DE38276C - Selbstthätig sich entladende Kippwagen - Google Patents
Selbstthätig sich entladende KippwagenInfo
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- DE38276C DE38276C DENDAT38276D DE38276DA DE38276C DE 38276 C DE38276 C DE 38276C DE NDAT38276 D DENDAT38276 D DE NDAT38276D DE 38276D A DE38276D A DE 38276DA DE 38276 C DE38276 C DE 38276C
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- DE
- Germany
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- wagon
- shaft
- box
- car
- unloading
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
- B61D9/14—Tipping systems controlled by trackside means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in BERLIN.
Selbsttätig sich entladende Kippwagen.
Nachstehend beschriebene Kippwagen sollen Anwendung finden beim Entladen von Schiffen,
beim Ausschachten von Wasserläufen und Baugruben, beim Beladen von Eisenbahnlowrys,
überhaupt überall da, wo Lasten zu heben und zu transportiren sind.
Auf beiliegender Zeichnung ist beispielsweise eine Anwendung derselben auf einer transportablen
Laderampe veranschaulicht, bei welcher zwei Geleise neben einander liegen.
In Fig. ι ist ein Kippwagen in zwei Stellungen gezeichnet, und zwar I. während der Zeit des
Lasttransportes und II. in der Stellung, in welcher er seinen Lastinhalt selbstthätig abgiebt;
Fig. 2 zeigt einen Kippmechanismus in gröfserem Mafsstabe;
Fig. 3 stellt einen Kastenwagen in der Seitenansicht, Fig. 4 denselben im Längsschnitt und
Fig. 5 im Grundrifs dar; in Fig. 6 ist das Untergestell
des Wagens im Grundrifs ersichtlich.
Die Bewegung des Wagens geschieht aufwärts durch ein über Rollen F laufendes Zügseil
B und abwärts durch das Eigengewicht des Wagens. An dem höchsten Punkte eines
schräg zulaufenden Bahngeleises A nimmt dieses eine sich plötzlich senkende Richtung an; das
tiefste Ende schliefst mit einer aufwärts gehenden Krümmung i von . demselben Halbmesser
wie das Wagenrad ab. Am oberen Ende dieser Krümmungen i sind Rollen 0 befestigt, durch
welche der Kippwagen geöffnet wird, wie nachträglich beschrieben.
Das Untergestell des Wagens läuft auf zwei Achsen und vier Rädern; auf demselben ruht
ein Wagenkasten, der drei feste Seitenwände hat. Die vordere Stirnwand e ist hochklappbar
und wird durch zwei Klinken K K, welche über zwei Zapfen s s der Stirnwand e greifen,
an dem Kasten festgehalten oder von demselben gelöst. Der Wagenkasten und der Unterwagen
sind nur bei der vorderen Achse durch zwei Böcke mit einander verbunden, und zwar
derart, dafs sich der Kasten um letztere drehen kann. Die Klinken KK sind an ihren vorderen
Enden durch eine Stange verbunden und haben an dem Theil, der neben dem Wagenkasten
liegt, je einen Bügel k1. Sobald diese Bügel
auf die Rollen 0 gelangen, die an vorerwähnten Krümmungen i sitzen, werden die Klinken K K
angehoben und dadurch die Verbindungen der Stirnwand e mit dem Wagenkasten gelöst.
Durch die Steigung des Wagens auf der Förderbahn bei vorbeschriebenem Vorgang wird die
Stirnwand die bei Fig. 1 mit II. bezeichnete Stellung einnehmen. Damit die Stirnwand nicht
hin- und herschwankt, sind die Klinken entsprechend verlängert, so dafs dieselben die
Stirnwand festhalten bezw. den Schwankungen Widerstand leisten.
Wenn Wagen mit niedrigen Bordwänden in Anwendung kommen sollen, wie in Fig. 2 gezeichnet,
so kann an dieser Wagenart die vordere Stirnwand ganz fehlen.
Am Hintertheil des Wagens, kurz vor der Hinterachse, doch etwas tiefer wie diese liegend,
befinden sich zwei Lagerböcke L (an jeder Wagenseite einer), in welchen eine Welle w
gelagert ist. An dieser Welle wird der Wagen beim Uebergang auf das sich neigende Geleise
durch eine besondere Vorrichtung einerseits festgehalten und aufserdem der hintere Theil
des Wagenkastens, um die Vorderachse sich drehend, selbstthätig hochgehoben, wodurch
der Wageninhalt aus demselben herausgleitet.
An geeigneter Stelle unterhalb des Entladeortes des Wagens ist eine Welle ν waagrecht
angebracht, auf welcher sich zwei Hebel H befinden, deren vordere Enden klauenförmig
gestaltet sind.
Diese Hebel greifen zwischen das Bahngeleise durch und werden mittelst einer Vorrichtung C
so gestellt, dafs deren Klauen sich in derselben Höhenlage befinden, wie die Welle w an dem
Förderwagenhintertheil. Sobald der Wagen an dem Punkt anlangt, an welchem die Klauen
von H um die Welle w greifen, werden die
Hebel H durch die Bewegung des Wagens mitgenommen, und da dieselben die Welle, ν
drehen, bekommt der Hebelarm einen bedeutenden Ausschlag. Hierdurch hebt sich der
um die Vorderachse drehbare, sonst aber lose auf dem Untergestell aufliegende Wagenkasten
von diesem ab und kippt vornüber, während die Räder auf dem Geleise bleiben. Auf derselben
Welle ν ist gleichzeitig ein fester Hebel h angebracht, der dazu dient, den Wagen, wenn
er gekippt ist, durch Rückbewegung der klauenförmigen Hebel HH wieder auf das Bahngeleise
A zu bringen, wodurch sich auch die Stirnwand wieder an den Wagenkasten legt
und durch Klinken K K festgehalten wird; aufserdem legt sich der Wagenkasten wieder
auf den Unterwagen, und nunmehr kann der Wagen vermöge seines Eigengewichtes dem
Beladungsorte selbstthätig wieder zulaufen, wobei er das Förderseil B nachzieht.
Die beim Kippen der Wagen aufgerichteten Hebel HH fallen gegen zwei Gummibuffer,
um den Stofs des sich neigenden Wagens zu schwächen und den Wagen aufzuhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Kippwagen die Anordnung des Wagenkastens derart, dafs letzterer mit dem Unterwagen bei der Vorderachse drehbar verbunden ist, während der hintere Theil des Kastens frei beweglich auf dem Wagengestell aufliegt und in zwei Lagerböcken L eine Welle w trägt, vermittelst welcher das Umkippen des Kastens beim Entladen durch zwei an dem Gerüst der Laderampe drehbar angeordnete stellbare Klauenhebel H H bewirkt wird, die beim Hochziehen des Wagens in die Welle w eingreifen, den Kasten hochheben und nach dem Entladen den Wagen auf die schiefe Ebene zurückziehen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38276C true DE38276C (de) |
Family
ID=313989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38276D Expired - Lifetime DE38276C (de) | Selbstthätig sich entladende Kippwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38276C (de) |
-
0
- DE DENDAT38276D patent/DE38276C/de not_active Expired - Lifetime
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