DE387451C - Schwelvorrichtung - Google Patents

Schwelvorrichtung

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DE387451C
DE387451C DEB97342D DEB0097342D DE387451C DE 387451 C DE387451 C DE 387451C DE B97342 D DEB97342 D DE B97342D DE B0097342 D DEB0097342 D DE B0097342D DE 387451 C DE387451 C DE 387451C
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prongs
coke
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B7/00Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven
    • C10B7/06Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven with endless conveying devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Schwelvorrichtung. Bei den bekannten Schwelvorrichtungen, bei denen das Gut mittels eines endlosen Förderbandes o. dgl. über eine beheizte Fläche hinweggeführt wird, ist diese Fläche Eben und glatt. Nun ist aber je nach der Natur der zur Verarbeitung kommenden verschiedenartigen Rohstoffe zu gewärtigen, daß dieselben auf der glatten Unterfläche einfach vorangeschoben werden, ohne sich bei der Vorwärtsbewegung um die eigene Achse zu drehen und so neue Oberflächenteile mit der Heizfläche in Berührung zu bringen. Aber gerade bei der Entgasung der Kohle u. dgl: bei niederer Temperatur ist bekanntlich eine Grundbedingung für eine vollkommene Wirkung, daß die Erwärmung der einzelnen Kohleteilchen äußerst gleichmäßig geschieht, und daß jede teilweise Überhitzung vermieden wird.
  • Mit Sicherheit läßt sich dieses dadurch vermeiden, daß man dem sich vorwärtsbewegenden Gut, -wie an Mischeinrichtungen gebräuchlich, Widerstände darbietet. Diese dürfen keine Anhäufung des Gutes, sondern nur-eine Bewegung um die eigene Achse der auf die Widerstände treffenden Teile hervorrufen. Je nach der Beschaffenheit des Gutes genügt schon eine Aufrauhung oder wellenförmige Ausbildung der Heizfläche. Die Aufrauhung kann in verschiedener Art und Weise mit bekannten 2Iitteln erfolgen. Die einfachsten Widerstände sind auf der Heizfläche angebrachte Zinken.
  • Durch diese Einrichtung wird auch eine größere Heizfläche geschaffen, derart, daß die Wärme durch diese Widerstandsmittel auch seitlich auf die berührten Kohleteile übertragen wird, wodurch die Leistung der Vorrichtung gesteigert wird, und die Vorrichtung selbst für eine bestimmte Leistung den kleinsten Raum erfordert. Gleichzeitig wird dadurch erreicht, daß ein fester und dichter Koks entsteht, indem während der Koksbildung die einzelnen hohleteilchen zusammengepreßt werden. Die Zusammenpressung erfolgt also nicht nur durch das eigene Gewicht oder durch besondere Gewichtswalzen, sondern unter stetigem langsamen Druck gerade während der Koksbildung durch den von den Zinken der Vorschubvorrichtung hervorgerufenen Druck und den von den Widerständen ausgeübten Gegendruck.
  • Die Einrichtung vermeidet aber auch, daß sich der Halbkoks zusainnienschiebt und zusammenbackt, und so zu Verstopfungen und Störungen führt.
  • Die Art und Größe der Widerstände richtet sich nach der Natur des zu verarbeitenden Rohstoffes; ihre Form und Anbringung kann den bei dem Mischen und Teilen von Rohstoffen gebräuchlichen Mitteln entsprechen.
  • Die Erfindung ist in beispielsweiser Ausführung in der Zeichnung dargestellt, es zeigen: Abb. i das Schema einer einfachen Schwelvorrichtung mit anschließender Feuerung, Abb.2 das Schema wie zuvor, jedoch mit stufenweiser Entgasungsmöglichkeit.
  • Die in Abb. i dargestellte Einrichtung besteht aus der Heizfläche r, die gewellt und aufgerauht sein kann und in mehreren Reihen parallel zur Bewegungsrichtung des Gutes Zinken 2 trägt. Oberhalle der Heizfläche ist ein über zwei Scheiben laufendes Band 3 ,vorgesehen, das Zinken .1 trägt, die zu den Zinkenreilien auf der Fläche i verhetzt angebracht sind. Die Heizung der Heizfläche i erfolgt durch Heizgase, die durch unter der Heizfläche vorgesehene Heizzüge ä streichen. Auf derAustrittsseite der Heizgase ist auf der ganzen Breite der Heizfläche ein Füllrumpf G so angebracht, daß die Kohle o. dgl. von der Fördervorrichtung, in diesem Falle das Band 3 mit Zinken q., in dem :Maße der Vorwärtsbewegung entnommen wird, während die Beschickung gleichmäßig nachrutscht. Am anderen Ende der Heizfläche i ist eine Rutsche 7 angeschlossen, die den Halbkoks unmittelbar einer Feuerung, hier eia Kettenrost 8 eines Dampfkessels 9, zuführt. Der ganze Schwelraum ist von einem Gehäuse io dicht eingeschlossen, aus dem die entstehenden Gase und Dämpfe durch den Stutzen r i ableitet werden können.
  • Abb.2 zeigt die Einrichtung dahin ervveitert, daß mehrere gleichartige Stufen vorg # e se.lieii sind, so da13 die Gas,- stufenweise Z, -rsondert entsprechend dein Temperatur intervall der Stufe abgeleitet «-erden können.
  • Es ist natürlich möglich, die Vorrichtung auch für ähnliche Verfahren mit gleichem Vorteil zu gebrauchen. Auch bei der weiteren Behandlung des Halbkokses in Koksöfen und Retorten kann die Einrichtung mit Vorteil so getroffen «-erden, -daß der entstehende Halbkoks unmittelbar aus dein Schwelraum in die Retorte oder den Ofen gebracht wird.
  • An Stelle der Zinken und Widerstände der angegebenen Einrichtung zur Erzielung der genannten Zwecke lasszn sich auch zweckmäßig auf dem Band befestigte, versetzt angebrachte und wechselseitig «-endende Scharflügel vorsehen, so daß Widerstände auf der Heizfläche nicht erforderlich sind. Hierdurch wird neben der Vorwärtsbewegung ein fortwährendes «senden des Gutes erzielt. Hierbei wird der Koks während der Teerausscheidung zusammengepreßt und bildet ebenfalls feste und dichte Koksstücke.

Claims (2)

  1. PATENT-AN sPRI. ciiE' i. Schwelvorrichtung, bei der das Gut über eine oder mehrere über- oder hintereinanderliegende Heizflächen unter Benutzung von Zinken o. dgl. hinweggeführt und dabei gewendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene, gewellte oder aufgeraulite Herdfläche mit parallelen Reihen von feststehenden Widerständen, wie Zinken o. dgl., besetzt ist, zwischen denen die auf der bewegten Fördervorrichtung für das Gut sitzenden Zinken o. d-1. hindurchgehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der bewegten Zinken unter Wegfall der auf der Herdfläche befestigten Zinken bewegte Schaufeln gegeneinander versetzt vorgesehen sind, die wechselweise wendend auf das Schwelgut wirken.
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