DE39124C - Achsbüchse - Google Patents
AchsbüchseInfo
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- DE39124C DE39124C DENDAT39124D DE39124DA DE39124C DE 39124 C DE39124 C DE 39124C DE NDAT39124 D DENDAT39124 D DE NDAT39124D DE 39124D A DE39124D A DE 39124DA DE 39124 C DE39124 C DE 39124C
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- ring
- screw
- axle
- axle sleeve
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B3/00—Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
- B60B3/14—Attaching disc body to hub ; Wheel adapters
- B60B3/18—Attaching disc body to hub ; Wheel adapters by circlips or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbaü.
EBENEZER PARTRIDGE in LONDON (England) Achsbuchse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1886 ab.
Die vorliegenden . Neuerungen an Achsbüchsen : bestehen in der Anordnung eines
eigenthUmlich gestalteten . Stofsscheibenringes an der Achsbüchse. in solcher . Weise, dafs
einerseits einem Herabgleiten des Rades, von der Achse vorgebeugt und andererseits ein
Nachziehen der Achsbüchse ermöglicht wird.
Die Erfindung ist besonders. für die sogenannten Mail-Patentachsen anwendbar, bei welchen
das Ablaufen der Achsbüchse von dem Achsschenkel bisher mittelst zweier schmiedeeisernen
Scheiben verhindert wird, welche die Achsbüchse zwischen sich fassen und durch drei
Schraubenbolzen mit einander vereinigt sind.'
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 2 einen Schnitt durch eine mit den Neuerungen
versehene Mail-Patentachse.
In das hintere Ende D der Achsbuchse C
ist Innengewinde eingeschnitten, in welches der neue Stofsscheibenring E eingeschraubt
wird. Dieser Ring E, welchen Fig. ι und 8
in perspectivischer Ansicht von rechts und von links gesehen darstellen, ist bei G mit Gewinde
und bei T mit Zähnen versehen. Das Innere / des Ringes ist hohl gestaltet, um zur
Aufnahme von Wagenfett zu dienen.
Der Ring E kann aus einem Stück bestehen und bei der Herstellung der Achse auf dieselbe aufgeschoben werden, so dafs er sich
nicht von derselben abnehmen läfst, oder zweitheilig sein, Fig. ι und 3, damit er auf
vorhandene Achsen aufgepafst werden kann. Im letzteren Falle ist in den Ring E ein
Stück F eingesetzt, welches sich leicht aus dem Ring E herausschieben und wieder in
denselben einfügen läfst.
Damit das Stück F immer genau in den Ring E eingepafst werden kann, dergestalt,
dafs die Gewindegänge übereinstimmen, ist das Stück F mit runden Ansätzen H versehen,
welche in entsprechende Vertiefungen des Ringes E eingreifen. Die Ansätze H können
auch an dem Ringe E und die Vertiefungen in dem Stück F angebracht sein. .
Der ein- oder zweitheilige Ring E wird, nachdem die Achsbüchse C auf den Achsschenkel
A aufgeschoben, ein Lederring K gegen die Sofsscheibe B und unter den
Ring E zwischen dem Gewinde G und den Zähnen T desselben ein zweiter Lederring gelegt ist, in die Achsbüchse C eingeschraubt.
Das im Innern des Ringes vorhandene Wagenfett dient besonders zum Schmieren der Fläche
des Ringes, welche an den Lederring K bezw. die Stofsscheibe B anliegt.
Damit der Ring E in der richtigen Lage festgehalten wird und auch ein Nachziehen
desselben, welches nach längerem Gebrauch durch die Abnutzung der Achsbüchse und der
Lederscheiben nothwendig wird, möglich ist, habe ich folgende Einrichtung getroffen.
In einem Ansatz M der Achsbüchse C Z),
welche Fig. 6 in Hinteransicht zeigt, ist eine Vertiefung S ausgearbeitet, die in ein Loch R
ausläuft. Ueber der Vertiefung S befindet sich in diesem Ansatz M ein mit Muttergewinde
versehenes Loch. In der Vertiefung S R lagert ein mit einem Führungsstift Q. ^ausgerüstetes
Sperrstück P, Fig. 5 und 7, in der Weise, dafs es sich in der Vertiefung um einen gewissen
Betrag vor- und zurückschieben läfst. Dieses Sperrstück P Q. ist mit einer Stift-
schraube JL, welche in die vorhin erwähnte Bohrung des Ansatzes M eingeschraubt wird,
dadurch gekuppelt, Fig. 2 und 7, dafs entweder zwei an dem Sperrstück sitzende Klauen
in eine in den Kopf der Stiftschraube L eingedrehte Nuth oder ein an dem Kopf der
Schraube L vorgesehener ringförmiger Ansatz N in eine Nuth des Sperrstückes P eingreifen.
Wenn die Schraube L nach rechts oder links gedreht wird, so wird alsdann das
Sperrstück P in entsprechendem Mafse vor- oder zurückgeschoben. Das Sperrstück P
nimmt in der Achsbüchse eine solche Lage ein, dafs es sich gerade vor den Zähnen T
des Stofsscheibenringes E befindet, wenn derselbe in die Achsbüchse eingeschraubt ist, dafs
es also, wenn man die Schraube L in dem einen oder dem anderen Sinne dreht, in eine
Lücke U zwischen zwei Zähnen T hineinbewegt bezw. aufser Eingriff mit den Zähnen T
gebracht wird. Der Stofsscheibenring E wird auf diese Weise sicher festgestellt, so dafs er
sich nicht drehen oder lockern kann. Wenn die Achsbüchse nachgezogen werden soll, so
wird das Sperrstück durch Drehen der Schraube L aufser Eingriff mit den Zähnen T
gebracht, hierauf der Stofsscheibenring E gedreht und schliefslich das Sperrstück P wieder
vorgeschoben.
Durch den Kopf der Schraube L, Fig. 2, 4 und 7, wird ein Vorstecker gesteckt, um ein
selbstthätiges Drehen der Schraube zu verhindern; demselben Zweck dient auch eine
Schraube V, Fig. 2, welche mit einer Längsnuth der Schraube L in Eingriff gebracht
werden kann. Man kann eine oder beide dieser Sicherungen anwenden.
Die Längsnuth in der Schraube L dient, nachdem die Schraube V um einige Gänge zurückgeschraubt
ist, zum Einführen von Schmiermaterial in die Schmierkammer J, welche den
Achsschenkel A und die vordere Fläche der Stofsscheibe B mit Schmiermaterial versorgt
Das Einführen des Fettes in die Kammer J kann auch durch das Loch der Schraube V
stattfinden.
Fig. 9 stellt einen Schraubenschlüssel dar, welcher zum Anziehen oder Lösen der sämmtlichen
Schrauben der Achsbüchse dient.
Der Stofsscheibenring E besitzt in seiner hinteren Fläche mehrere Vertiefungen W, Fig. 2
und 8, in welche der Stift X des Schraubenschlüssels Z eingesetzt wird, wenn der Ring E
angezogen oder gelöst werden soll. Die Nase Y des Schlüssels Z legt sich dabei auf
den Umfang des Ringes E und bildet den Stützpunkt des Schlüssels. Der Schlitz a des
letzteren dient zum Drehen der Stiftschraube L, während das Maul b des Schlüssels zum
Anziehen oder Lösen der Staubkapsel c der Büchse C benutzt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Achsbüchsen, um dem Ablaufen des Rades von der Achsbüchse vorzubeugen, das Nachziehen der Achsbüchse zu gestatten- und das Lockern derselben zu verhüten, die Anordnung eines auf seiner vorderen Fläche mit Zähnen T versehenen hohlen Verschlufsringes E mit oder . ohne Einsatzstück F hinter der Stofsscheibe des Achsschenkels in Verbindung mit einer in der Achsbüchse gelagerten Sperrvorrichtung, welche aus einem Sperrstück P Q und einer mit demselben gekuppelten SchraubeL in der Weise gebildet ist, dafs durch Drehen der Schraube L in dem einen oder dem anderen Sinne das Sperrstück P Q mit der Verzahnung des Ringes E. in oder aufser Eingriff gebracht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39124C true DE39124C (de) |
Family
ID=314774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39124D Expired - Lifetime DE39124C (de) | Achsbüchse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39124C (de) |
-
0
- DE DENDAT39124D patent/DE39124C/de not_active Expired - Lifetime
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