DE43268C - Ausschachtmaschine mit waagerecht laufenden Eimern - Google Patents

Ausschachtmaschine mit waagerecht laufenden Eimern

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DE43268C
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DE
Germany
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floor
excavation machine
running horizontally
rail
turntable
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Application number
DENDAT43268D
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English (en)
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A. below in Eupen. Jlrirr >• iMrveimha- ro°oB/- «nh — iK cPuyu
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/12Component parts, e.g. bucket troughs
    • E02F3/14Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains
    • E02F3/144Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains emptying or cleaning the buckets, e.g. in combination with spoil removing equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassf.n- und Brückenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. November 1887-ab.
Die Ausschachtmaschine besteht im wesentlichen aus einer waagrecht liegenden Drehscheibe am Aufnahmeort, aus einer zweiten Drehscheibe am Ausladeort oder in geeigneter Entfernung davon, einer zwischen beiden Scheiben ausgespannten Kette mit Transportgefäfsen, einer aus Flachschienen bestehenden Bahn und einem Motor, der zweckmäfsig die Scheibe am Ausladeort in Drehung versetzt; die andere Drehscheibe an der Aufnahmestelle wird so angeordnet, dais ihr eine langsam fortschreitende Bewegung zur Aufnahme neuen Materials durch die Transportgefäfse ertheilt werden kann.
In Fig. ι der Zeichnung ist die Aufnahmedrehscheibe dargestellt. Dieselbe kann, wenn es sich darum handelt, ein Flufsbett tiefer zu legen, an einem Prahm aufgehängt sein, oder sie kann auf dem Boden aufgesetzt und durch irgend welche Vorrichtungen verschoben werden.
Die Transportgefäfse (Fig. 2 bis 5) sind kleine längliche Wagen, die dicht hinter einander, an der Gelenkkette befestigt, laufen. Fig. 2 zeigt den Querschnitt, Fig. 3 eine Seitenansicht, Fig. 4 eine Ansicht ohne den in Fig. 5 besonders dargestellten kippenden Wagentheil, von oben gesehen.
Der Wagen besteht aus zwei Theilen, dem äufseren Gehäuse und dem kippbaren Boden. Ersterer setzt sich zusammen aus der Rückwand a, welche an der später zu beschreibenden Gliederkette befestigt und von dieser bewegt wird. Diese Rückwand α setzt sich unten in dem Halbboden b, Fig. 4, fort; an der einen Seite schliefst sich die volle Wand c an, die in die Vorderwand d übergeht, welche schlielslich an der bei der Bewegung vorangehenden Seite nur durch das schmale Streichbrett e, Fig. 4, mit der Rückwand α verbunden ist. Das Streichbrett e ist dort, wo es an die Wand d anstöfst, nach unten herabgebogen, so dafs hier eine Art Pflugschar f, Fig. 2, entsteht, welche auch solches Material aufnimmt, das tiefer als die Schienenbahn liegt, um Platz für das Vorrücken der letzteren nach rechts (Fig. 2) zu schaffen.
Die Wand d des Wagens liegt nicht parallel zur Hinterwand λ, sondern läuft nach der offenen Seite zu aus einander, damit hier eine schneidende Kante dl, Fig. 3, entsteht, die als Messer für das abzutrennende Material (Fig. 1) wirken kann. Während also die Kante d1 seitlich in das Material einschneidet, sorgen gleichzeitig die pflugartige Schaufel f und das Streichbrett e dafür, dafs das unten liegende Material ebenfalls mit aufgenommen wird.
Die Wände a, c und d des Wagens werden durch Flacheisen g zusammengehalten, die auch nach der offenen Seite oberhalb des Streichbrettes e herumgehen und so einen festen Halt für die Wände des Wagens abgeben. Diese Flacheisen dienen gleichzeitig dazu, das durch die offene Seite oberhalb des Streichbrettes einkommende Material beimTransport zurückzuhalten, dafs es nicht wieder herausfallen kann.
Die Wagen besitzen einen kippbaren Boden, um das aufgenommene Material an geeigneter Stelle ausleeren zu können. Dieser Boden besteht aus dem Blech h, welches nach hinten aufgebogen ist, so dafs es mit dem Blech a eine doppelte Rückwand bildet. Es ist an dem
Bodenblech b in Gelenken i i drehbar befestigt, und zwar liegen letztere so, dafs der Schwerpunkt der eingefüllten Masse noch vor der Gelenkachse liegt, damit, wenn die Unterstützung dieses Bodens beseitigt wird, auch sogleich das Herausfallen des Materials erfolgt. , Fig. 2 zeigt den Boden h in umgeklappter Stellung, und es ist aus dieser Stellung ersichtlich, dafs sämmtliches im Wagen vorhandene Material herausfallen muls. Der Boden wird in seiner geschlossenen Lage so lange gehalten, als die Unterstützungsrollen kx k1, mit welchen er auf der Schienenbahn Z rollt, sich noch auf den Schienen befinden; wird die äufsere Schiene Z1, Fig. ι und ia, gesenkt, so senkt sich auch der Boden und gelangt in die in Fig. 2 punktirt gezeichnete Lage, wenn die Schienenhälfte Z1 eine Viertelkreisdrehung gemacht hat.
Der Wagenkasten wird von der festen Schienenhalfte Z und den an der Unterseite des halben Bodens b befestigten Rollen k getragen; beide Schienenhälften können sich um ein Gelenk drehen, um die Drehung des Bodens h zu ermöglichen.
Die Rückwand des Wagens ist an den Gliedern m m der Kette angenietet. Diese senkrechten Stäbe m m sind oben und unten durch Schienen η η verbunden, die in den Zapfen der Stäbe sich drehen können, wodurch die Bewegung der Kette um die beiden Drehscheiben ermöglicht wird. Während die Autnahmedrehscheibe (Fig. i) thunlichst klein ge- | halten wird, um einen scharfen Angriff der Schneidkante d1 der Wagen zu erreichen, wird zweckmäfsig die andere Drehscheibe grofs gehalten, um den Motor auf derselben anbringen zu können. Man kann die Schienenbahn an der grofsen Drehscheibe unterbrechen, um das Material auszuschütten, was vortheilhaft ist, wenn letzteres in gröfseren Transport- oder Eisenbahnwagen weiter befördert werden soll; man kann aber andererseits die Schienen auch auf der geraden Bahn (Fig. ia) unterbrechen, so dafs die grofse Drehscheibe dann lediglich als Antrieb für die Kette dient. Die äufsere Schiene Z1 wird zweckmäfsig so gelegt, dafs der Uebergang in die in Fig. 2 gezeichneten beiden Endlagen thunlichst sanft erfolgt, daher die Schiene Z1 an der Ausladestelle eine geschwungene Bahn einnimmt. Will man dagegen eine rasche Entleerung der Wagen stattfinden lassen, so kann der Uebergang aus der ausgezogenen in die punktirte Stellung (Fig. 2) entsprechend rasch gebildet wrerden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Horizontalbagger mit auf Schienen laufenden Wagen, die an einer um Drehscheiben gelegten Gelenkkette befestigt sind und einen um Gelenke i i umklapparen Boden /; besitzen, welcher nur durch die auf der äufseren in ihrer gegenseitigen Lage zur inneren Schiene Z verstellbaren Schiene Z1 laufenden Rollen A"' getragen wird und durch Senken der äufseren Schiene das geschöpfte Material entleert.
    Hierzu ι Blatt Zeichmincen.
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