DE602575C - Skirueckgleitsicherung - Google Patents
SkirueckgleitsicherungInfo
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- DE602575C DE602575C DEM121050D DEM0121050D DE602575C DE 602575 C DE602575 C DE 602575C DE M121050 D DEM121050 D DE M121050D DE M0121050 D DEM0121050 D DE M0121050D DE 602575 C DE602575 C DE 602575C
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- ski
- flap
- stop
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C7/00—Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
- A63C7/08—Stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades are permanently in the operative position
Landscapes
- Road Paving Structures (AREA)
Description
Den bisherigen starren oder klappenartigen Skirückgleitsicherungen ist der Nachteil
gemeinsam, daß ihre drückende Fläche beim Arbeitsgang nicht auch, vom Schnee ge-S
rieben wird, so daß sich an ihr Schnee ansetzen kann. Die Wirksamkeit der klappenartigen
Vorrichtungen ist außerdem dadurch in Frage gestellt, daß diese hinter oder seitlich
neben dem Ski arbeiten sollen, an Stellen also, wo der Schnee dem Drucke der Klappe
ausweichen kann.
Nach der Erfindung wird zwar auch, ähnlich wie bei bereits bekannten Vorrichtungen,
eine seitlich neben der Skiwange herabschwenkbare, selbsttätig wirkende Rückgleithemmklappe
verwendet. Jedoch ist diese unterteilt, und ihr unterhalb der Laufsohlenfläche
herabragender Teil ist quer zu dem oberhalb der Laufsohlenebene bleibenden Teile verschwenkbar an diesem angeordnet.
Dieser Hemmteil leistet eine ausgiebige Bremswirkung, indem er in Arbeitsstellung
quer unter dem Ski steht, an einer Stelle also, wo der Schnee durch das Gewicht des
Fahrers festgepreßt wird. Und bei jedem Arbeitsgange wird er vollständig durch den
Schnee gezogen, so daß der sich für einen Augenblick an der drückenden Fläche ansetzende
Schnee wieder weggerieben wird.
Das als Hemmteil dienende untere Stück der
Klappe besteht aus einem fingerdicken, länglichen Blech oder Brett, dessen vorderes, in
. ; Anfangstellung gegen die Skispitze zu gerichtetes
Ende in eine Winkelspitze auslaufend ausgebildet und durch eine nach oben stehende Achse mit dem nur als Hilfsstück
dienenden oberen Klappenteile verbunden ist, welcher sich seinerseits um eine waagrecht
quer zum Ski stehend auf diesem angebrachte Achse oder in einer Gerad- oder Parallelführung
so weit auf und ab bewegen kann, daß sich in Höchststellung die Klappe ganz über
dem Schnee befindet, während in der tiefsten Stellung die oberen Kanten des Hemmteils
unter die untere Skikante zu liegen kommen. Daher bewegt sich erst die Klappe durch den
Druck von Federn bei dem am Ende jeden Schrittes vorzunehmenden kurzen Heben des
Skis bis zu einem Anschlage nach unten, worauf noch der Hemmteil für sich, an der
unteren Skikante vorbeirutschend, ebenfalls eine durch Anschlagvorrichtung begrenzte
Schwenkung quer unter die Lauffläche des Skis ausführt, um bei dessen Wiederaufsetzen
ein Zurückgleiten zu verhindern. Umgekehrt wird beim Wiedervorwärtsführen des Skis erst der HemmteU durch den Schneewiderstand
ruderartig zurück und zur Seite gedrängt, bis er an der unteren Skikante vorbeigerutscht
ist, worauf weiterhin der von vorn herandrängende Schnee an der in dieser Stellung schräg im Schnee liegenden unteren
Schmalseite des Hemmteiles bzw. dessen Vorderendes angreift und die Klappe an der Skiwange
entlang nach oben drückt. Die An-Schlagvorrichtungen können aus Stiften und Spielräumen der sich aneinander vorbeibewegenden
Stücke: Lagerblech und Klappenhilfs-
teil, Klappenhilfsteil und Klappenhemmteil, bestehen, die so weit von den Rändern der sie
tragenden Stücke entfernt vorgesehen sind, daß sie bei deren Verschiebungen gegeneinan^-
der ständig unter ihnen verdeckt und daher vor Schnee geschützt bleiben. Wird zu der
Vorrichtung zweckmäßigerweise sehr leichter Baustoff verwendet, so ist es schwierig, den
Anschlag zwischen den beiden Klappenteilen ίο genügend widerstandsfähig herzustellen. In
diesem Falle kann man an der gegenüberliegenden Skiwange einen fingerdicken, um einen auf dem Ski angebrachten Zapfen
schwenkbaren Anschlagarm vorsehen, welcher beim Vorwärtsgleiten des Skis durch den
Schnee nach rückwärts und oben gedrängt wird, während er beim Heben des Skis durch
Federdruck eine durch eine kräftige Anschlagvorrichtung obigen Musters begrenzte
Schwenkung nach unten bis zur Senkrechtstellung ausführt, um hier dem entsprechend
verlängerten Ende des Hemmteiles in dessen Arbeitsstellung einen Halt zu bieten. Die
Form der Vorrichtung kann im einzelnen innerhalb weiter Grenzen so geändert werden,
daß immer wieder gut wirkende Modelle entstehen. Beispielsweise braucht nicht die
ganze untere Schmalseite der Klappe fingerbreit zu sein, sondern es genügt, wenn ihr
vorderer Teil so ist, insbesondere dann, wenn sie nicht geradflächig, sondern schiffbugartig
gebogen gestaltet wird. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die drückende Klappenfläche
nicht senkrecht, sondern schräg nach hinten geneigt im Schnee steckt, weil sie dann
das Gewicht des Fahrers als Komponente ihres Druckes voll ausnützen kann. Dies
kann man dadurch erreichen, daß man den Hemmteil ungefähr ebenso breit wie hoch gestaltet
und ihm mit Ausnahme seines Vorderendes einen Querschnitt gibt, der einem mit der Spitze bzw. schmäleren Hälfte nach
unten gerichteten Dreieck oder Trapez ähnelt. In der Zeichnung sind zwei beispielsweise
Ausführungsformen dargestellt.
Abb. ι zeigt in Seitenansicht, Skispitze links zu denken, Abb. 2 in Draufsicht, Skispitze oben zu denken, den Hemmteil a. Er
ist fingerdick, besteht aus festem leichtem Werkstoff, beispielsweise Holz, und trägt an
seinem spitzeren Ende den Zapfen b, der in dem als Hilfsstück dienenden Klappenteile c
beweglich ist, welcher wiederum an dem vom Lagerblech d getragenen Zapfen e schwenkbar
ist. Abb. ι zeigt die Klappe α in der Mittelstellung
ihres Arbeitsganges, nachdem sie sich durch Federkraft so weit heruntergedreht hat,
daß ihre obere Kante etwas tiefer als die untere Skikante liegt. Bei dieser Stellung vermag
die mit dem oberen Klappenteile c und dem Zapfen b verbundene Feder / den Hemm-.
teil ο in die aus Abb. 2 ersichtliche Enflstellung
zum Anschlag an den ebenfalls durch : Federkraft um die Achse g heruntergeschwenkten
Anschlagarm h zu drehen. Die Begrenzung der Schwenkung des Klappenhilfsteiles
c und Klappenhemmteiles α einerseits und des Anschlagarmes h andererseits
geschieht durch zwei im Prinzip gleichgebaute Anschlagvorrichtungen. Diese be-
stehen aus Stiften i und k, die, aus dem oberen Teile des Stückes c bzw. des Anschlagarmes
h herausragend, sich in entsprechenden Spielräumen, z. B. Ausnehmung η in Abb. 1, der auf dem Skiholz / verschraubten
Lagerbleche d und m drehen können. Dabei gehen diese Spielräume nicht ganz
durch die Blechdicke hindurch, und die An- ; schlagstifte und Spielräume sind so weit von
den Rändern der sie tragenden Stücke entfernt, daß sie bei deren Verschiebungen gegeneinander
ständig unter ihnen verdeckt und daher vor Schnee geschützt bleiben.
Abb. 3 zeigt in Seitenansicht eine zweite Ausführungsform des Hemmteiles mit einer
schiffbugförmig gebogenen Spitze, welche eine Formgebung des Hemmteilendes mit
einer besser wirkenden schrägen Hemmfläche begünstigt, wie sie auf Abb^ 4 zu sehen ist.
Abb. 4 stellt einen Schnitt durch den in Arbeitsstellung.
quer unter das Skiholz eingeschwenkten Hemmteil α dar.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Skirückgleitsicherung mit seitlich neben der Skiwange herabschwenkbarer, selbsttätig wirkender Rückgleithemmklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmklappe unterteilt ist, derart, daß ihr als Hemmteil verwendetes unterhalb der Laufsohlenfläche herabragendes Stück (α) quer unter das Skiholz (Z) einschwenkbar an dem als .Hilfsteil dienenden, oberhalb der Laufsohlenehene.bleibenden Stücke(c) angeordnet ist.
- 2. Skirückgleitsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung der: Schwenkung des Hemmteiles (a) in seine Arbeitsstellung durch einen selbsttätig wirkenden Anschlagarm Qi) bewirkt ist, welcher an der entgegengesetzten Ski wange um einen auf dem Ski montierten Zapfen (g-) zum Teil bis unter die Lauf sohlenebene herabschwenkbar ist und hier dem der Ski-. breite entsprechend langen Ende des Hemmteiles (a) in dessen Arbeitsstellung als Halt dient.
- 3. Skirückgleitsicherung nach An-Spruch i;. dadurch gekennzeichnet, daß die zur Begrenzung der Schwenkungen desHemmklappenoberteiles (c) und des Anschlagarmes Qi) dienenden Anschlagvorrichtungen aus Stiften (z. B. i und k) und Spielräumen (z. B. n) gebildet sind, die von den Randkanten der sie tragenden Stücke weit abgerückt sind.
- 4. Skirückgleitsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die drückende Klappenfläche in rücklaufhemmender Arbeitsstellung schräg nach hinten geneigt ist, indem der Hemmteil (α) mit Ausnahme seines Vorderendes einen Querschnitt (Abb. 4) besitzt, der einem mit der Spitze bzw. schmäleren Hälfte nach unten gerichteten Dreieck oder Trapez ähnelt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM121050D DE602575C (de) | 1932-09-15 | 1932-09-15 | Skirueckgleitsicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM121050D DE602575C (de) | 1932-09-15 | 1932-09-15 | Skirueckgleitsicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE602575C true DE602575C (de) | 1934-09-13 |
Family
ID=7329703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM121050D Expired DE602575C (de) | 1932-09-15 | 1932-09-15 | Skirueckgleitsicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE602575C (de) |
-
1932
- 1932-09-15 DE DEM121050D patent/DE602575C/de not_active Expired
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