DE390101C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Abfuellen konstanter Gewichtsmengen von Fluessigkeiten von beliebig veraenderlicher Dichte - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Abfuellen konstanter Gewichtsmengen von Fluessigkeiten von beliebig veraenderlicher DichteInfo
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- DE390101C DE390101C DES59569D DES0059569D DE390101C DE 390101 C DE390101 C DE 390101C DE S59569 D DES59569 D DE S59569D DE S0059569 D DES0059569 D DE S0059569D DE 390101 C DE390101 C DE 390101C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G5/00—Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action
- G01G5/02—Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action with a float or other member variably immersed in liquid
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Description
- Vorrichtung zum selbsttätigen Abfüllen konstanter Gewichtsmengen von Flüssigkeiten von beliebig veränderlicher Dichte. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittels deren es möglich ist, aus Behältern finit großem Fassungsvermögen immer genau gleiche Gewichtsmengen von solchen Flüssigkeiten abzufüllen, welche verschiedene oder veränderliche Dichte besitzen, wie z. B. Peiroleum, Benzin, öle, Alkohol, Äther o. dgl., so daß es möglich ist, die gleichen, vorher festgelegten Gewichte der genannten Flüssigkeiten in Behälter von beliebiger Form, Volumen oder Leergewicht umzufüllen. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung soll die genau, aber langsam und wenig praktisch arbeitenden Vorrichtungen ersetzen, die in Verbindung mit selbsttätigen Waagen abfüllen.
- Die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung beruht auf dem bekannten Gesetz des Archimedes, nach welchem jeder in eine Flüssigkeit eingetauchte Körper einen Teil seines Gewichtes verliert, der gleich dem Gewicht des von ihm verdrängten Flüssigkeitsvolumens ist.
- Dieser Erfindungsgedanke wird in die Praxis umgesetzt mittels eines Behälters, rler die abzufüllende Flüssigkeit aufnehmen kann, und in welchem ein Körper angeordnet ist, cler sich frei in senkrechter Richtung heben kann, bis sein Gewicht durch den hydrostatischen Druck der eintretenden Flüssigkeit ausgeglichen ist. Dabei sind der Behälter und der Körper derart gestaltet und im Verhältnis zueinander bemessen, daß die Oberfläche eines beliebigen wagerechten Schnittes durch den Körper und die Oberfläche des entsprechenden wagerechten Schnittes durch den Behälter in einem konstanten Verhältnis zueinander stehen. Diese Bedingung wird in der einfachsten und vollkommensten Weise erfüllt, wenn der Behälter und der Körper als Zylinder ausgebildet sind.
- Unter diesen Bedingungen ändert sich bei Änderung der Flüssigkeitsdichte mit ihr auch in umgekehrtem Verhältnis der Flüssigkeitsspiegel, den man erreichen muß, um die Schwimmfähigkeit des eingetauchten Körpers zu erzielen, und da die Oberflächen der Querschnitte des Körpers und Behälters immer proportional sind, so ändert sich das Volumen der zwischen ihnen enthaltenen Flüssigkeit in umgekehrtem Verhältnis mit der Dichte. Daraus folgt, daß das Gewicht der in den Behälter eingeführten Flüssigkeit in dem Augenblick, in dem man das hydrostatische Gleichgewicht erreicht, immer das gleiche bleibi-, gleichgültig, welche -Dichte die Flüssigkeit hat und nach welchem Gesetz die Dichte sich ändert. - Insbesondere ist, wenn die Oberfläche des Querschnitts des sch-#vimmenden Körpers der Oberfläche des Oberschnitts des Zwischenraums zwischen Schwimmer und Behälter gleich ist, das Gewicht der im Zwischenraum befindlichen Flüssigkeit in dein Augenblick, in dem man das hydrostatische Gleichgewicht erreicht, genau gleich dem Gewicht des schwimmenden Körpers. Wenn diese Gleichheit nicht vorhanden ist, so wird man nur eine genaue und konstante Proportionalität zwischen dein Flüssigkeitsgewicht und dein Schwimmergewicht erzielen, die dein Verhältnis zwischen den ()herflächen des Querschnitts des Zwischenraums und M des Schwimmkörpers entspricht. Der Schwimmkörper kann auch derart angeordnet sein, daß er selbsttätig die Eintrittsventile der Flüssigkeit in den Behälter und die Austrittsventile: aus dem Behälter in den zu füllenden Behälter steuert.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel zier Erfindung in schematischer Darstellung, und zwar einen senkrechten Achsialschnitt.
- Der Antrieb der Ventile erfolgt durch ein Gegengewicht, das von dem Schwimmer angetrieben wird, der seinerseits auf eine die Ventile steuernde Wippe mittels dazwischen geschalteter Hebel wirkt. Dieses kinematische Getriebe kann auch durch ein anderes gleichwertiges System ersetzt werden. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist der hohle Schwimmkörper A in dein zylindrischen Bel.älter B angeordnet. Wenn die Flüssigkeit S den Flüssigkeitsstand erreicht hat, der zum Ausgleichen des Gewichtes O des Hohlkörpers A erforderlich ist, so hebt sich der letztere und stößt gegen den uni c drehbaren Winkelhebel, dessen anderer Arin (las Gegengewicht P trägt und der nahe seinem Totpunkt angeordnet ist. Das Gegengewicht fällt gegen den Winkelhebel D, der die Traverse E freigibt. Letztere dreht sich unter dem Einfluß der Feder d um die Zapfen e und schließt das Zutrittsventil a, während sie (las Austritts-%-entil b öffnet.
- Das Eichen der Vorrichtung, um sicherz_iistellen, daß (las Flüssigkeitsgewicht, auf das vr anspricht, genau das gewünschte ist, kann dadurch erfolgen, (laß man das Gewicht des Körpers A passend ändert, und daß man dann niit 3likrometereinstellung die Stellung des Gegengewichts P entlang dem Hebel C verändert. Das Eichen ist auch notwendig, weil das hydrostatische Gleichge%vicht sich bei einem ein wenig kleiner als vorher bestimmten Flüssigkeitsgewicht einstellen soll, um der zur Überwindung der passiven Widerstände nötigen Kraftleistung und dem Weg Rechnung zii tragen, der notwendig ist, um den hart gegen die Ventile wirkenden 3,leclianisnius freizugeben.
- Wenn der Behälter vollständig entladen ist, ,(. kann man alle Organe von Hand in ihre ursprüngliche Stellung wieder zurückbringen Es wäre indessen nicht schwierig, Vorrichtungen anzuwenden, um diese Rückführung selbsttätig durchzuführen, obgleich diese Anurdnung wenig wünschenswerte Komplikationen mit sich bringen würde, ohne praktisch wesentliche Vorteile aufzuweisen.
- Wenn man das beschriebene Unifüllen nun in großem llaßstabe durchführen will, so wäre es sehr leicht, mehrere Behälter anzucrdnen, die nur mit einem von der Wippe gesteuerten Eintritts- und Austrittsventil versehen sind. Da dabei das Volumen jedes Behälters gleich oder proportional dem Ladevolumen des Hauptbehälters wäre, so würdc die Einführung der Flüssigkeit in allen Behältern nach dem gleichen Gesetz und der gleichen Geschwindigkeit erfolgen. Bei dieser Anordnung würde ein einziger Behälter der beschriebenen Bauart, der derart ange-(:rdnet ist, daß er gleichzeitig alle Wippen steuern kann, gleichzeitig auf eine 13,atterie einwirken, die aus einer beliebigen Anzahl von gleichzeitig wirkenden Behältern 7usanin.engesetzt ist.
Claims (1)
- PATEN T-Ax SPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Abfüllen konstanter Gewichtsmengen von Flüssigkeiten von beliebig veränderlicher Dichte, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche aller Querschnitte eines Behälters (B) in konstantem Verhältnis zu den entsprechenden Oberflächen aller Querschnitte eines im Behälter befindlichen Körpers (=1) stehen, so daß der Körper (A) schwimmt, wenn die Flüssigkeit (S) im Zwischenraum -zwischen Körper (:1) und Behälter (B) eine bestininitu Höhe und Volumen erreicht hat, das dem geNviinschten Gewicht (-ler Flüssigkeit entspricht, und daß das Anheben (les Körpers (:1) heim Beginn des Schwimmens das Einlaßventil (a) für die Flüssigkeit in den Behälter (B) schließt und das Austrittsventil (b) aus dein Behälter (B) öftnet. Vorrichtung nach Anspruch i, (kidurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Ein- und Auslaßventile einer Batterie von geeichten Behältern gemeinsam durch die Steuerorgane eines Hauptbehälters erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59569D DE390101C (de) | 1922-04-26 | 1922-04-26 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Abfuellen konstanter Gewichtsmengen von Fluessigkeiten von beliebig veraenderlicher Dichte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59569D DE390101C (de) | 1922-04-26 | 1922-04-26 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Abfuellen konstanter Gewichtsmengen von Fluessigkeiten von beliebig veraenderlicher Dichte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE390101C true DE390101C (de) | 1924-02-14 |
Family
ID=7493401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES59569D Expired DE390101C (de) | 1922-04-26 | 1922-04-26 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Abfuellen konstanter Gewichtsmengen von Fluessigkeiten von beliebig veraenderlicher Dichte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE390101C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0052396A3 (en) * | 1980-11-14 | 1984-03-28 | Kummer Electronics B.V. | Milkmeter measuring the weight of the quantity of milk issued by a cow, and device for taking samples adapted for use with said milkmeter |
-
1922
- 1922-04-26 DE DES59569D patent/DE390101C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0052396A3 (en) * | 1980-11-14 | 1984-03-28 | Kummer Electronics B.V. | Milkmeter measuring the weight of the quantity of milk issued by a cow, and device for taking samples adapted for use with said milkmeter |
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