DE391783C - Kartoffelpflanzlochmaschine - Google Patents

Kartoffelpflanzlochmaschine

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DE391783C
DE391783C DEK85931D DEK0085931D DE391783C DE 391783 C DE391783 C DE 391783C DE K85931 D DEK85931 D DE K85931D DE K0085931 D DEK0085931 D DE K0085931D DE 391783 C DE391783 C DE 391783C
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Germany
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spade
carrier
planting machine
potato planting
cylinders
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/04Machines for making or covering holes for sowing or planting
    • A01C5/045Machines for making or covering holes for sowing or planting with piercing buckets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Kartoffelpflanzmaschine gemäß Patent 369543, und zwar besteht das Wesen der Erfindung in der eigenartigen Ausgestaltung der Stech- oder Lochspaten·. Die bisherige Verwendung von vollen Lochspaten hat den Nachteil, daß die Wandungen der durch volle Spaten gebildeten Erdlöcher einen übermäßig festen Zusammenhalt bekommen, der
«o schädlich die Keimung und das Wachstum der ausgelegten Saat beeinflußt. Es bilden sich bei dieser kurze Keimlinge, die nur innerhalb des ausgestochenen Loches bis zu dessen Wandung heranwachsen, dann aber durch die
»5 festgedrückte Wandung an ihrem Weiterwachsen gehindert werden. Die Folge davon ist, daß die Ernte geringer wird als die Aussaat. Dieser Nachteil wird bei der Kartoffelpflanizlochmaschine nach Patent 369543
ao. dadurch beseitigt, daß gemäß der Erfindung die Spaten in an sich bekannter Weise aus zwei in der Richtung des Fahrzeuges gegeneinander scherenartig aufklappbaren, hohlen Längszylinderhälften gebildet werden; von
a5 diesen beiden Zylinderhälften sitzt die rückwärts liegende fest am Spatenträger. Die vordere aufklappbare Zylinderhälfte überragt einerseits das untere Ende der festen Zylinderhälfte, anderseits trägt sie eine nach oben hinaus verlängerte Stange o. dgl., die entgegen der Wirkung einer die beiden Längszylißderhälften zu einer geschlossenen Hülse zusammenhaltenden Feder gegen einen Anschlag stößt, wenn die automatische Sperre den Spatenträger vorwärts schwingen läßt. Durch das Anschlagen der verlängerten Stange wird erreicht, daß] die Spaten zur Freigabe der ausgehobenen Erde geöffnet werden und dabei .zugleich eine derartige Erschütterung erleiden, daß ein sicheres; Herausfallen auch der zusammengebackensten Erdmassen gewährleistet ist.
Auf der Zeichnung ist ein' Ausführungsbeispiel eines Lochspatens gemäß der Erfindung in einem Längsschnitt schematisch dargestellt.
Der Spaten besteht aus den beiden hohlen Halbzylindern 1 .und 2. Ihre unteren Enden, die natürlich zum leichteren Eindringen· in die Erde angeschärft sein müssen, sind zweckmäßig zugespitzt. Der Teil 1 ist in geeigneter Weise fest mit dem Spatenträger 7 derart verbunden, daß er auch leicht gegen einen neuen ausgewechselt werden kann.- Der Spatenträger 7 sitzt an den Laschen 6, die in den auf dem Rahmengestell des Fahrzeuges ge- 5^ lagerten Kurbeln (nicht gezeichnet) eingehängt sind. Der bewegliche Halbzylinder 2 ist an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen 3 drehbar in dem .festen Halbzylinder ι gelagert. Es überragt an seinem unteren Ende den Teil 1, wodurch eine günstigere Stechwirkung der Spaten erzielt wird. An seinem oberen Ende trägt der Teil 2 eine Stange 4. Zwischen dieser und dem Teil ι
ist eine Druckfeder S gespannt, um die beiden Halbzylinder ι und 2 in der Schließstellung zu halten. Die Druckfeder kann auch an irgendeiner anderen Stelle angebracht sein 5 oder auch, falls es zweckmäßiger ist, durch eine Zugfeder ersetzt werden. 14 ist ein beliebig ausgeführter Anschlag am Rahmengestell, durch den beim Vorwärtsschwingen des Spatenträgers 7 das freie Ende der Stangen 4 zurückgehalten wird. Dabei öffnen sich die Spaten und lassen die durch die erfolgte Erschütterung bereits gelockerte Erdmasse herausfallen. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Spatenträgers 7 gleiten dann die freien Enden der Stangen 4 unter dem Anschlag 14 hinweg, und die Feder 5 schließt die Spaten wieder, bevor sie den Erdboden erreicht haben. Falls es wünschenswert ist, kann der Anschlag 14 auch abgefedert sein, ebenso
ao können anstatt eines gemeinsamen Anschlages auch Einzelanschläge für jede Stange 4 der einzelnen Spaten angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kartoffelpflanzlochmaschine nach Patent 369543 mit aus zwei gegeneinander as scherenartig aufklappbaren, hohlen Längshalbzylindern bestehenden Lochspaten, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärts liegende Halbzylinder (1) des in der Richtung des Fahrzeuges aufklappbaren Loch- 3° spatens fest am Spatenträger (7) sitzt und der aufklappbare vordere Halbzylinder (2) eineseits den festen (1) am unteren Ende überragt, anderseits mit einer nach oben verlängerten Stange (4) entgegen der Wir- 35 kung einer die beiden Halbzylinder (1,2) geschlossen haltenden Feder (5) beim Vorwärtsschwingen des Spatenträgers (7) nach Aufhebung seiner automatischen Sperrung gegen einen Anschlag (14) stößt, 40 der das öffnen und zugleich eine Erschütterung der Spaten zwecks sicheren Herausfallens der ausgehobenen Erdmasse bewirkt.
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