DE3862C - Sackhalter mit Kipptrichter in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen Anordnung - Google Patents

Sackhalter mit Kipptrichter in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen Anordnung

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DE3862C
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Germany
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sack
funnel
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bag holder
arrangement shown
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E. CARTIER in Nassandres (Frankreich)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B39/00Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers
    • B65B39/06Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers adapted to support containers or wrappers
    • B65B39/08Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers adapted to support containers or wrappers by means of clamps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B67/00Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
    • B65B67/12Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 87.
EMILE C ARTIER in NASS ANDRES (Frankreich).
Sackhalter mit Kipptrichter in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen
Anordnung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1878 ab.
Diese Erfindung betrifft einen Sackhalter oder einen Einsack-Apparat, der mit einer besonderen Vorrichtung zum Anhängen, Offenhalten und Losmachen des Sackes versehen ist, so dafs ein einzelner Mann einen Sack mit Leichtigkeit befestigen, anfüllen und wieder abnehmen kann.
Im wesentlichen besteht dieser auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Sackhalter aus einem Gestell, an dessen oberem Theile sich ein Trichter befindet, welcher mit einem Aufsatz oder Schirm versehen ist, durch den die Einschüttöffnung desselben eine verticale Stellung erhält, um das Einschaufeln zu erleichtern. Der Sack wird unterhalb des Trichters an einen beweglichen Bügel gehängt; eine Art Sperrklinke gestattet, die zwischen diesem Bügel und zweien an einer kleinen Welle befindlichen Lappen eingeklemmte Seite des Sackes sofort wieder zu lösen; die besagten Lappen dienen zum Festhalten des Sackes während der Füllung.
Der mit Ausnahme des Trichters am zweckmäfsigsten aus Eisen angefertigte Apparat besteht in einem von drei Beinen aus Winkeleisen gebildeten Gestell; zwei dieser Beine A sind an ihrem oberen Ende durch eine mit ihnen verschraubte Traverse B verbunden und werden durch zwei kleine eiserne Streben C auseinander gehalten, die einerseits mit der Traverse B, andererseits mit den beiden Beinen A vernietet oder verbolzt sind.
Das dritte, ebenfalls aus Winkeleisen bestehende Bein D ist an seinem oberen Ende in der Mitte der Traverse B drehbar befestigt und kann mittelst eines Hakens, einer kleinen Kette oder auf andere passende Weise in der gewünschten Stellung gehalten werden.
Oberhalb der Traverse B und parallel mit ihr ist zwischen den beiden Beinen A eine runde Stange B durch eine Schraubenmutter befestigt; sie dient als Drehungsaxe des Trichters F und des zum Halten des Sackes bestimmten Bügels G.
Unterhalb der Traverse B dagegen ist zwischen den Beinen A eine kleine Welle H gelagert, die mit zwei Lappen / versehen ist, welche an zwei Stellen den auf den Bügel G gezogenen Rand des Sackes festklemmen, wie es weiter unten erläutert werden wird. Auf dem einen Ende dieser Welle ist eine Hülse J befestigt, welche mit einem Zahn versehen ist, der in eine entsprechende Kerbe der Hülse K eingreift; letztere hat einen Handgriff Z und kann sich frei auf einer cylindrischen Verlängerung der Traverse B drehen, auf der sie mittelst einer Mutter festgehalten wird.
Es ist einleuchtend, dafs diese Anordnung, durch welche die Lappen / in einer solchen Lage festgehalten werden, dafs sie den Rand des Sackes festklemmen, auch durch jede andere ähnliche Einrichtung ersetzt werden kann, die es zuläfst, die Stellung der Lappen augenblicklich zu ändern, um den Sack rasch loszumachen.
Der aus Holz oder Metall hergestellte Trichter F wird durch Scharnierbänder M derartig an der oberen horizontalen Stangei?drehbar befestigt, dafs er in die in Fig. 2 punktirte Lage zurückgeklappt werden kann, wenn man den am Apparat befestigten Sack entfernen will. Besteht der Trichter aus Holz, so versieht man ihn an der Stelle, wo er beim Zurückklappen auf das Bein D trifft, mit einem Metallbeschlag IV, um eine Beschädigung desselben durch den dort entstehenden Stofs zu verhindern. Die untere Oeffnung O des Trichters befindet sich unmittelbar über dem Bügel, welcher den Sack P hält. Oben ist der Trichter mit einem von den Wänden Q gebildeten Aufsatz oder Schirm versehen, dessen Oeffnung vertical steht, und der somit ein rasches Füllen des Sackes mit der Schaufel gestattet.
Der Bügel G endigt in zwei Oesen Jt, durch welche die obere Stange E hindurchgeht, und ist derselbe in der Nähe dieser Oesen derartig gebogen, dafs zwei Kniee gebildet werden, die mit den Lappen / zusammentreffen, um den Rand des Sackes festzuklemmen und diesen somit offen zu halten. ·
Um den Sack anzuhängen, schlägt man den Rand desselben von innen nach aufsen um den Bügel G, klemmt einen Theil dieses Randes zwischen die Kniee des Bügels und die Lappen / und legt endlich den umgeschlagenen Rand des Sackes an der Hinterseite des Bügels
zwei Finger breit doppelt und vollständig um' diesen herum.
Ist der Sack gefüllt, so drückt man auf den Handgriff L; sofort senken sich die Lappen / ein wenig und der von ihnen bis dahin gehaltene Sack fallt von selbst ab.
Um einen neuen Sack anzuhängen, kippt man den Trichter um, hebt die Lappen / wieder so weit, dafs der Zahn an der Hülse J in den Einschnitt der Hülse K einklinkt und befestigt nun den Sack in der angegebenen Weise.
Der Trichter mit verticaler Oeffnung wird sich auch zum Einfüllen von Materialien bei Mühlen und bei Vorrichtungen zum Zerkleinern überhaupt, sowie bei der Handhabung
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-von mineralischen Düngern und ^ähnlichen"Sub-'r stanzen tiesonders eignen. ^ ;t .'i
'■■■■, '"■''·■'■■■ V' . '■ Y"5'

Claims (3)

  1. ':':<: Patent-Ansprüche: ·.*■■,
    i.· Die Anordnung der Sperrvorrichtung, welche eine augenblickliche Ablösung des Sackes von den ihn festklemmenden Stellen gestattet.
  2. 2. Die Vorrichtung zum Befestigen, Aufhängen und Offenhalten des Sackes während der Füllung.
  3. 3. Die Anbringung eines Trichters mit verticaler Oeffnung an dem oberen Theile des Apparates, zum Zwecke einer schnelleren Füllung mittelst der Schaufel.
    Alles in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen Anordnung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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