DE382053C - Foerdervorrichtung fuer Rollplattformen - Google Patents

Foerdervorrichtung fuer Rollplattformen

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DE382053C
DE382053C DEC31781D DEC0031781D DE382053C DE 382053 C DE382053 C DE 382053C DE C31781 D DEC31781 D DE C31781D DE C0031781 D DEC0031781 D DE C0031781D DE 382053 C DE382053 C DE 382053C
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DE
Germany
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frame
rollers
conveyor device
drive
conveyor
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Expired
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DEC31781D
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English (en)
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HUBERT FRANCOIS HENRI GEORGES
LOUIS DOMINIQUE AUGUSTE CASALO
Original Assignee
HUBERT FRANCOIS HENRI GEORGES
LOUIS DOMINIQUE AUGUSTE CASALO
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B21/00Kinds or types of escalators or moving walkways
    • B66B21/10Moving walkways

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Fördervorrichtung für Rollplattformen. Die Erfindung betrifft einen Antrieb für in geschlossenen Kurvenbahnen rollende Plattformen, der eine von dem Gewicht der bewegten Massen unabhängige Adhäsion von solcher Größe hervorruft, als die Eigenschaft der verwendeten Baustoffe sie überhaupt zuläßt. Das wesentliche Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes, dem die vorerwähnte Wirkung zuzuschreiben ist, liegt in der Verwendung eines zwischen fest gegeneinandergepreßten Walzen geklemmten Metallbandes, «-elches die hohe Adhäsion erzeugt. Die eine Walze wirkt dal:ei als Antriebswalze und das Band ist mit dein die zu tewegende Plattform bildenden Glied in heliehiger Weise verl.tuiden. Dieses Glied läuft mit Rädern auf einem Schienenweg, so (iaß seine Fortbewegung voll der Adhäsion des Antriel-sbandes vollkommen unai:hällgig ist.
  • Eine l:eispielsweise Ausführungsform des I?rfindtingsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist die Seitenansicht eines sich in behebiger Zahl in gleicher Ausbildung wiederholenden Getriel;es; Abb..2 ist ein Schnitt nach -T-13 der Abb. i ; Abb. 3 ist eine der Abb. i entsprechende, aber hinsichtlich cler Tragglieder ergänzte Darstellung; Ab'). .4 ist eilte @-orderansicht hierzu; Abb. 5 und 6 zeigen schematisch die Art der Verbindung der Bandstücke und insl.esondere. wie diese sich ].eint Durchlaufen voll Kurven zueinander einstellen.
  • Wie die Zeichnung erkennen läßt, bestellt (las Zugorgan aus einem Band 3 mit alleinzindergereiliten Teilstücken. Dieses Band wird zwischen einer Reihe voll ül:er die ganze Rund- oder Kurvenhahn verteilten Sätzen voll Rollenpaaren hindurchgezogen. In der Zeichnung sind indessen nur zwei 1=eiiaclil#arte Sätze von Rollenpaaren veranschaulicht. Der eilte Satz hat die Paare i, ia, 2, 211 und der andere die Rollenpaare i', 1'a, 2', _.2'a, wobei diejenigen i, id bzw. i', 1'a als Antriebsrollen wirken, während die Rollen 2, 2a, 2', 2'a den von den ersteren ausgeübten Preßdruck erhalten. Die Rollen 2, 2" können sich auf den in den Gestellwangen 15 fest gelagertenWellenstumpfen c, d (Abb. 3) frei drehen, ebenso die Rollen 2', 2'a auf den Wellen cl, dl. Das Gestell 15 wird von einer iiii Boden verankerten Grundplatte i i getragen, der gegenüber es sich um ein Gelenk io drehen kann, so daß das Gestell in beliebiger Neigung zur Senkrechten eingestellt werden kann. Die Rollen i, 1'f bzw. i', 1'a sind auf der Welle a, b aufgekeilt, die von einer beliebigen Energiequelle, beispielsweise einem Elektromotor, in Drehung versetzt wird. Die Welle a, b ist in einem das Gestell 15 von außen all drei Seiten umschließenden, liufeisenförtnigen Rahmen 7 gelagert, der um den Zapfen 1.4 schwingen kann. Der Zapfen 14 wiederum kann sich um eine Achse 13 drehen, die senkrecht zum Zapfen 1.4 angeordnet ist. Auf diese Weise werden die Rollen i, 1'z, i', i'" stets gegen das Gliederband 3 angepreßt, unbekümmert darum, welche Neigung zur Wagerechten dieses jeweils einnimmt. Die Anpressung der Rollen erfolgt durch l;ogeilförmig gestaltete Blattfedern 1.2 (Abb. 3), die an den Enden )i des Tragrahmens 7 befestigt sind. Die Spannung der Federn wird von einer umlaufenden Unrundscheile 8 geregelt, die von einem Schneckenrad 9 gedreht wird. In dein in Abb. 3 dargestellten Fall hat die Feder infolge der Stellung der Rolle 16 auf der am weitesten vorspringenden Nase ihre Höchstspannung erreicht und ül:erträ gt diese auf die Preßwalzen i, ia im Verhältnis von o m : o in' des Hebelarmes (Abb. 4), d. h. ungefähr wie 2 : i. Um den Preßdruck aufzuheben, wird die Unrundscheibe um ein Geringes entgegen der Pfeilrichtung gedreht, so (laß die Rolle 16 in deren Senkung läuft. Die Schnecke wird von einem kleinen E lektroniotor angetrieben, dessen Speisung von eitler Zentralstelle aus erfolgt, die sämtliche Antrieke zur Bewegung der Plattfort) mit Strom versieht.
  • jedes Teilstück des Bandes 3 ist mit einem kleinen Wagen verl unden, aus deren Mehrzahl <ich die Plattform zusammensetzt. In dein gewählten Beispiel erfolgt die Verbindung von Band und Wagen in der folgenden Weise.
  • Das Band ist mit einem Blechträger 6 in der Mittelachse des Wagens vernietet, dessen vier Laufräder r je in einem Gehäuse mit Längsschilden gelagert sind, die ihrerseits an den äußersten Traversen 5 befestigt sind. Diese Doppelschilde (s. auch Abb. 2) und die Traversen 5 bilden das Fahrgestell. Die Abstützung der Radachsen gestattet, den Blechträger und das Zugband 3 freizulegen. Der Träger 6 ist am Fahrgestell an zwei Zapfen d., 4.l aufgehängt, die in der 'Mitte der Traversen sitzen. Auf diese Weise kann sich der Wagen l;eliebig zum Träger neigen, was namentlich für das Durchfahren der Kurven finit kleinem Radius infolge der Schienenüberhöhung erforderlich ist. Die Wirkung der Adhäsion des Bandes 3 überträgt sich auf (las Fahrgestell lediglich durch die Zapfen 4,4". Sie äußert sich in einet) Vortrieb einer der leiden Traversen, wodurch der Wagen als -2\Iitnehmer auf die anderen Wagen wirkt, die finit ihm und unter sich verbunden sind.
  • Die Teilstücke des Zugbandes haben etwa die gleiche Länge wie der sie tragende Wagen. Sie sind voneinander ebenso unabhängig wie die Blechträger 6, an denen sie hängen und werden lediglich von der Welle a, b in stets gleichet) Abstand gehalten, während die Wagen allein in der Art von Eisenbahnvagen miteinander gekuppelt sind. Etwaige geringe Abweichungen in diesein-Abstand lassen sich infolge der Neigbarkeit des Gestells 15 um den Zapfen io leicht ausgleichen, so daß für die durch die Preßwalzen i, ia, i', 1'd erzeugte Adhäsion nichts zu befürchten steht. In Wirklichkeit ruht das Gestell lediglich auf dem Zapfen io und ist am Träger durch die Walzen oder Rollen 2, 26 aufgehängt, die sich ständig gegen das Band 3 stützen, und zwar sowohl unter dem Gesamtgewicht des Gestells als unter dem Gegendruck der Tangentialkraft.
  • Wenn sich geringe Höhenunterschiede in der Wagenfolge beim Überfahren der Antriebswalzen ergeben sollten, so folgt das Gestell 15 diesen Abweichungen, indem es sich durch entsprechende Drehung um den Zapfen io anhebt oder senkt. Man kann aber auch (las von dem Band 3 getragene Gewicht durch eine - nicht gezeichnete - Flachfeder zwischen der Grundplatte i i und dem Boden ausgleichen.
  • Um die Beibehaltung der von den Bändern 3 erzeugten Zugwirkung, trotz der Unabhängigkeit jedes für den einzelnen Wagen bestimmten Bandes von den folgenden zu sichern, ist mit dem einen Doppelwalzenpaarsatz I, ja, 2, 2a ein zweiter Satz i', I'a, 2', 2'a von gleicher Beschaffenheit und Wirkung gekuppelt. Das kann z. B., wie in Abb. i angedeutet, durch eine - gestrichelt gezeichnete - endlose Kette 17 geschehen. Auf diese Weise haben Leide das Band gleichzeitig erfassende Walzensätze die gleiche Geschwindigkeit, die Zugwirkung wird verdoppelt und überträgt sich von einem Band 3 auf das nächste, ohne daß plötzliche Übergänge auftreten könnten.
  • Damit die Bänder oder Bandstücke 3, trotz ihrer Unabhängigkeit beim Passieren der Wälzen, ein gleichmäßiges Tragen bewirken, sind die Kanten der sich folgenden Teile nach innen bzw. außen gekrünnnt (Abb. 5 und 6). Infolge dieser Kantenbegrenzung wird das Ende des eben über die Walzen laufenden Bandstückes noch festgehalten, während schon das nächste Bandstück aufzulaufen beginnt. Andererseits gestattet diese Formgebung den einanderfolgenden Bandstücken, sich in die Kurven einzustellen und dabei stets den gleichen gegenseitigen Abstand, der sie in geradliniger Richtung trennt, beizubehalten, den man so gering wie praktisch möglich bemessen kann.
  • Die Einrichtung ist im vorstehenden für wagerecht laufende Zugbänder erläutert worden, sie kann aber ohne weiteres so gestaltet «-erden, daß die Zugbänder senkrecht zu den Fahrgestellen angeordnet, also hochkant gestellt sind.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Fördervorrichtung für Rollplattformen, gekennzeichnet durch ein an jedem einzelnen Wagen (4, 5, r) befestigtes Band (3), das in bestimmten Entfernungen zwischen j e zwei ortsfest gelagerten Walzen (i, 2, ia, 2a) durchgezogen wird, von denen die eine Walze den Antrieb liefert und die andere Walze den beide gegeneinanderführenden Preßdruck ausgleicht.
  2. 2. Fördervorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein die Zugwalzen tragendes Gestell (i5), das um eine senkrecht zur Zugrichtung verlegte Achse (io) drehbar ist, wodurch die Treibwalzen (i, ia) sich den Höhenlagenveränderungen des Bandes beim Vorschub anpassen und das Gestell in gewissem Maße an den getriebenen Rollen (2,:2a) aufgehängt ist.
  3. 3. Fördervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Antriebswalzen tragende Welle (a, b) in einem das Gestell (i5) an drei Seiten umschließenden, hufeisenförmigen Rahmen (7) gelagert und der Rahmen um zwei zueinander senkrechte Achsen (i3, 14) entsprechend der Neigung des Bandes schwingbar ist, von denen die eine (i3) zur Aufhängung des Rahmens (7) am Gestell (15) dient.
  4. 4. Fördervorrichtung nach Anspruch 2 und 3,_ gekennzeichnet durch eine an den freien Schenkeln des Rahmens (7) befestigte Federung (i2) mit einem deren Spannung verändernden und den Anpressungsdruck der Treibwalzen gegen das Zugband regelnden Glied (8) am Gestell.
  5. 5. Fördervorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Band aus Teilstücken mit gewölbten Kanten von gleicher Krümmung und gleichem Krümmungssinn an ihren Stoßstellen, wodurch sich die Teilstücke gleichmäßig zwischen den Rollenpaaren durchziehen und das Durchlaufen der Kurven erleichtert wird.
DEC31781D 1921-05-09 1922-03-05 Foerdervorrichtung fuer Rollplattformen Expired DE382053C (de)

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