DE38631C - Neuerung an zweitheiligen drehbaren Schiefsscheiben - Google Patents
Neuerung an zweitheiligen drehbaren SchiefsscheibenInfo
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- DE38631C DE38631C DENDAT38631D DE38631DA DE38631C DE 38631 C DE38631 C DE 38631C DE NDAT38631 D DENDAT38631 D DE NDAT38631D DE 38631D A DE38631D A DE 38631DA DE 38631 C DE38631 C DE 38631C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J5/00—Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
- F41J5/18—Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J7/00—Movable targets which are stationary when fired at
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Scheibe derart zu construiren, dafs auf derselben
der Werth eines Treffers rasch und ohne jede Gefährdung des Zielers angegeben
werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der Scheibe,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht derselben.
Auf einem Gestell ist ein Querbalken A befestigt, in dem ein Zapfen C eingelagert ist,
um welchen sich die Scheibe dreht.
Die Scheibe besteht aus zwei Theilen; jeder dieser beiden Theile wird von einem am besten
mit Leinwand überzogenen Rahmen gebildet, die für sich auswechselbar und in Schuhen K
an einer Stange D festgeschraubt sind.
Die Stange D sitzt drehbar auf dem vorerwähnten Zapfen C und ist auch parallel zur
Achse des Zapfens auf demselben verschiebbar. An der Hinterseite der Stange D ist zu beiden
Seiten der Nabe derselben ein Zahn oder eine Rippe Ζ)1 angebracht, welche, wenn die Stängel)
horizontal steht, in Einkerbungen E1 in Rippen E
an der Platte B einschnappen, indem eine Feder i%
welche mit dem Balken A durch das Stück G fest verbunden ist, die Stange D sammt den
Scheiben gegen den Balken A zieht. In eine Nuth oder Vertiefung in der Nabe C1 der
Stange D greift eine Klaue / (s. vergröfserten Verticalschnitt, Fig. 4), die mit dem kürzeren
Arm eines Hebels H verbunden ist; mittelst dieses Hebels kann man demnach die Stange D
sammt den Scheiben längs des Zapfens verschieben und so die Scheiben auslösen.
Der Hebel H hat an einem am Zapfen C befestigten Arm J seinen Drehpunkt; an demselben
Arm hat auch der Trefferlöffel M seinen Drehpunkt, welcher dazu dient, anzuzeigen, ob
die Scheibe überhaupt getroffen wurde.
Der Gebrauch der Scheibe ist folgender:
Vor dem Schufs ist die eine Scheibe, welche beschossen werden soll, oberhalb der Erddeckung
sichtbar, in dieser Stellung wird die Scheibe dadurch festgehalten, dafs die Zähne D1
der Stange D in die Einkerbungen E1 der Rippen E eingreifen, wobei die Stange D horizontal
ist.
Ist nun der Schufs abgegeben und hat er die Scheibe getroffen, so zeigt der Zieler zunächst
an, dafs überhaupt ein Treffer zu verzeichnen ist, indem er den Trefferlöffel M
derart dreht, dafs er vor der Scheibe sichtbar wird. Dies dient zugleich als Sicherheitssignal,
indem kein Schütze auf die Scheibe feuert, sobald der Trefferlöffel gezeigt worden ist. Die
Feststellung des Trefferlöffels erfolgt dadurch, dafs das untere elastische Ende desselben in
einen am Hebel H befestigten Haken einschnappt, Fig. 5.
Darauf drückt der Zieler den Hebel H nach einwärts gegen die verborgene untere Scheibe;
dadurch wird zunächst bewirkt, dafs der Trefferlöffel zurückfällt, indem sein unteres Ende aus
dem Haken am Hebel H austritt; ferner wird durch Vermittelung der Klaue / die Nabe C1
auf dem Zapfen C entgegen dem Zug der Feder F vom Balken A entfernt, und die
Zähne -D1 treten aus den Einkerbungen F1 aus,
so dafs man die Scheiben frei um den Zapfen C drehen kann. Bevor jedoch der Zieler die
Scheiben dreht, macht er auf der unteren, während des Schiefsens unsichtbaren Scheibe
den. Werth des Treffers ersichtlich, indem er einem mit auffällig gefärbtem Stoff überzogenen
Rahmen P, der um den Mittelpunkt der Scheibe drehbar ist, eine den Werth des
Treffers repräsentirende Stellung giebt. Um dies zu erleichtern und den Rahmen P in der
Stellung festzuhalten, den man ihm gegeben hat, ist in der Mitte der unteren Scheibe ein
Zifferblatt 0 mit erhöhtem Rand angebracht, auf welchem die den Werthen der Treffer entsprechenden
Zahlen angegeben sind; in dem erhöhten Rand des Zifferblattes sind den Trefferwerthen
entsprechende Einkerbungen angebracht, in welche der Stiel des Rahmens P einschnappt, wodurch dieser Rahmen festgestellt
wird.
Nachdem der Zieler auf diese Weise den Werth des Treffers auf , der unteren Scheibe
durch die Stellung des Rahmens angegeben hat, dreht er die Scheiben um 18o°; die beschossene
kommt hierdurch herab, der Zieler klebt oberhalb des Loches ein farbiges Scheibchen
auf, und der Markirer am Stand trägt den Werth des Treffers ein; hierauf wird die
Scheibe abermals um i8o° gedreht, nachdem sie vorher in der bereits beschriebenen Weise
ausgelöst wurde, so dafs der Schütze genau sieht, wo er die Scheibe getroffen hat; hierauf
dreht der Zieler die Scheiben abermals um i8o°, verklebt das Loch und bringt die Scheiben,
sie nochmals um i8o° drehend, in die Schiefsstellung.
Selbstverständlich kann man je nach Umständen die Manipulation vereinfachen, indem
man die eine oder die andere Anzeige unterläfst.
Auch den Hebel H kann man umgehen, indem man die Einkerbungen E1 in den Rippen E
nicht scharf absetzt, sondern deren Seitenflächen schief macht oder sonst krümmt (siehe
Fig. 6). Hierdurch wird die Scheibe zwar billiger, doch ist deren Handhabung etwas
mühsamer. ,
Claims (2)
1. die Auslösungs- und Feststellungsvorrichtung,
bestehend aus der Feder F1 welche die Scheibe beim Beschiefsen dadurch feststellt,
dafs sie die an dem die Scheibe tragenden Balken D befindlichen RippenD1
in Einkerbungen E1 der Rippen E am Gestell drückt, in Verbindung mit der
Nabe C' auf dem Zapfen C, die sammt der Scheibe längs des Zapfens geeignetenfalls
unter Zuhülfenahme des Hebels H und der Klaue / verschoben werden kann, um
die Scheibe behufs Drehung auslösen zu können, oder sich vermöge einer sanfteren
Abrundung der Einkerbungen E1 bei der Drehung der Scheibe auf diesem Zapfen
von selbst verschiebt;
2. ' die Anzeigevorrichtung, bestehend aus dem
Trefferlöffel M, dessen Stiel L in einen Haken im Hebel H einschnappt, wenn der
Löffel gezeigt wird, und bei dem (behufs Auslösung der Scheibe erfolgenden) Einwärtsdrücken
des Hebels H aus dem erwähnten Haken austritt, wodurch der Trefferlöffel verschwindet, sobald die Scheibe
ausgelöst wird, und einer Anzeigetafel P, deren federnder Stiel in Einkerbungen in
dem erhöhten Rande des Zifferblattes O einschnappt, und die durch ihre Stellung
den Werth des jeweiligen Treffers angiebt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38631C true DE38631C (de) |
Family
ID=314318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38631D Expired - Lifetime DE38631C (de) | Neuerung an zweitheiligen drehbaren Schiefsscheiben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38631C (de) |
-
0
- DE DENDAT38631D patent/DE38631C/de not_active Expired - Lifetime
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