DE392170C - Steuerung fuer ausschwingbare Werkzeugtraeger - Google Patents

Steuerung fuer ausschwingbare Werkzeugtraeger

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DE392170C
DE392170C DED40893D DED0040893D DE392170C DE 392170 C DE392170 C DE 392170C DE D40893 D DED40893 D DE D40893D DE D0040893 D DED0040893 D DE D0040893D DE 392170 C DE392170 C DE 392170C
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Germany
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movement
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DED40893D
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FRIEDRICH DECKEL FABRIK fur P
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FRIEDRICH DECKEL FABRIK fur P
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Bei selbsttätigen Drehbänken zur Herstellung gleichartiger Erzeugnisse, Schrauben, Stifte o. dgl. ist es, besonders wenn sich um die Herstellung kleinerer Mengen des betreffenden Stückes handelt, von Wichtigkeit, mit den gleichen Kurven- oder Nockenscheiben dem Werkzeughalter o. dgl. verschieden große Bewegungen erteilen zu können.
Es sind allerdings Einrichtungen bekannt, ίο bei denen das Werkzeug auf einem geradlinig j bewegten Schlitten angeordnet ist und bei j denen durch Zwischenschaltung eines mit einstellbarem Lineal versehenen Schlittens, der sich quer zur Bewegungsrichtung des Werkzeugschlittens verschiebt oder durch Zwischenschaltung eines zweiarmigen Hebels mit verstellbarem Drehlager die Bewegung des Werkzeuges veränderbar ist. Bei einer ande- j ren Ausführungsform ist der Werkzeughalter ao um eine Achse schwenkbar angeordnet und wird durch einen zwischengeschalteten Hebel von einer Kurve in Bewegung versetzt. Verstellbar ist diese Anordnung in der Weise, daß der Hebel zusammen mit der Kurve vers5 schoben wird, wodurch ein größerer oder kleinerer Hebelarm an dem dem Werkzeugträger zugewandten Ende des Hebels entsteht. Die erste Ausführungsform hat den Nachteil, daß sie nur an Schlitten ausführbar ist, die zweite, daß die Kurvenscheibe mit verstellt werden muß. Beide Ausführungsformen sind sehr verwickelt im Aufbau und wegen der notwendigen Genauigkeit der Bewegungspunkte kostspielig und beanspruchen verhältnismäßig viel Raum.
Bei dem Erfindungsgegenstand ist demgegenüber eine sehr einfache Anordnung getroffen, die auf geringstem Raum die Bewegungsübertragung von der fest angeordneten Kurvenscheibe auf den Werkzeugträger durch einen am Zwischenglied einstellbar angeordneten Anschlag m unter Vermeidung von Schlittenführungen gestattet. Bei dieser Ausführung sind die Massen sehr gering, was für die bei Schnellschaltung stattfindenden schnellen Bewegungsvorgänge, die im Bruchteil einer Sekunde erfolgen, von wesentlicher Bedeutung ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt.
α ist der in bekannter Weise um eine Achse b schwenkbare Stahlhalter und c die diese Schwenkbewegung hervorrufende Kurvenscheibe.
Das die Bewegungsübertragung zwischen diesen beiden Teilen vermittelnde, nach Art eines Winkelhebels wirkende Zwischenglied ist in folgender Weise ausgebildet:
Um eine festliegendeAchse d ist mit seinem einen Schenkelende ein Bügel e drehbar angeordnet. Durch einen Ansatz f des Bügelsteges tritt eine Schraube g hindurch, welche mit ihrem nasenförmig ausgebildeten Ende h auf der Kurvenscheibe c aufruht und bei deren Drehung auf ihr gleitet. Zwischen den beiden Bügelschenkeln i und k ist eine Schraube I befestigt, auf welcher eine Mutter m verschraubbar sitzt. Gegen diese Mutter legt sich unter der Wirkung einer Zugfeder η der Anschlagarm 0 des Stahlhalters a, wodurch gleichzeitig auch die Nase h dauernd gegen den Umfang der Kurvenscheibe c gedrückt wird. Durch Verschrauben der Mutter m auf dem Gewindebolzen I kann ihre Anschlagstelle am Arm 0 oder dessen Anschlagplatte p nach Belieben mehr oder weniger nach dem Drehpunkt des Armes verlegt werden. Diese Verstellbarkeit ermöglicht eine beliebige Regelung des Winkelausschlages des Stahlhalters. Durch die eine Kurvenscheibe c können also auf den Stahlhalter α Schwenkbewegungen von beliebig regelbarem Winkelausschlag übertragen werden.
Unter dem Einfluß von durch die Kurvenscheibe c gesteuerten weiteren Teilen kann der Stahlhalter α während der Schwenkbewegung auf seiner Achse b auch noch längsverschoben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steuerung für ausschwingbare Werkzeugträger, die ihre Bewegung unter Vermittlung eines Zwischengliedes von einer Nockenscheibe erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsübertragung auf den Werkzeugträger (α) durch einen am Zwischengliede iß) einstellbar angeordneten Anschlag (m) geschieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED40893D Steuerung fuer ausschwingbare Werkzeugtraeger Expired DE392170C (de)

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