DE38277C - Werkzeug zum Heben und Fortbewegen von Gegenständen - Google Patents

Werkzeug zum Heben und Fortbewegen von Gegenständen

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DE38277C
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DE
Germany
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lever
tool
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thumb
lifting
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38277D
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English (en)
Original Assignee
H. BÜSSING in Braunschweig
Publication of DE38277C publication Critical patent/DE38277C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/10Car shunting or positioning devices with pinchbar action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3S: Hebezeuge.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1886 ab.
. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug, das für die verschiedensten Zwecke Anwendung finden kann, wo es sich um das Heben oder Fortbewegen von Gegenständen unter gröfserem Kraftaufwande handelt. Beispielsweise eignet sich das Werkzeug zum Heben von Lasten irgend welcher Art auf kleinere Höhen, besonders wenn dieselben eine Zeit lang in gehobener Stellung verbleiben sollen; ferner, mit nur unwesentlicher Aenderung, zum Lösen von Kistendeckeln u. dergl., und endlich, unter Anordnung eines auf die Schienen passenden Schuhes statt der gewöhnlichen Grundplatte, auch zum Fortbewegen von Eisenbahnwaggons.
Das Werkzeug kennzeichnet sich im wesentlichen durch einen mit einer Grundplatte bezw. einem Schuh durch einen Bolzen verbundenen Hebel, der als Angriffsorgan dient und auf den eine gröfsere Kraft durch einen an der Grundplatte oder dem Schuh ebenfalls drehbaren Daumen übertragen werden kann, mit welchem ein längerer, als Handhabe dienender Hebel fest verbunden ist. Dieser Daumen bietet den Vortheil, dafs er in seiner Endlage und sich völlig selbst überlassen den Angriffshebel und den darauf lastenden Gegenstand gehoben hält. Man braucht demnach zum Hochhalten des letzteren einen besonderen Druck auf den Handhebel nicht auszuüben. Ein weiterer Vortheil dieses Daumens 'Hegt darin, dafs bei kleinen Dimensionen der Theile ein grofses Hebelübersetzungsverhältnifs, also ein grofser Kraftweg erreicht wird, ohne den Angriffspunkt des Widerstandes zu verrücken. .
Beiliegende Zeichnung zeigt ein solches Werkzeug in seiner einfachsten Form zum Heben von Lasten auf kleine Höhen, und zwar in Fig. 1 im Schnitt mit gesenktem Angriffshebel, in Fig. 2 in . Seitenansicht mit gehobenem Angriffshebel, in Fig. 3 einen Grundrifs; in Fig. 4 ist der Apparat etwas abgeändert mit gehobenem Angriffshebel und in Fig. 5 im Schnitt und in Oberansicht mit gesenktem Hebel mit der Bestimmung zum Oeffnen von Kistendeckeln dargestellt, während die Fig. 6, 7 und 8 das Werkzeug in seiner Bestimmung zum Fortbewegen von Eisenbahnwaggons im Schnitt bezw. Seitenansicht bezw. Oberansicht zeigen.
Die Grundplatte c und der- Angriffshebel b des Werkzeuges, Fig. 1 bis 3, sind an der hinteren Seite durch einen Bolzen verbunden, und die Grundplatte c ist gerade und keilförmig zugeschärft, während der Angriffshebel b gebogen, kürzer und schmäler ist. Sein ebenfalls zugeschärftes Vorderende legt sich in einen Ausschnitt der Grundplatte c derart ein, dafs das Vorderende f der Grundplatte c in der unmittelbaren Verlängerung von b liegt, um auch das Vorderende von b unter den betreifenden Gegenstand schieben zu können. Der auf der Grunplatte c gelagerte Handhebel α führt durch einen Schlitz e des Angriffshebels b, welch letzterer sich auf den mit Hebel α verbundenen Daumen d legt, der dem Hebel b stets als Stütze dient. Man hat diesen Daumen nur in seine Endlage zu bringen, um den betreffenden Gegenstand gehoben zu halten, was das Werkzeug gegenüber anderen Hebelverbindungen besonders kennzeichnet.
Die Aendenfhg nach Fig. 4 und 5 besteht darin, dafs die Spitze f der Grundplatte c und die Spitze des Angriffshebels b bei völliger Senkung des letzteren sich decken und gemeinsam eine Keilspitze bilden. Aufserdem ist die Grundplatte c zu einem Handgriff verlängert.
Zum Heben einer Last schiebt man nun ein Werkzeug von der erst geschilderten Art unter den betreffenden Gegenstand, Fig. 1, und drückt dann den Handhebel α nieder, wodurch Daumen d den Hebel b sammt Last hochhebt. In seiner Verticallage, Fig. 2, hält der Daumen d die Last gehoben, ohne dafs man auf α einen besonderen Druck auszuüben braucht. Die Verlängerung f bildet dann einen sicheren Stützpunkt gegen ein Aufkippen des Werkzeuges.
Zum Lösen eines Kistendeckels oder überhaupt zum Loslösen aufgenagelter Bretter etc. bedient man sich der letzterwähnten Art des Werkzeuges. Man treibt die von der Grundplatte c und dem Hebel b gebildete Keilspitze zu diesem Zwecke in die betreffende Fuge und drückt dann den Handhebel α nieder. Dadurch findet dann ein Loslösen des Deckels oder Brettes statt, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Die weitere zur Fortbewegung dienende und in entsprechend gröfseren Dimensionen auszuführende Abänderung des Werkzeuges, Fig. 6 bis 8, enthält, statt einer flachen Grundplatte einen Schuh c1, den man auf den Kopf einer Schiene stellen kann, auf welcher er durch Seitenränder vor dem Herabschlagen gesichert ist. Der Angriffshebel b ist mit dem Schuh c1 durch einen Bolzen verbunden, und sein vorderes Ende ist nach der Richtung des Radumfanges derart niedergebogen, dafs man den Schuh bis zu einem gewissen Punkte unter das Waggonrad vorschieben kann. Dann hat man behufs Fortbewegung des Waggons einfach auf den Handhebel α zu drücken, der nach Fig. 6 nach aufsen abgebogen ist, um dem Arbeiter sicheren Stand aufserhalb des Geleises zu ermöglichen. Hierbei hebt der Daumen d den Hebel b, und die Folge davon ist das Fortrollen des Rades in die punktirte Lage, Fig. 7.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Werkzeug zum Heben und Fortbewegen von Gegenständen, bestehend aus einem mit dem Handhebel (a) verbundenen Daumen (d), der an der Grundplatte (c) drehbar ist und welcher auf den an der Grundplatte ebenfalls drehbaren Angriffshebel (b) einwirkt, derart, dafs er in seiner Endlage diesen letzteren selbstthätig festhält, und bei welchem das über den Daumen d hinausragende Ende des Hebels b die Last hebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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