DE384236C - Elektrischer Zugschalter - Google Patents

Elektrischer Zugschalter

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Publication number
DE384236C
DE384236C DEA36151D DEA0036151D DE384236C DE 384236 C DE384236 C DE 384236C DE A36151 D DEA36151 D DE A36151D DE A0036151 D DEA0036151 D DE A0036151D DE 384236 C DE384236 C DE 384236C
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DE
Germany
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pull switch
drawbar
spring
bolt
pin
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Expired
Application number
DEA36151D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Rosenthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H17/00Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain

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  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Al 30. OKTOBER S923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 384236 KLASSE 21 c GRUPPE 31
(A36151 VIII/sic*)
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*).
Elektrischer Zugschalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. August 1921 ab.
Bei den bisher bekannten elektrischen Zug- ; Riegel nach Vollendung der Schaltbewegung schaltern muß der Hebel bzw. Riegel, dessen * wieder in die alte Stellung zurückführt, Bewegung auf eine drehbare Schaltwalze andererseits ist mindestens eine unter Federübertragen werden soll, zunächst mit einer ; druck stehende Sperrklinke erforderlich, die Feder versehen sein, welche den Hebel bzw. in ein auf der Schaltachse sitzendes Sperrad ίο
V Von dem Palentsucher ist als Erfinder angegeben worden:
Alfred Rosenthal in Charlottenbiirg.
B84236
eingreift. Es sind ferner Schaltvorrichtungen bekannt, bei denen ein geradlinig geführter Schaltriegel mit einem starren Mitnehmer- ; stift auf ein Schaltrad einwirkt, das beim Rückwärtsgang des Zugriegels entgegen seiner die Schaltung herbeiführenden Drehrichtung um einen solchen Betrag zurückfedern kann, daß der Mitnehmerstift an dem Rad vorbeigleiten kann; hierbei sind aber sowohl für den Zugriegel als auch für das Schaltrad besondere Federn erforderlich. Ge- ; maß vorliegender Erfindung wird die Zahl \ dieser verschiedenen Teile durch besondere j Anordnung einer Feder bedeutend vermin- ; dert, und zwar besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß das die Schaltwalze : fortschaltende Sperrad durch einen an dem ; Zugriegel angeordneten und der Bewegung des Sperrades folgenden Mitnehmer gedreht ao wird. ;
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem | Ausführungsbeispiel dargestellt. Der Zugriegel a, der in der Grundplatte b verschiebbar angeordnet ist, ist an dem oberen Ende gegabelt. Die beiden Gabelzinken c und d greifen mit großem Spielraum um die Schalterachse e. An dem Riegel σ ist ein Bolzen ' oder Stift/ angeordnet, der durch die Aus- j nehmung g der Grundplatte b hindurchgeht. ' Die Ausnehmung g ist so breit, daß der ■■ Stift / und somit der Riegel α seitlich aus- i weichen kann. An dem Stift /" ist die Zug- i feder /; befestigt, die mit dem anderen Ende i im Punkt i mit der Grundplatte b verbunden ist. Dadurch, daß die Zugfeder h nicht in der Längsachse des Riegels α wirkt, nimmt j der Riegel die in Abb. 1 gezeichnete Stellung J ein, wobei sich die Gabelzinke d des Riegels a gegen die Schalterachse e legt. Wird nun der Riegel α in der Pfeilrichtung bewegt, so muß j eine Kraft entgegen der Wirkung der Feder /; j ausgeübt werden. Nach Überwindung der Federkraft bewegt sich der Riegel α in der Pfeilrichtung, wobei der auf dem Gabelzinken d sitzende Stift k das mit Sperrzähnen versehene Rad / mitnimmt. Das Rad Z ist mit der Schaltwalze m durch die Fortschnell- j feder η verbunden. Beim Bewegen des Riegels α wird also zunächst das Sperrad Z gedreht, hierbei die Fortschnellfeder η gespannt; bei weiterer Drehung trifft die Nase 0 gegen den Anschlag»- der Schaltwalzem, wodurch die Federkraft der Kontaktfedern ρ, q, welche bisher die Schaltwalze m festhielten, überwunden wird, so daß nun die Schaltwalze m durch die Fortschnellfeder η in die nächste .Stellung gebracht wird.
Bei diesem Vorgang führt nun der Riegel a außer der Bewegung in der Zugrichtung auch eine seitliche Bewegung aus, da der das Sperrrad / mitnehmende Stift k der Kreisbewegung des Sperrades folgen muß. Hierzu ist nur erforderlich, daß sowohl das gabelförmige obere Ende des Riegels als auch der durch die Grundplatte gehende Stift/ genügend Spielraum hat. Der Riegel α wird dann schließlich wieder durch die Feder h in die Ausgangsstellung zurückgebracht und der Schaltvorgang kann von neuem wiederholt werden.
Obwohl die eben beschriebene Anordnung des Zugschalters die einfachste Lösung der gestellten Aufgabe darstellt, so ist es doch nicht unbedingt erforderlich, daß der Stift k starr mit dem Zugriegel α verbunden ist. Man könnte auch den Zugriegel ohne Spielraum gleitend anordnen und dafür lediglich den Stift k ausweichen lassen, wenn man z. B. diesen an einem mit dem Zugriegel verbundenen Gelenk anordnen würde, welches gleichzeitig durch die Feder /t oder durch eine andere Feder in die Ausgangsstellung zurückgebracht würde.·

Claims (3)

-Ansprüche:
1. Elektrischer Zugschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Schaltwalze durch einen Zugriegel erfolgt, der beim Schalten außer der Bewegung in der Zugrichtung eine seitliche Be- go wegung ausführt.
2. Elektrischer Zugschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugriegel unter der Wirkung einer schräg zur Längsachse angeordneten Feder steht.
3. Elektrischer Zugschalter nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Zugriegels gegabelt und mit einem Stift zur Betätigung der Schaltwalze versehen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
6EM.1H. usBtrtieRT m tau
DEA36151D 1921-08-31 1921-08-31 Elektrischer Zugschalter Expired DE384236C (de)

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