DE38142C - Metallständer für Umzäunungen mit Vorrichtungen zum Festhalten der Drähte - Google Patents

Metallständer für Umzäunungen mit Vorrichtungen zum Festhalten der Drähte

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DE38142C
DE38142C DENDAT38142D DE38142DA DE38142C DE 38142 C DE38142 C DE 38142C DE NDAT38142 D DENDAT38142 D DE NDAT38142D DE 38142D A DE38142D A DE 38142DA DE 38142 C DE38142 C DE 38142C
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DE
Germany
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bolt
stand
coulisse
plate
wire
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38142D
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English (en)
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W. ORR in Glasgow, Schottland, 45 West Niles Street
Publication of DE38142C publication Critical patent/DE38142C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/02Wire fencing, e.g. made of wire mesh
    • E04H17/10Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers
    • E04H17/124Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers connecting by one or more clamps, clips, screws, wedges or ties
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/02Wire fencing, e.g. made of wire mesh
    • E04H17/10Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers
    • E04H17/12Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers the wire being placed in slots, grooves, or the like

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1886 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Stander oder Pfosten für Metallumzäunungen und bezweckt, dieselben leichter, einfacher und billiger zu construiren.
Wie in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, sind die Ständer hohl oder röhrenförmig, jedoch von unvollständigem Querschnitt, d. h. bei der Fabrikation erhält die Röhre eine Coulisse λ, welche sich von Ende zu Ende oder durch einen Theil ihrer Länge erstreckt, damit der Halter oder die Klammern für die horizontalen Drähte oder Stangen darin angebracht oder darin festgehalten werden und aus der Höhlung der Röhre durch die Coulisse vorspringen können. ·
In der in Fig. Γ in Vorderansicht dargestellten Anordnung, in Fig. 2 im Verticalschnitt, in Fig. 3 im Grundrifs und in Fig. 4 und 5 im Detail, besteht die Befestigungsvorrichtung aus einem hohlen Halter in Form eines knollen- oder röhrenförmigen Theiles b, aus welchem zwei Backen- oder Schwanzstücke bl hervorragen.' Der äufsere Durchmesser des Theiles b ist gleich oder etwas kleiner als der innere Durchmesser des Ständers, und der genannte Theil wird in den Ständer von seinem Ende aus eingeschoben, und die Breite der Backen fr1 ist etwas geringer als die Breite der Coulisse a, durch welche die Backen,, wie beschrieben, nach aufsen hervorragen. In die Vertiefung e zwischen den Backen wird der horizontal- Umzäunungsdraht (oder die Stange) d hineingelegt und durch einen Schlüssel oder Schliefskeil in seiner Lage gehalten; derselbe kann aus einer geraden Stange oder einem Stift bestehen, welcher vertical durch die hohlen Theile der Backe bl vor dem Draht niedergeschoben wird, oder er kann auch gemacht werden, wie in Fig. 5 bei c dargestellt, von gleicher Breite wie der Raum von dem Rücken des Ständers bis zur inneren Seite der Backen b\ Dieser Stift c wird durch die Coulisse α hindurch an seinen Platz gebracht und hat eine Vertiefung f, in welche beim Hinunterschieben des Keiles der Draht vom unteren Ende her eintritt. Indem die vordere Seite der Vertiefung f kegelförmig zugespitzt ist, wird . der Draht desto fester gehalten werden, je tiefer der Keil niedergetrieben wird. Bei dieser Schubriegelform sind die Kanten der Coulisse α, wie in Fig. 2 bei h angedeutet, gezahnt, und zwar in den zwischen den Drähten gewünschten Abständen, was zur Wirkung hat, dafs Draht und Riegel in ihrer Lage festgehalten werden.
In Fig. 6 ist eine andere und einfache Form in Vorderansicht dargestellt, in Fig. 7 von der Seite gesehen und in Fig. 8 im Grundrifs. Dieselbe besteht aus einem Riegel oder Schlüssel mit Schienen in H oder ähnlichem Profil. Bei dieser Anordnung werden Coulissenj quer in den Ständer geschnitten, in welche die Drähte eingelassen und durch die darüber geschobenen Riegel i in ihrer Lage festgehalten werden, zu welchem Zwecke die auf den Draht drückende Oberfläche des Riegels vorzugsweise kegelförmig zugespitzt wird.
In Fig. 9,. 10 und 11 ist in Vorder- und Seitenansicht, sowie im Grundrifs eine andere Riegelform dargestellt, bestehend aus einem Bolzen k, dessen Kopf in der Höhlung des

Claims (1)

  1. Pfostens liegt, während der Schaft aus der Coulisse hervorragt. Auf den Bolzen wird' eine Scheibe oder Platte I geschoben, deren innere Seite oder Flüche einen Einschnitt zur Aufnahme des Drahtes enthalt. Hierauf wird eine Mutter auf den Bolzen aufgeschraubt, der^ art, dafs sie die Kanten der Scheibe in den Stander ober- und unterhalb des Drahtes zu greifen veranlafst, sowie den letzteren und den Riegel in geeigneter Lage festzuhalten, öder der Ständer kann auch wie iii Fig. 2 eingezahnt werden.
    Fig. 12 und 13 zeigen den Draht durch einen einfachen Schließriegel η festgehalten, welcher sowohl durch die Coulisse α als auch durch Löcher geht, welche durch die Hinterwand1 des Stünders gebohrt sind. Die aus den Löchern hervorragenden Enden des Riegels werden wie dargestellt umgebogen.
    Fig. 14 und 15 stellen eine andere Riegelform dar, bestehend' aus- einef massiven' Platte o1 von gleichem oder nahezu gleichem Durchmesser wie der innere Durchmesser des Ständers. Von der Platte geht durch die Coulisse α ein Haken aus, in welchem der Draht ruht. Auch in diesem Falle ist der Ständer unter dem Riegel eingezahnt, um die Drähte in erforderlicher Distanz zu halten.
    Beim Aufrichten der Umzäunung können die Ständer unten und etwas über der Bodenlinie durch Einschieben einer Stange versteift werden*, welche die Höhlung der Röhre ausfüllen. Die; Stützen können ebenfalls röhrenförmig sein und1 durch Riegel, wie sie in Fig. ι bis in; beschrieben· sind, an dem Pfosten befestigt werden. Fig: 16 illustrirt die Stütze χ im: Verticalschnitt und Fig. 17 im Horizontalschnitt; dieselbe ist vermittelst des in Fig. 6, 7 und 8 dargestellten Riegels an dem Ständer befestigt. Werden Ansatzplatten angewendet,· so kann jede beliebige der beschriebenen Riegelformen zir ihrer Befestigung an dem : Ständer benutzt werden. Fig. 18 zeigt in Vorderansicht und Fig. 19 im Längsschnitt die Befestigungsweise einer solchen Platte an dem Ständer vermittelst des in Fig. 6, 7 und 8 dargestellten Riegels. Die Platte hat oben und , unten bei y Einschnitte zur Aufnahme der Arme des Riegels, oder sie kann auch mit T-knollenförmigen oder ähnlichen Vorsprüngen auf ihrer inneren Seite angefertigt werden, um sie in der Coulisse α in ihrer Lage festzuhalten.
    Patent-AnsρrucHr
    Metallständer für Umzäunungen, welche aus ' Röhren von- unvollständigem Querschnitt mit ganz oder theilweise durchgehender Coulisse a bestehen, in welchen sich die aus der Coulisse hervorragenden Befestigungsvorrichtungen für die Drähte auf- und abschieben lassen, indem ; sie in der Höhlung des Ständers festgehalten ■ werden, und welche Vorrichtungen hauptsächlich bestehen aus einem Halter b mit Backen b1 und verticalem Schliefskeil c oder aus einem Riegel i in H-Form, oder aus einem Schraubenbolzen k und einer Scheibe: /, welche durch eine Schraubenmutter gegen den Ständer angedrückt wird, oder aus einem Schliefsriegel η, dessen Ende durch ein Loch in der Hinterwand des Ständers geht und umgebogen wird,, oder aus einer Platte 0 mit einem durch die Coulisse α hervorspringenden Haken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    . Berlin oebhückt m der'heICHSoruckehö.
DENDAT38142D Metallständer für Umzäunungen mit Vorrichtungen zum Festhalten der Drähte Expired - Lifetime DE38142C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267408B (de) * 1959-03-27 1968-05-02 Jacques Leonard Pfahl fuer Einfriedungen od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1267408B (de) * 1959-03-27 1968-05-02 Jacques Leonard Pfahl fuer Einfriedungen od. dgl.

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