DE385358C - Vorrichtung zur Hereingewinnung der Kohle - Google Patents

Vorrichtung zur Hereingewinnung der Kohle

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DE385358C
DE385358C DER55137D DER0055137D DE385358C DE 385358 C DE385358 C DE 385358C DE R55137 D DER55137 D DE R55137D DE R0055137 D DER0055137 D DE R0055137D DE 385358 C DE385358 C DE 385358C
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C37/00Other methods or devices for dislodging with or without loading

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich, um maschinelle Hereingewinnung der Kohle. Es sollen maschinell Spitzpfähle in die Kohle getrieben werden und diese maschinell mitsamt der abgetriebenen Kohle umgerissen werden.
Abb. ι zeigt den Erfindungsgegenstand in der Ansicht, Abb. 2 ist ein wagerechter Schnitt A-B und Abb. 3 ein Schnitt C-D.
In einem Gestell k, das aus einem Rahmen von U-Eisen besteht, werden in einem beweglichen Querstück α die Spitzpfähle b geführt, die mit ihren Kopfenden vor vor- und zurückschiebbaren Hämmern c liegen (Abb. 1). Neben v5 den Hämmern c befindet sich, mit der Führung für die Hämmer verbunden, der Luftzylinder d, dessen Kolbenstange durch einen Hebel mit dem beweglichen Querstück α verbunden ist (Abb. 2). Mit der Spindel h werden die Hämao mer c vor- und zurückgeschoben (Abb. 1) und durch die Spindeln i das Querstück α mit den Pfählen b, die Hammerführungen mit den Hämmern und der Luftzylinder seitlich verschoben (Abb. 3). Am hinteren Ende des Gestelles k ist der Motor e angebracht, der das Förderband g und das Seil f bewegt (Abb. 2). Durch Höher- oder Tieferstellen der zur Führung des Luftzylinders und der Hammer dienenden Flacheisen können die Spitzpfähle in jeder beliebigen Stellung angesetzt werden.
Nachdem zwischen zwei Strecken ein gerader Kohlenstoß hergestellt und die Kohle in der Länge und Breite des Gestelles k fortgenommen worden ist, wird die Vorrichtung in den so hergestellten Raum eingebracht und mittels des Seiles f, das über eine Rolle in der oberen Strecke und zurück zum Gestell geht, vor die Kohle gehalten. Alsdann werden mit den Hämmern c die Spitzpfähle b in die Kohle getrieben, worauf durch den Luftzylinder d das Querstück α zum Abreißen der Vorgabe gedreht wird. Dies wird unter abwechselndem Vor- und Zurückschieben der Hämmer sowie unter seitlicher Verschiebung der arbeitenden Teile nach jedem Abreißen einer Vorgabe fortgesetzt, bis die Kohle in der Breite des Gestelles hereingewonnen ist. Dann zieht der Motor e die Vorrichtung wieder vor die Kohle, und die Gewinnung derselben beginnt von neuem. Der Ausbau der bloßgelegten Fläche wird während der Hereingewinnung der Kohle hinter der Vorrichtung hergestellt. Die gewonnene Kohle geht durch die Vorrichtung zum Förderband und wird von diesem in die Wagen befördert.
Die Vorteile der neuen Vorrichtung gegenüber bisherigen Gewinnungsarten bestehen darin, daß keine gelernten Hauer mehr nötig sind, daß die Schieß- und Schrämarbeit wegfällt, daß die gewonnenen Kohlen nicht mehr geschaufelt werden und deshalb kein Kohlenstaub mehr entwickelt wird, daß die Kohle viel stückreicher fällt und dieselbe schneller gewonnen wird, daß die gewonnene Kohle in demselben Feld nach unten befördert wird, so daß kein großer, offener Raum verbleibt. Durch das Fortfallen der Schieß- und Schrämarbeit und der Kohlenstaubentwickelung wird die Gefahr der Schlagwetterund Kohlenstaubexplosionen ganz gewaltig verringert, wie überhaupt die Kohlengewinnung viel ungefährlicher wird. Besonders groß sind die Vorteile durch Verringerung der Unglücksfälle durch Stein- und Kohlenfall, da sich der Arbeiter nicht mehr an unverbauten Stellen aufzuhalten braucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum maschinellen Hereingewinnen der Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gestell (k), das in den Stoß hineingesetzt und parallel zum Stoß absatzweise vorbewegt wird, Spitzpfähle (δ) in einem beweglichen Ouerstück (a) geführt werden und mit den Kopfenden vor vor- und zurückschiebbaren Hämmern (c) liegen, durch die Hammer (c) mit beliebiger Vorgäbe und Stellung in die Kohle hinter der Stoßfläche eingetrieben und mittels eines an dem beweglichen Querstück (a) angreifenden maschinellen Antriebs zum Abreißen der Vorgabe gedreht werden. go
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER55137D Vorrichtung zur Hereingewinnung der Kohle Expired DE385358C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE863635C (de) * 1949-03-17 1953-01-19 Mavor & Coulson Ltd Verfahren und Maschine zur Gewinnung von Kohle oder anderen Mineralien
DE875792C (de) * 1942-05-10 1953-05-07 Eisenwerk Wanheim G M B H Verfahren zum Abbau von Kohle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875792C (de) * 1942-05-10 1953-05-07 Eisenwerk Wanheim G M B H Verfahren zum Abbau von Kohle
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