DE389740C - Verfahren und Vorrichtung zum Wasserentziehen mit nachfolgender Wasserbindung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Wasserentziehen mit nachfolgender Wasserbindung

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DE389740C
DE389740C DET26542D DET0026542D DE389740C DE 389740 C DE389740 C DE 389740C DE T26542 D DET26542 D DE T26542D DE T0026542 D DET0026542 D DE T0026542D DE 389740 C DE389740 C DE 389740C
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dehydration
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rollers
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TROCKNUNGS ANLAGEN GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/28Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rollers or discs with material passing over or between them, e.g. suction drum, sieve, the axis of rotation being in fixed position
    • F26B17/284Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rollers or discs with material passing over or between them, e.g. suction drum, sieve, the axis of rotation being in fixed position the materials being dried on the non-perforated surface of heated rollers or drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Wasserentziehen mit nachfolgender Wasserbindung. Bei den bisher bekannten Verfahren, flÜssigen oder breiigen Stoffen, z. B. Seifen- und Leimmassen, Wasser auf dampfbeheizten Walzen' zu entziehen, bestand infolge der leichten Bindung und Verdunstung des Wassers die Schwierigkeit, diesen Stoffen nur so viel Wasser zu entziehen, wie für .die Weiterverarbeitung der Stoffe erforderlich ist. Meistens erzielte man trockene Masse mit einem zu niedrigen Wassergehalt, so daß sie kristallinisch ausfiel und bei der Weiterverarbeitung Wasser wieder zugeführt werden mußte.
  • Bekanntlich ist es bei derHerstellung feiner Handseifen erforderlich, die Grundseife, die etwa 28 Prozent Wasser besitzt, auf 12 Prozent Wässergehalt zu bringen, indem man die flüssige Seife zunächst in Formen gießt und sie erkalten läßt, damit die Seife fest wird; alsdann wird sie in Seifenriegel geschnitten. Diese werden in Schnitzelmaschinen zerkleinert, auf Bandtrocknern, in Trockenschränken oder in anderen Vorrichtungen bis zum gewünschten Wassergehalt herabgetrocknet. Dies Verfahren kostet viel Zeit, viel Handarbeit und ist unzuverlässig in der Durchführung, da eine völlig gleichmäßige Luftverteilung und Trocknung schwer möglich ist; nie ist mit Sicherheit anzugeben, ob der gewünschte Wassergehalt in der Seife erreicht wurde; entweder ist sie zu feucht oder zu trocken. Manchmal haben einige Teile der Seife einen zu hohen Trockengrad erreicht und bilden sogenannte kristallinische Seife, die sich nur schwer wieder mit der anderen Seifenmasse verbindet und die Güte beeinflußt.
  • Die Mängel dieses Verfahrens sollen durch das neue Verfahren behoben werden, nach welchem die flüssige Seifenmasse oder auch die erstarrte Seife mit dem ursprünglichen Wassergehalt ohne weiteres dem Trockner zugeführt wird. ' Zur Lösung dieser Aufgabe läßt man der bekannten Wasserentziehung auf beheizten Walzentrocknern unmittelbar eine Wasserbindung folgen, dergestallt, -daß die Behandlung des Gutes auf drehbaren Walzenpaaren erfolgt, die gekühlt werden, wobei die Bewegung aller Walzen voneinander abhängig ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung schematisch veranschaulicht.
  • Jede der beheizten Walzen A und B ist mit einem Kühlwalzenpaar a bzw. b versehen. Bei bestimmter Wärme des Heizdampfes der Walzen A und B und bei genau einstellbarer Geschwindigkeit der Trockenwalzen erfolgt die Trocknung der Seifenmasse bis auf den gewünschten Wassergehalt. Von den Trockenwalzen wird die heiße, noch weiche Seife durch Abstreifer auf die Kühlwalzen geschafft, wo sie abkühlt und erhärtet. Ein nachträglicher Wasserverlust infolge der eigenen Wärme der heißen Seife findet hierbei kaum statt. Der ganze Trocknungs- und Wasserbindungsvorgang erfolgt in kurzer Zeit.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Wasserentziehen mit nachfolgender Wasserbindung bei flüssigen und breiigen Stoffen, wie Seifen- und Leimmassen, dadurch gekennzeichnet, daß beide Vorgänge auf den bekannten Walzentrocknern erfolgen, indem die Stoffe zunächst über geheizte Walzen und unmittelbar darauf über gekühlte Walzen laufen.
  2. 2. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben jeder der beiden beheizten Walzen (A, B) eiri Kühlwalzenpaar (a, b) gelagert ist.
DET26542D 1922-05-10 1922-05-10 Verfahren und Vorrichtung zum Wasserentziehen mit nachfolgender Wasserbindung Expired DE389740C (de)

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