch mäßig schnellen
Antrieb des Schwungrades 8, das z. B. von Hand, z.B. mit einer Umdrehung pro Sekunde,
angetrieben werden kann.
Dabei lassen sich folgende Vorgänge unterscheiden:
Dabei lassen sich folgende Vorgänge unterscheiden:
Zunächst wird durch die Pumpe aus dem Vorratsbottich Beizflüssigkeit angesaugt und
durch eine Reihe feiner Öffnungen, z. B. durch die knapp unter dem Wasserspiegel und parallel
zum Getreideeinlauf liegenden Düsen 9, mit mäßigem Druck gepreßt. Dadurch entsteht
unmittelbar vor den Düsen ein schwacher Strudel und weiterhin eine leichte Strömung an
der Wasseroberfläche. Zur Erzeugung dieser Wasserbewegung genügt bei kleinen Apparaten
für Handbetrieb eine Minutenleistung von 9I.
Das einfallende Getreide rieselt gleichmäßig über die ganze Breite des Auslaufs herab und
gelangt in den Strudel, der die Körner mehrmals trägt und fortträgt. Dabei werden die gesunden
und schweren Körner gleichmäßig und vollständig benetzt und sinken dann rasch zu
Boden, während alle leichten Bestandteile, die Brandbutten, Kümmelkörner usw., an der Oberfläche
fortgetragen und nach einem Weg von etwa 30 cm von einem geeigneten Förderorgan,
z. B. einem Schaufelrad io, einer Schnecke o. dgl., erfaßt und entfernt, z. B. über den Überlauf
6 abgeführt, werden.
Die schweren Körner sammeln sich von selber an der tiefsten Stelle des Beiztrogs und werden
durch die Bürstenstreichleisten 4 restlos über den mäßig ansteigenden Boden des Beiztrogs
emporgeführt und über den Sack 5 abgestreift.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Beizen von Saatgetreide in ununterbrochenem Betrieb, gekennzeichnet
durch an der Getreideeinfallstelle unterhalb des Wasserspiegels angeordnete feine Öffnungen, z. B. Düsen,
Schlitze o. dgl., durch welche Druckwasser eingeführt und ein schwacher Strudel erzeugt
wird, der unter Benutzung der Körner die leichten Bestandteile zum Überlauf weg- I
führt, während die schweren in ihm ver- \ sinken.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannte
umlaufende Austragsvorrichtung mit bürstenartigen Streichleisten versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL54181D DE393098C (de) | 1921-10-13 | 1921-10-13 | Vorrichtung zum Beizen von Saatgetreide in ununterbrochenem Betrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL54181D DE393098C (de) | 1921-10-13 | 1921-10-13 | Vorrichtung zum Beizen von Saatgetreide in ununterbrochenem Betrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE393098C true DE393098C (de) | 1924-06-28 |
Family
ID=7275964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL54181D Expired DE393098C (de) | 1921-10-13 | 1921-10-13 | Vorrichtung zum Beizen von Saatgetreide in ununterbrochenem Betrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE393098C (de) |
-
1921
- 1921-10-13 DE DEL54181D patent/DE393098C/de not_active Expired
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