DE19652C - Neuerungen an Lastwagen - Google Patents
Neuerungen an LastwagenInfo
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- DE19652C DE19652C DENDAT19652D DE19652DA DE19652C DE 19652 C DE19652 C DE 19652C DE NDAT19652 D DENDAT19652 D DE NDAT19652D DE 19652D A DE19652D A DE 19652DA DE 19652 C DE19652 C DE 19652C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D33/00—Superstructures for load-carrying vehicles
- B62D33/02—Platforms; Open load compartments
- B62D33/023—Sideboard or tailgate structures
- B62D33/027—Sideboard or tailgate structures movable
- B62D33/03—Sideboard or tailgate structures movable by swinging down
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1881 ab.
Diese Neuerung besteht aus einer Einrichtung, wodurch Last- oder Materialwagen für
Eisenbahnen oder Chausseen mit Leichtigkeit so ausgeleert werden können, dafs das ausgeladene
Material nicht auf die Bahn des Wagens fällt.
Durch diese Neuerung wird die Arbeit des Abiadens eines Lastwagens für Eisenbahnen oder
Strafsen auf ein Minimum reducirt, und dieselbe ist so beschaffen, dafs der damit ausgerüstete
Wagen sowohl zum Transport von Waaren, die auf die gewöhnliche Art abgeladen werden
müssen, als auch zum Transport von solchen Lasten und Materialien gebraucht werden kann,
welche ein Herausrutschen aus dem Wagen vertragen können, wie z. B. Kohle, aufgeschüttetes
Korn, Kalk, Sand etc.
Der Boden des Wagens ist verstellbar und kann entweder waagrecht gestellt werden oder
so, dafs seine Fläche in der Mitte nach der Längenrichtung dieser Fläche erhöht wird und
nach beiden Seiten hin abfällt.
Die Seitentheile sind an dem oberen Rahmen des Wagens aufgehängt und öffnen sich nach
auswärts, sobald durch Hebel und Zugstangen die am unteren Rahmen des Wagens befindlichen
Klauen zurückgeschoben werden und die Ladung durch ihr Gewicht auf der schiefen Ebene des Bodens herabsinkt.
Während des Ladens sind die Seitentheile vermittelst der auf den auf beiden Seiten des
Wagens befindlichen Wellen sitzenden Klauen und eines Hebels fest an den Boden des Wagens
angedrückt. Die Einstellung des Bodens auf irgend eine beliebige Neigung wird durch an
den beiden Enden des Wagens angebrachte Zahnstangen mit Trieb bewirkt. Das letztere
wird durch Kurbel oder Sperrklinke gedreht und ist in einer verschiebbaren Büchse angebracht,
die auf beiden Seiten drehbare Streben trägt, welche an den Rippen des Bodens ebenfalls
durch Gabeln und Zapfen drehbar befestigt sind. , Aufser diesen beiden Streben ist der
Boden auch durch Träger unterstützt, welche nahe am äufseren Ende der Bodenrippe sitzen,
und die, sobald der Boden waagrecht steht, senkrecht von demselben herabhängen und sich
mit ihrem unteren" Ende in Pfannen einstellen, welche unter dem verstellbaren Boden angebracht
sind.
Unter diesem verstellbaren Boden befindet sich ein fester Boden. Der Raum zwischen
beiden kann auf verschiedene Art benutzt werden. Für specielle Zwecke kann der Boden
auch schräg gemacht werden, ohne dafs er mit der Einrichtung zum Verstellen versehen wird.
In den Zeichnungen bedeuten:
A den Rahmen des Wagens,
B die Seitentheile des Wagens, welche an Angeln des oberen Wagens hängen,
C die Angeln, an welchen die Seitentheile aufgehängt und welche an dem Rahmen A befestigt
sind,
D Klauen, welche auf der Welle E festgekeilt sind, welche Welle dazu dient, um die
Klauen D fest gegen den unteren Rand der Seitentheile B anzudrücken und nach Belieben
dieselben auch von diesem Rand abzudrehen,
F Träger von Metall, die am unteren Rahmen des Wagens befestigt sind und in deren
Bohrung die Welle E geführt ist,
G einen am schmalen Ende des Wagens angebrachten Hebel, welcher vermittelst der
Claims (2)
- beiden Schubstangen HH auf die Arme JJ wirkt, die auf den Enden der beiden Wellen E sitzen und infolge dessen diese Welle drehen,K den Boden des Wagens, welcher entweder fest oder verstellbar sein kann. Der Boden K kann auch vom Gestell des Wagens abnehmbar gemacht sein, so dafs er nur beim Gebrauch an den Pfosten L der Fig. 6 und den darauf ruhenden Schwellen M befestigt wird und so einen nach beiden Seiten abfallenden Boden bildet.Die Seitenwände des mit den Neuerungen versehenen Wagens stehen entweder lothrecht, wie in den Fig. i, 2, 3 und 4, oder sie sind geneigt, wie die in Fig. 5 und 6 dargestellten.Ferner kann die Befestigung der Seitenwände entweder durch ein System von Hebeln, Armen und Klauen, wie in Fig. 1, 2, 3 und 4, bewerkstelligt werden oder auf andere Art, wie z. B. durch Vorsteckstifte, wie in Fig. 5 und 6.Das untere Ende der schrägen Bodenflächen kann je nach Bedarf mehr oder weniger weit über die Seitenrahmen des Wagens vorspringen.Beim Losmachen der Seitenwände entweder durch Verschiebung des Hebels in die punktirte Stellung, wie in Fig. 1, oder durch Herausziehen der Stifte bei PP, Fig. 5, oder durch irgend eine andere Art der Freimachung der Seitenwände rutscht die im Wagen befindliche Last auf beiden, den Boden K des Wagens bildenden schrägen Flächen abwärts. Auf der Eisenbahn sowohl, wie auf irgend einer gewöhnlichen Strafse oder Fahrbahn kann die abgeladene Masse kein Hindernifs für die Vor- oder Rückwärtsbewegung des Wagens bilden, da die durch die abgleitende Bewegung erlangte lebendige Kraft die Last noch weiter weg von der Fahrbahn fallen läfst. Beim Abladen von einer Seite nur, wie z. B. an Werften, mufs aufser der Befestigung durch Hebel und Klauen auch die Befestigung durch Vorsteckstifte benutzt werden, damit die Seite des Wagens von dort aus nicht abgeladen wird, auch beim Verschieben des Hebels G und bei Oeffnung der Klauen geschlossen bleibt.Die Befestigung vermittelst Klauen, welche durch Hebel und Zugstangen gedreht werden, wie sie in Fig. 1 bis 4 abgebildet ist, eignet sich hauptsächlich für Lastwagen, deren Abladung auf beiden Seiten zu gleicher Zeit vorgenommen wird. Der Verschlufs der Seitenwände kann natürlicher Weise durch verschiedene, den jeweiligen Umständen angepafste Befestigungsarten hergestellt werden.Die Fig. 7 zeigt einen Lastwagen, der mit einem verstellbaren Boden K versehen ist, welcher mit Hülfe eines Triebes und einer Zahnstange in jede beliebige Neigung und auch waagrecht gestellt werden kann.Auch lassen sich die Böden der Wagen in der Richtung der Längenachse nach beiden Seiten oder auch nach allen vier Seiten abfallend machen, was namentlich beim Abladen von Bettungsmaterial, beim Bau von Bahnkörpern oder Strafsen von Vortheil ist, um das Material über die ganze Breite der Fahrbahn vertheilen zu können.Für den allgemeinen Gebrauch nimmt man als Neigungswinkel des Bodens 300.Der durch die Erhöhung des mittleren Theiles des Bodens verursachte Verlust an nutzbarem Rauminhalt kann dadurch ersetzt werden, dafs man den Wagen höher oder länger macht. Die durch die Höhermachung des Wagens bedingte Höherlegung des Schwerpunktes der Last ist unwesentlich, da die letztere nur halb so grofs wie erstere ist.Es lassen sich Einrichtungen mit diesen Neuerungen verbinden, durch welche das aus den geöffneten Seitenwänden herausfallende Material direct unter den Wagen geleitet wird, wie es z. B. zur Ladung von Booten erforderlich ist, wo der Wagen auf Brücken oder Stegen steht, unter welchen das Boot liegt.PATENT-Ansρrüche:ι . Ein Boden eines Lastwagens, der vermittelst Zahnstange und Getriebe in verschiedene Neigungen gestellt werden kann, so dafs die auf demselben befindliche Last entweder nach den Seiten oder den Enden des Wagens herabrütscht, sobald die, die an Angeln schwingenden Wände dieses Wagens, festhaltenden Theile ausgelöst werden.
- 2. Die Art und Weise der Herstellung des unteren Theiles eines Lastwagens zur Aufnahme eines beweglichen, verstellbaren, nach zwei Seiten schräg abfallenden Bodens, aus den Rippen K gebildet, welche, von Armen gestützt, durch die an einer Zahnstange angebrachte, einen Trieb tragende Büchse vermittelst einer Kurbel gehoben und gesenkt und horizontal eingestellt werden können, wobei die Enden der Rippen an der bogenförmig gebildeten unteren Seitenwand des Wagens gleiten.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19652C true DE19652C (de) |
Family
ID=296457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19652D Active DE19652C (de) | Neuerungen an Lastwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19652C (de) |
-
0
- DE DENDAT19652D patent/DE19652C/de active Active
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