DE38712C - Neuerung an Drehorgeln mit cylindrischem Notenblatt - Google Patents

Neuerung an Drehorgeln mit cylindrischem Notenblatt

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DE38712C
DE38712C DENDAT38712D DE38712DA DE38712C DE 38712 C DE38712 C DE 38712C DE NDAT38712 D DENDAT38712 D DE NDAT38712D DE 38712D A DE38712D A DE 38712DA DE 38712 C DE38712 C DE 38712C
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cylindrical sheet
sheet music
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DENDAT38712D
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O. MEINHARDT in Gera
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Drehorgel mit cylindrischer Notenscheibe ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 in einem Verticalschnitt und in Fig. 2 in einer Oberansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt die Antriebsvorrichtung in einer Stirnansicht, während aus den Fig. 4 und 5 die Anordnung der Ventilhebel zur Notenscheibe ersichtlich ist.
In dem Fufs A der Drehorgel ist eine Welle a gelagert, welche ein Zahnrad b trägt. Dasselbe greift in ein zweites kleineres Zahnrad c ein und treibt die mit demselben auf einer Achse sitzende Schnecke d. Die letztere steht mit dem Zahnkranz e in Eingriff, an welchem der Notencylinder f mittelst der kleinen Stifte g befestigt ist.
Im Fufsgestell A sind ferner auch zwei Bälge h angebracht, die durch zwei um i8o° gegen einander'verstellte Kurbeln a1 a1 von der Welle α aus in Bewegung gesetzt werden. Oberhalb der Bälge h und innerhalb des Notencylinders befindet sich der Reservebalg h1, der durch die Feder i seine Spannung erhält.
In dem Kasten B sind die Stimmen untergebracht, und es werden die Stimmöffnungen durch die Klappen O1 der Hebel O geschlossen gehalten. Die Hebel O bestehen aus Drähten, die an einem flachen Blechstück befestigt sind; letzteres ist wieder in dem Stück k drehbar befestigt. Die Hebel O besitzen kleine Ansätze , die durch die Schlitzöffnungen der Platte p, Fig. 5, hindurchtreten. Der Anzahl der Schlitzöffnungen und so auch der Hebel entspricht die Anzahl der Vertiefungen in der Notenblattrolle m, welche in dem Holzfutter 7 gelagert ist und durch zwei Federn η fest gegen den Notencylinder f und Platte ρ geprefst wird (Fig. 2 und 4).
Die Noten sind in Gestalt von Löchern auf dem Cylinder angebracht. Bei Drehung des Cylinders treten die Ansätze der Hebel ο durch das Notenblatt hindurch und bewirken so ein Oeffnen des betreffenden Ventils. Sobald, die Oeffnung vor dem Ansatz vorbeigedreht ist, wird der Stift durch den Notencylinder wieder zurückgeprefst und hierdurch das Ventil geschlossen.
Das Holzfutter / wird unten von einem Scharnier q und oben von einer Platte r gehalten (Fig. 4).
Da diese Platte einen Ansatz r1 besitzt, so wird beim Aufklappen der Platte, eine andere Platte t gegen die Hebel O gedrückt und prefst diese so weit zurück, dafs ihre Ansätze dem Wegnehmen des Notencylinders nicht mehr im Wege stehen.
An Stelle der vorbeschriebenen Ausführung mit drehbarem Notencylinder kann man dieselbe auch derart treffen, dafs der Notencylinder fest steht und der innere Theil (Klaviatur, Reservebalg und Plattenkasten) sich dreht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Drehorgeln mit cylindrischem Notenblatt die Anwendung des Holzfutters / mit Scharnier q und Platte r mit Ansatz r1, in Combination mit der Platte t, welch' letztere sich beim Auswechseln des Notenblattes gegen sämmtliche Hebel 0 der Ventilklappen legt.
DENDAT38712D Neuerung an Drehorgeln mit cylindrischem Notenblatt Expired - Lifetime DE38712C (de)

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