DE385590C - Ruebenerntemaschine - Google Patents
RuebenerntemaschineInfo
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- DE385590C DE385590C DEL53430D DEL0053430D DE385590C DE 385590 C DE385590 C DE 385590C DE L53430 D DEL53430 D DE L53430D DE L0053430 D DEL0053430 D DE L0053430D DE 385590 C DE385590 C DE 385590C
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- gripper
- drum
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- beet
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D27/00—Machines with both topping and lifting mechanisms
- A01D27/04—Machines with both topping and lifting mechanisms with moving or rotating tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Rübenerntemaschinen mit einem Aushebeschar und einer
hinter diesem angeordneten Greifertrommel. Es sind bereits Rübenerntemaschinen bekannt,
bei denen auf. einer Trommel sitzende Greifer aus einzelnen Zinken bestehen, die so gesteuert
werden, daß sie über der Erde gespreizt gehalten werden, während beim Eindringen in die Erde
ihre äußeren Spitzen einander genähert sein
ίο sollen. Die Erfindung bezweckt, Maschinen
diaser Art weiter zu vervollkommnen, so daß sie völlig sicher arbeiten, insbesondere keine
Bodenstauungen hervorrufen.
Eine weitere Unzuverlässigkeit ist bei den bekannten Maschinen die Verstopfung durch
Blattwerk. Deshalb bezweckt die Erfindung, auch Maschinen der erwähnten Art, die außer
mit den genannten Vorrichtungen noch in an sich bekannter Weise mit einem Köpfmesser
ausgestattet sind, das durch einen auf die Rübenköpfe auflaufenden Taster in der Höhenrichtung
verstellbar ist, so zu verbessern, daß sie sicher arbeiten. Insbesondere soll erreicht werden,
daß abgeschnittene Köpfe nicht durch die Taster von der Transportvorrichtung abgedrückt werden,
wie es durch die bisher bekannt gewordenen Taster geschieht. Von dem richtigen Arbeiten
der Taster ist nämlich auch das richtige Arbeiten der Greifvorrichtung abhängig. Denn
wenn sich an den Tastern Blattanhäufungen bilden, die in die Greifvorrichtung gelangen, so
wird diese in der richtigen Wirkung behindert. \ Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel \
des Erfindungsgegenstandes eine mit Greifertrommel und Köpfvorrichtung ausgestattete
Rübenerntemaschine veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längenschnitt durch einen Teil der Maschine,
Abb. 2 die Oberansicht der Abb. I,
Abb. 3 einen Längenschnitt durch einen anderen Teil der Maschine,
Abb. 4 die Oberansicht der Abb. 3.
Abb. 5, 6 und 7 sind Schnitte durch die Greifertrommel, während
Abb. 8 die Steuerung der Greifer durch eine Steuerscheibe schematisch verbildlicht.
An dem vorderen Teile der Maschine befinden sich Tastsrgabeln 4, deren Zinken um je ein
Kreuzgelenk schwingbar sind und unter der Wirkung je einer Feder 6 mit ihren freien Enden
nach unten und innen gedrückt werden. Die einzelnen zusammenarbeitenden Zinken der
Tastergabeln 4 kommen einander aus dem vorn abgerundeten Leitwerk 2 herauswachsend von
vorn nach rückwärts verlaufend allmählich näher (Abb. 4). Beim Vorfahren der Maschine
schieben sich die Rüben in die Tastergabeln 4 hinein, und zwar legen sich diese in dem PunkteB
erst dann allmählich von der Seite auf den betreffenden Rübenkopf, wenn im Punkte A die
Enden der Tastergabeln 4 die vorhergehende Rübe freigegeben haben. In diesem Augenblick
ist aber die letztgenannte Rübe bereits durch ein umlaufendes Köpfmesser 5 erfaßt,
das durch Vermittlung der Tastergabel 4, einer Spannstange 7 und eines doppelarmigen Hebels
ι in an sich bekannter Weise in der Höhen-
richtung eingestellt wird. Durch die besondere Ausbildung der Tastergabeln 4 wird ein einwandfreies
Abschneidsn der Rübenköpfe ermöglicht, so daß sich keine Blattanhäufungen
bilden können. Damit ist die Grundlage gelegt für die weiten sichere Arbeitsweise der Maschine.
Das Abschneiden der Rübenköpfe im Punkte A durch das Köpfmesser 5, das Hochfördern
und das seitliche Ablegen der Rüben- j köpfe durch die Ketten 38 und 20 ist an sich i
bekannt und bedarf daher keiner weiteren Erläuterung. ■ Di 3 Laufrollen 39, die parallel mit den !
Tastern 4 die Einstellung der Köpfmesser bewirken, dienen lediglich dazu, ein zu tiefes Eindringen
der Köpf messer in den Boden, also den Gang der Maschine störende Erdstauungen zu
verhindern für den Fall, daß die Taster 4 an Fehlstellen zu tief in die dort meist vorhandenen
Löcher einsinken.
Die Rüben werden nach dem Abschneiden dor Köpfe beim weiten η Vorfahren der Maschine
durch ein entsprechend ausgebildetes Schar 8 gelockert und darauf durch eine mit der Antriebswelle
14 nachgiebig gekuppelte, umlaufende Greifertrommel 9 (Abb. 5 bis 7) aus d^m über die ,
hintere Kante des Schars fallenden, gelockerten Erdstreifc-n herausgegriffen (Abb. 1). Die an
der Trommel 9 gelagerten Greifer bestehen aus je einem Paar Greiferzinken 10, deren Vorder- ;
kanten zugescharrt sind, so daß die Greiferzinken den Boden und die Erdstreifen leicht
durchschneiden können. Die Greiferzinken 10 sind im Sinne der Trommeldrehung nach rückwärts
gekrümmt, um das Festsetzen von Blattwerk zu verhindern. Ferner, sind die Greifer 10 >l
an der Trommel 9 derart drehbar gelagert, daß sie unter der Wirkung einer Feder II mit ihren ι
freien Enden zusammenschlagen können (Abb. 7) ■ und in diesem Falle ein korbähnliches Gebilde
sind. An einem Nocken 29 der Greiferzinken 10 j liegt der Lagerbügel 30 je einer Rolle an, die
während des LTmlaufs der Trommel 9 auf dem vorspringenden Rande einer durch ein Handrad
34 einstellbaren Steuerscheibe 31 rollt. Diese ist so ausgebildet, und angeordnet daß durch
sie unter Vermittlung der Rollen die Greifer- ! zinken 10 auseinandergespreizt werden, wenn
sich diese oben befinden (vgl. auch Abb. S). So- ■ bald ein Greifer geöffnet wird, fällt die durch |
ihn angehobene Rübe, über ein Abstreichblech 13 hinweg auf eine durch Sternwalzen 15 bis 19
und eine Transportkette 20 gebildete Transportvorrichtung, durch welche die Rüben seit-Hch
abgelegt werden. Damit Blattwerk die Greifer nicht verstopft, ist das Abstreichblech
vorn angeschärft. Mit der so entstandenen j Schneide arbeiten die entsprechenden, gleichfalls
zugeschärften Kanten der Greiferzinken scherenartig zusammen, so daß etwa hängengebliebene
Blätter durchschnitten und die Greifer von diesen befreit werden.
Die erläuterte Greifertrommel ist, wenn ihr unter Fortfall der Köpfvorrichtung ein Kartoffelrodepflug
vorgeschaltet wird und wenn ihre Greifer durch mehrzinkige Gabeln ersetzt werden, ohne weiteres auch zur Kartoffelernte
brauchbar.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Rübenerntemaschine mit einem Aushebeschar und einer hinter diesem angeordneten Greifertrommel, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Trommel (9) sitzenden in bekannter Art paarweise zusammenarbeitenden, gesteuerten Greifer (10) aus Zinken bestehen, die im Sinne der Trommeldrehung nach rückwärts verlaufen, wobei zweckmäßig die Zinken jedes Greifers (10) unter der \\irkung von Federn (11) stehen, welche die freien linden der Zinken in Berührung miteinander zu halten suchen, so daß unter Bi nutzung der Trommeloberfläche ein korbähnliches Gebilde entsteht.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dia im Sinne der Trommeldrehung nach vorn gerichteten Kanten dc-r Greifergabeln (10) zugeschärft sind, so daß sie den Boden leicht durchschneiden.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß hinter derGreifertrommel (g) zum Abnehmen der ausgehobenen Rübt η ein Blech oder Gitter (13) vorgesehen ist, welches nach vorn keilförmig zuläuft und zwischen die sich dann öffnenden Greifer (10) eintritt, dessen Kanten aber zugeschärft sind und mit den dicht daran vorbeistreifenden, ebenfalls zugeschärften Vorderkanten der Greifergabeln (10) scherenartig zusammenwirken, so daß etwa hängengebliebene Rübenblätter, Kraut u. dgl. abgeschnitten werden.
- 4. Maschine nach Anspruch 1 mit einem Köpfmesser, das durch einen Taster in der Höhenrichtung eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der zweckmäßig mit einer Laufrolle parallel arbeitende Taster (4) gabelartig ausgebildet ist und die beiden zusammenarbeitenden Zinken von vorn nach rückwärts verlaufend einander näher kommen, so daß sie zum Blätteraufrichten dienen und außerdem stets nur auf einer Rübe aufliegen können.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL53430D DE385590C (de) | 1921-06-29 | 1921-06-29 | Ruebenerntemaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL53430D DE385590C (de) | 1921-06-29 | 1921-06-29 | Ruebenerntemaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE385590C true DE385590C (de) | 1923-11-26 |
Family
ID=7275381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL53430D Expired DE385590C (de) | 1921-06-29 | 1921-06-29 | Ruebenerntemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE385590C (de) |
-
1921
- 1921-06-29 DE DEL53430D patent/DE385590C/de not_active Expired
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