DE393089C - Warmwasserbereiter mit einem von Wasserfaeden durchstroemten Dampfraum - Google Patents

Warmwasserbereiter mit einem von Wasserfaeden durchstroemten Dampfraum

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DE393089C
DE393089C DESCH65652D DESC065652D DE393089C DE 393089 C DE393089 C DE 393089C DE SCH65652 D DESCH65652 D DE SCH65652D DE SC065652 D DESC065652 D DE SC065652D DE 393089 C DE393089 C DE 393089C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C3/00Other direct-contact heat-exchange apparatus
    • F28C3/06Other direct-contact heat-exchange apparatus the heat-exchange media being a liquid and a gas or vapour

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Humidification (AREA)

Description

  • Warmwasserbereiter mit einem von Wasserfäden durchströmten Dampfraum. Die Erfindung bezieht sich auf Warmwasse-zbereiter, bei denen Wasser in Form von feinen Fäden durch einen Raum geführt wird, in dem es in unmittelbarer Berührung mit Dampf gebracht wird. Gegenstand der Erfindung ist ein Warmwasserbereiter, bei welchem die Länge der durch einen Dampfraum fließenden Wasserfäden mit Hilfe angestauten Wassers durch Einwirkung eines Dampfspannungsunterschiedes auf die den Wasserdurchlauf regelnden Ventile unverändert bleibt, jedoch jederzeit verändert werden kann. Es wird dadurch ein bestimmter Stauwasserspiegel erzielt, der eine Grenze für die Wasserfäden bietet.
  • Der Dampfspannungsunterschied entsteht dadurch, daß der Spiegel des Stauwassers den Dampfzutritt zu einer nach oben zu verjüngten Schlitzöffnung eines Rohres mehr oder weniger verwehrt, so daß in dem Rohre, welches an ein mit dem Dampfraum des Erhitzers in Verbindung stehendes Gehäuse angeschlossen ist, eine geringere Spannung herrscht. In das Gehäuse kann entweder ein Ausdehnungskörper, ein Schwimmer, eine Membran oder ein Kolben eingebaut werden. Je nach dem Unterschiede der Spannung wird in dem Gehäuse das darin befindliche Wasser mehr oder weniger steigen und dadurch den bewegbaren, mit den Wasserdurchflußventilen verbundenen Körper einstellen.
  • Weiter besteht die Erfindung darin, daß die Wasserfäden zwecks Leistungsvergrößerung durch Höher- oder Tieferstellen der erwähnten Rohröffnung kürzer oder länger gehalten werden können.
  • Ferner wird die Temperatur des ablaufenden Wassers erfindungsgemäß dadurch geregelt, daß ein Teil des zu erwärmenden Wassers je nach Erfordernis die Regenstrecke umgeht, um erst unterhalb dieser einzutreten. Ein unterhalb der Wärmequelle eingebauter Ausdehnungskörper öffnet bei Überschreitung der gewünschten Temperatur ein Kaltwasserventil, und der Wasserspiegel bestimmt durch den erwähnten Dampfspannungsunterschied die durch den Dampf strömende Regenmenge. Die Wasserfäden bilden segmentförmige Gruppen mit dazwischenliegenden Straßen, und der Dampf strömt aus der Mitte des Raumes nach dem Umfange desselben durch ein mit Durchbrechungen versehenes Rohr zu, welches bis unter den Wasserspiegel reicht. Die Durchbrechungen zeigen nach den durch die segmentförmigen Regengruppen gebildeten Straßen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel in Abb. i durch senkrechten Schnitt und in Abb. 2 durch Draufsicht auf das zwischengeschaltete Sieb veranschaulicht.
  • In die Vorrichtung ist ein Sieb a mit Löchern b eingebaut. Die Zahl der Löcher b richtet sich nach der Menge und der Durchflußgeschwindigkeit des Wassers, das durch das Rohr P zufließt. Die durch die Löcher b sich bildenden Wasserfäden c durchwandern den unter dem Siebe a beginnenden Dampfraum f und nehmen Wärme auf. Die Dampfspannung ist kleiner als der Wasserdruck, damit Wasser eintreten kann. Entsprechend der an den Erhitzer gestellten Ansprüche besitzen die Wasserfäden c eine bestimmte Wärmeaufnahmefläche.
  • Die Länge der Wasserfäden begrenzt angestautes Wasser g. Der Spiegel h dieser Wasserstauung g stellt sich dadurch ein, daß er mehr oder weniger den Dampfzutritt i zu dem Rohr d, welches an das mit dem Dampfraum f in Verbindung stehende Gehäuse e angeschlossen ist, hindert, so daß ein Dampfspannungsunterschied zwischen dem Raum f und dem Gehäuse e entsteht, der das Wasser in dem Gehäuse e mehr oder weniger hochsteigen läßt. Beispielsweise ist in das Gehäuse e ein Ausdehnungskörper m eingebaut, der sowohl das Wasserzuflußventil k als auch das Abflußventil l steuert. Steigt das Wasser in dem Gehäuse e, dann zieht sich der Ausdehnungskörper m zusammen, und ein entsprechendes Schließen des Wasserzuflußventiles k und Öffnen des Ausflußventiles l ist die Folge. Geht der Wasserspiegel h zurück, wodurch die Rohröffnung i freier wird, dann wird auch das Wasser in dem Gehäuse e zufolge der Verringerung des Dampfspannungsunterschiedes wieder zurückgedrängt, und der Ausdehnungskörper m dehnt sich aus. Das Ventil k öffnet und das Ventil l schließt sich nun wieder entsprechend. Der Dampfzugang i hat zwecks Erzielung eines allmählichen Dampfspannungsunterschiedes vorzugsweise eine nach oben zu verjüngte Schlitzform. Trotz dieser wechselnden Vorgänge, die hauptsächlich nur bei Änderungen der Warmwasserentnahme eintreten, ist ein merkliches Schwanken des Wasserspiegels h nicht zu beobachten, denn die größtmögliche Wassersäule im Gehäuse e entspricht einem sehr geringen Dampfspannungsunterschied.
  • Um die im Gehäuse e veränderliche Wassersäule -wirkungsvoller zu gestalten, läuft ständig kaltes Wasser in geringer Menge durch das verhältnismäßig enge Rohr ia daselbst zu und fließt durch das Rohr,o nach dem Dampfraum f wieder ab.
  • Durch Höher- oder Tieferstellen des Rohres d mit der Schlitzöffnung -i kann die Leistung des Erhitzers ohne Unterbrechung des Betriebes verkleinert oder vergrößert werden. Das mit Gewinde und Sechskant-y versehene Rohr d ist in den Gewindeteilen s, t hoch und nieder schraubbar. Dadurch wird der Wasserspiegel h höher oder tiefer gelegt, was eine Verkürzung oder Verlängerung der Wasserfäden c, also eine Veränderung der wärmeaufnehmenden Wasseroberfläche zur Folge hat.
  • Damit die Wassertemperatur bei ständig wechselnder Leistungsbeanspruchung die gleiche bleibt, die Wasserfädenlänge aber infolge der Kürze der Leistungswechsel nicht verändert werden kann, umgeht ein entsprechender Teil des abzugebenden Wassers die Regenstrecke. Unterhalb des Wasserspiegels k ist zu diesem Zweck ein Ausdehnungskörper u eingebaut, der bei Überschreitung der verlangten Temperatur ein Kaltwasserventil v in der Leitung ux öffnet. Je mehr kaltes Wasser dem warmen sich beimengt, desto weniger regnet es durch den Dampfraum f, weil der sich hebende Wasserspiegel da durch den folglich größer werdenden Dampfspannungsunterschied zwischen Dampfraum f und Gehäuse e die Drosselung des Kaltwasserventiles k verursacht. Normalerweise fließt durch das Ventil k die gleiche Wassermenge wie durch Ventil 1, bei geringerer Beanspruchung aber durch das Ventil L stets mehr als durch Ventil k.
  • Der durch das Rohr q zugeführte Dampf strömt von der Mitte des Raumes f nach dem Umfang des Dampfraumes f zu, so daß ein augenblicklicher Spannungsausgleich eintritt. Der besseren Wirkung wegen ist ein mit Durchbrechurigen w versehenes Rohr y, das in den Wasserspiegel h taucht, vorgesehen. Durch die segmentförmige Löcheranordnung z im Sieb a bilden sich entsprechende Regengruppen mit dazwischenliegenden Straßen x, nach denen die Durchbrechungen w des Rohres y gerichtet sind. Beim Anstellen des Warmwasserbereiters wird folglich jeder Wasserfaden c vom Dampf schnellstens erreicht. Der im Rohr y liegende Wasserspiegel k verhält sich ruhiger als der übrige, und demzufolge auch der Übergang der Wechsel im Dampfspannungsunterschied.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Warmwasserbereiter mit einem von Wasserfäden durchströmten Dampfraum, dadurch gekennzeichnet, daß ein an ein mit dem Dampfraum (f) verbundenes Gehäuse (e) mit einem das Wasserzu- und -abflußventil regelnden Körper (m) angeschlossenes Rohr (d) mit seiner Öffnung (i) derart in den Dampfraum (f) eingebaut ist, daß der Spiegel des angestauten Wassers die Öffnung (i) mehr oder weniger verschließt, so daß ein Dampfspannungsunterschied entsteht, der mehr oder weniger Wasser zu dem Ventilregelungskörper (m) in dem Gehäuse (e) gelangen läßt.
  2. 2. Warmwasserbereiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (i) des senkrechten Rohres (d) eine nach oben zu verjüngte Schlitzform hat und durch eine Verschraubung (v) in der Höhenlage eingestellt werden kann.
  3. 3. Warmwasserbereiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Wasserspiegels (k) des Dampfraumes (f) sich ein Ausdehnungskörper (u) befindet, der auf ein in einer den Dampfraum (f) umgehenden Kaltwasserzuführungsleitung (u) angebrachtes Ventil (v) einwirkt. ¢. Warmwasserbereiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Kaltwasserzulauf (@) geschaltete Sieb (a) über dem Dampfraum (f) segmentförmige Löchergruppen (z) aufweist. ö. Warmwasserbereiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf in der Mitte des Dampfraumes (f) durch ein gelochtes, bis unter den Wasserspiegel (k) reichendes Rohr (y) eintritt, dessen Durchbrechungen (w) nach den strahlenartigen Durchgängen zwischen den Löchergruppen (z) zeigen und das die über dem Wasserspiegel (h) befindliche Rohröffnung (i) des zum Regler (l) führenden Rohres (d) umschließt.
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