DE3801465C2 - Drehkorbhaspel mit Wasserkühlung - Google Patents
Drehkorbhaspel mit WasserkühlungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drehkorbhaspel mit
Wasserkühlung für Wickelgut sowie dessen Verwendung beim
Trockenhaspeln von Wickelgut, bestehend aus einem über eine
Hohlwelle angetriebenen, umlaufenden Wickelstabträger mit zwei
konzentrisch darauf angeordneten Kränzen von Wickelstäben,
einem zwischen dem inneren und dem äußeren Wickelstabkranz
angeordneten, zur Abgabe des Wickelgutes heb- und senkbaren
Hubteller und einem ortsfest angeordneten, von oben zwischen
den rotierenden inneren und äußeren Wickelstabkränzen in den
Wickelraum gerichteten Führungsrohr, wobei der
Wickelstabträger mit den Wickelstäben und der Hubteller in
einem nach oben offenen, topfartig ausgebildeten, die
Hohlwelle des Wickelstabträgers nach unten dichtend
umschließenden und wahlweise bis über die Ringhöhe des
Wickelgutes mit Kühlmittel beschick- oder entleerbaren
Kühlmittelbehälter angeordnet ist und die Kühlmittelzufuhr von
oben und/oder seitlich von unten in den Kühlmittelbehälter
erfolgt, die Kühlmittelzufuhr regelbar und ein Auslassrohr zum
Ablassen des Kühlmittels aus dem Kühlmittelbehälter vorgesehen
ist.
Derartige Drehkorbwasserhaspel, geeignet für den alternativen
Einsatz bei Trocken- und Nassbetrieb, arbeiten im allgemeinen
betriebssicher. Hilfspersonal ist nicht erforderlich.
Ein gattungsgleicher Drehkorbhaspel zum Wickeln von Ringen,
geeignet für kleine Chargen, wechselweise zum Trocken- oder
Nasshaspeln ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 34 17 323 A1
bekannt. Ein Problem bildet dabei das Wickeln von
hochfesten Werkstoffqualitäten oder Edelstählen zu Ringen,
wobei es sich im wesentlichen um ein Beherrschen der
Stabspitzen und der Stabenden bzw. Kopf- und Schwanzende des
Wickelgutes handelt, da diese beim Heben des Wickeltellers
nach außen federn und so die Herausnahme aus dem Kühlbehälter
und den Weitertransport behindern.
Ferner kommt hinzu, dass eine gleichmäßige Kühlung des
Wickelgutes im oberen Behälterteil bei dem bekannten
sogenannten Garrett- Haspel nicht gewährleistet ist, da sich
infolge der auftretenden hohen Zentrifugalkräfte ein
paraboloidförmiger Trichter im Zentrum des Innenkranzes
ausbildet. Infolgedessen sind die Abkühlbedingungen Lokal sehr
unterschiedlich mit nachteiliger Wirkung auf die
Materialqualität des Wickelgutes. Beim Trockenbetrieb ergeben
sich ähnliche Probleme bei der notwendigen Kühlung des äußeren
Pinn- oder Wickelstabkranzes sowie des Wickeltellers und der
Wickelstabträger von unten.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Drehkorbhaspel der
eingangs genannten Art vorzustellen, mit dem beim Nasshaspeln
gleichmäßige Abkühlbedingungen für das Wickelgut ermöglicht,
ein störungsfreies Ausbringen aus dem Haspelkorb
sichergestellt und eine Ringausbildung, die einen
störungsfreien Transport und Bindevorgang ermöglicht, erreicht
werden soll, und der beim Trockenhaspeln von Wickelgut eine
Korbkühlung ermöglicht.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt bei einem
Drehkorbhaspel der eingangs genannten Art durch die Merkmale
von Patentanspruch 1 und 4.
Dadurch, dass die Austrittsöffnungen für das Kühlmittel im
oberen Teil des Behälters derart dimensioniert oder einstell
bar ausgeführt sind, dass eine ausreichende Wassermenge dem
Zentrum des Innenkranzes bzw. Haspelkorbes von oben wieder
rückführbar ist, dient diese erfindungsgemäße Maßnahme während
der Rotation des Haspelkorbes zur Erzielung einer nahezu
horizontalen, bzw. mit einer nur geringen Trichterausbildung
versehenen, turbulenten Wasseroberfläche und damit zur Sicher
stellung gleichmäßiger und vollständiger Ringkühlung und
Kühlung der Wickelkränze während des Wickelvorganges.
Dadurch, dass oberhalb der äußeren Wickelstäbe starre Stäbe am
Kühlbehälter angebracht sind, die einen Kranz mit etwa
gleichem Innendurchmesser wie der Außenkranz bilden und wobei
die Stäbe radial justierbar ausgebildet sind, erfolgt
vorteilhaft die Rückführung des Wassers durch den Freiraum
zwischen den in radialer Richtung einstellbaren stationären
Stäben, die gleichzeitig bei Ausbringung des gewickelten
Ringes durch Anheben des Wickeltellers Führungsaufgaben und
eine Drehlagensicherung des Wickelbodens übernehmen.
Und schließlich weisen mit großem Vorteil die inneren Wickel
stäbe eine Länge auf, die etwa der gewünschten Badhöhe des
Kühlmittels im Zentrum des Innenkranzes entspricht. Mit dieser
Maßnahme wird eine weitere Optimierung der Kühlbedingungen
erreicht und gleichzeitig die Führung des Wickelgutes verbes
sert.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist weiter vorgesehen,
dass zwischen den äußeren Wickelstäben Lochblechstreifen
angeordnet sind, die über Stege an Bandagen, die den äußeren
Wickelstabkranz umgeben und mit diesem verschweißt sind,
befestigt sind. Mit dieser Maßnahme kann die Kühlmittelführung
optimiert werden, je nach Größe bzw. Dimensionierung der
Durchtrittsquerschnitte für das Kühlwasser durch die
Lochbleche.
Ferner ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung eine
kontrollierbare Dichtung zwischen Hohlwelle und Kühlbehälter
im Durchtrittsbereich vorgesehen, die ein Austreten von
Kühlmittel bei defekter Hauptdichtung anzeigt und so
frühzeitig signalisiert, dass die Hauptdichtung an der
Durchtrittsstelle der Antriebswelle des Wickeltellers durch
den Boden des Kühlmittelbehälters defekt ist. Bei
rechtzeitiger Erneuerung der Hauptdichtung lassen sich dadurch
plötzliche Wasserdurchbrüche und damit Produktionseinbußen
vermeiden. Die Anzeige kann optisch oder akustisch aufgrund
mechanischer oder elektrischer Signalübertragung erfolgen.
Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Drehkorbhaspels zum
Trockenhaspeln von Wickelgut wird zur Korbkühlung der
Kühlmittelbehälter in Abhängigkeit von der
Wickelgeschwindigkeit nur soweit mit Kühlmittel angefüllt,
dass sich bei Rotation des Drehkorbhaspels eine ringförmige
Wassersäule derart aufbaut, dass nur die Kühlmittelbehälter
des Drehkorbhaspels mit dem äußeren Wickelstabkranz mit dem
Kühlmittel in Berührung kommt und gekühlt wird.
Auf diese Weise erfolgt eine Kühlung des Außenmantels,
bestehend aus einem Außenpinnkranz und Lochblechstreifen durch
Sogwirkung, aus einem Wasserreservoir im unteren Tankbereich
mit einer Wasserstandshöhe, die in Abhängigkeit von der
Wickelgeschwindigkeit zu bestimmen ist, ohne dass das Walzgut
mit dem Wasser in Berührung kommt. Der Aufbau einer
ringförmigen Wassersäule während der Rotation des Korbes
erfolgt selbsttätig bei geeigneter konstruktiver Ausbildung
und Anordnung von Außenpinnkranz, Tankinnendurchmesser und
Wasseraustrittsöffnungen.
Vorteil der Erfindung insgesamt ist es, dass beim Nasshaspeln
Ringe von Wickelgut bis zu hohen Ringgewichten einer
gleichmäßigen, einstellbaren Wärmebehandlung unterzogen werden
können und damit eine Qualitätsverbesserung des Gefüges und
der Material-Oberfläche erreicht wird, da die Verzunderung mit
Eintreten des Wickelgutes in das Kühlmedium unterbunden wird,
ohne dabei die Durchsatzleistung der Anlage zu
beeinträchtigen. Außerdem ist es möglich, mit der Anlage das
Wickelgut wahlweise trocken oder nass zu haspeln, ohne Einbußen
an Wickelgeschwindigkeit in Kauf nehmen zu müssen. Auch ist
die Anlage so konzipiert, dass abhängig von den zu behandelnden
Qualitäten das Kühlmittel augenblicklich abgelassen oder
zugeführt werden kann. Eine besonders günstige
Kühlmittelzufuhr von oben vermeidet die Bildung von
Wasserkegeln infolge der wirksamen Zentrifugalkräfte und
ermöglicht eine besonders gute Durchwirbelung des Kühlmittels
bei Frischwasserzufuhr. Schließlich ist eine besonders
wirksame und wartungsfreundliche Schmierung zwischen
Hubgestell und Antriebswelle gegeben.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Drehkorbhaspel in schematischer
Seitenansicht, teilgeschnitten,
Fig. 2 einen Drehkorbhaspel in ausschnittweise
gegenüber Fig. 1 vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 den Drehkorbhaspel in geschnittener
Draufsicht, im unteren Behälterbereich.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Drehkorbhaspel bzw.
Garrett-Haspel 1 soll sowohl zum sogenannten "Trockenhaspeln"
als auch zum "Nasshaspeln" von Wickelgut als Rund-, Flach-,
Vierkant- und Sechskantprofile mit ca. 6 mm bis 50 mm
Durchmesser verwendet werden. Der Drehkorbhaspel 1 besteht
gemäß den Fig. 1 und 2 im wesentlichen aus einem über eine
Hohlwelle 2 angetriebenen Wickelstabträger 3 mit darauf
befestigten, kranzförmig angeordneten Wickelstäben 4, 5. Die
auch als Pinne bezeichneten Wickelstäbe 4, 5 bilden dabei
jeweils einen inneren Wickelstabkranz 44 und einem äußeren
Wickelstabkranz 45, zwischen welchen das Wickelgut W
eingeführt und zu Ringen aufgewickelt wird.
Gemäß Fig. 1 wird das Wickelgut W in bekannter Weise schräg
von oben in Richtung des Pfeiles E mittels eines von einem
Antriebsmotor über ein Zwischengetriebe angetriebenen
Treibrollensatzes 6 durch ein Führungsrohr 7 in den Wickelraum
zwischen den rotierenden inneren und äußeren Wickelstabkränzen
44, 45 geführt und zum Wickelgut W in Form von Ringen bzw.
einem sogenannten Coil gewickelt. Der Antrieb der Hohlwelle 2
erfolgt beispielsweise von einen Antriebsmotor 8 über eine
Antriebswelle 9 und ein Kegelradgetriebe 10 auf die Hohlwelle
2. Um auch beim Nasshaspeln einen hohen Durchsatz zu erzielen,
sind weitere Antriebsmotore über entsprechende Antriebswellen
und Kegelradgetriebe nicht dargestellt an der Hohlwelle 2
wahlweise zuschaltbar.
Zwischen den inneren und äußeren Wickelstabkränzen 44, 45 des
Wickelstabträgers 3 ist ein Hubteller 20 angeordnet, welcher
über ein Hubgestänge 21 mit einem hydraulischen Hubzylinder 22
verbunden ist. Durch Beaufschlagung des Hubzylinders 22 wird
das zwischen den Wickelstabkränzen 44, 45 gebildete Wickelgut
W mittels des Hubgestänges 21 und des Hubtellers 20 in die
gestrichelt dargestellte Position 20' oberhalb des ortsfest
angeordneten Kühlmittelbehälters 23 angehoben. Danach wird das
Wickelgut W vom Schwenkarm 24 erfasst und mittels eines
Schwenkzylinders in den Bereich eines weiteren Schwenkarms
(nicht dargestellt) in Richtung auf einen Ringförderer
abgeschoben und am Ende dieses Ringförderers einer nicht
dargestellten Ringsammelstation zugeführt.
Beim sogenannten Nasshaspeln wird dem Kühlmittelbehälter 23
durch Rohrleitungen bzw. Kühlmittelzuführungen 30, 31 über
entsprechend betätigbare, nicht dargestellte Regelventile
Kühlmittel K zugeführt. Der Kühlmittelbehälter 23 wird für das
Nasshaspeln bis über die Ringhöhe des Wickelgutes W mit
Kühlmittel K angefüllt, wobei als Kühlmittel vorzugsweise
Wasser verwendet wird. Um den Garrett-Haspel 1 jedoch auch
ohne Kühlmittel K zum sogenannten Trockenhaspeln des
Wickelgutes W nutzen zu können, ist an dem Kühlmittelbehälter
23 ein Auslassrohr 32 mit nicht dargestelltem Auslassventil und
Pumpe zum Leeren des Kühlmittelbehälters 23 vorgesehen. Die
Frischwasserzufuhr kann bevorzugt von oben und fallweise
zusätzlich auch von unten zur besseren Durchströmung des
Wickelgutes W mit Kühlmittel K erfolgen.
Im oberen Teil des Kühlmittelbehälters 23, d. h. genau in Höhe
des gewünschten Kühlwasserspiegels, sind in der Behälterwand
Austrittsöffnungen 33 für das Kühlmittel K vorgesehen, die so
dimensioniert oder einstellbar sind, dass eine ausreichende
Menge Kühlmittel K dem Zentrum des inneren Wickelstabkranzes
44 von oben zugeführt wird. Es entsteht somit ein
Wasserkreislauf im Kühlmittelbehälter 23 mit einer im
wesentlichen im Zentrum nach unten gerichteten und einer an
der Behälterwand bzw. außerhalb des äußeren Wickelstabkranzes
45 nach oben gerichteten Hauptströmungsrichtung. Oberhalb der
äußeren Wickelstäbe 5 sind starre Stäbe 35, quasi in
Verlängerung der Wickelstäbe 5, am Kühlmittelbehälter 23
angebracht, die einen Kranz der starren Stäbe 35 mit etwa
gleichem Innendurchmesser wie der äußere Wickelstabkranz 45
bilden, und wobei die Stäbe 35 vorzugsweise radial justierbar
ausgebildet sind. Mit großem Vorteil weisen die inneren
Wickelstäbe 4 eine Länge auf, die etwa der gewünschten Badhöhe
des Kühlmittels K im Zentrum des inneren Wickelstabkranzes 44
entspricht.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind zwischen den äußeren
Wickelstäben 5 Lochblechstreifen 40 angeordnet, die an Stegen
41 befestigt sind. Die Stege 41 sind an Bandagen 42, 43, Fig.
1, 2 abgestützt, wobei die Bandagen 42, 43 mit den
Wickelstäben 5 des äußeren Wickelstabkranzes 45 verschweigt
sind. Die Schmierung der Führung der Hubgestänge (Fig. 1 und
2, Ziffer 21) im Bereich der Hohlwelle (Fig. 1 und 2, Ziffer
2) in Höhe des Wickelstabträgers 3 erfolgt durch radial im
Wickelstabträger 3 angeordnete Schmiermittelkanäle 50 über
ein- und ausrückbare Zentrierkegel 51, die von Kolbenstangen
52 über hydraulische Kraftmittel 53 betätigbar sind.
Gemäß den Fig. 1 und 2 besteht die Abdichtung der als
Hohlwelle 2 ausgebildeten Antriebswelle des Wickelstabträgers
3 an der Durchtrittsstelle durch den Boden des
Kühlmittelbehälters 23 aus einer Kombination einer
fettgeschmierten Vordichtung, einem Schleuderteller zum
Entfernen etwaiger Tropfenbildung des Kühlmediums (K) und
einer ölgeschmierten Hauptdichtung (nicht dargestellt).
Zwischen der Hohlwelle 2 und dem Kühlmittelbehälter 23 ist
ferner eine Dichtung 55 vorgesehen, die im Falle von
Leckwasser frühzeitig signalisiert, dass die Hauptdichtung an
der Durchtrittsstelle der Antriebswelle des Wickelstabträgers
3 durch den Boden des Kühlmittelbehälters 23 defekt ist. Dies
geschieht beispielsweise dadurch, dass Leckwassertropfen auf
einem Teller unter dem Boden des Kühlmittelbehälters 23
gesammelt und durch eine nicht dargestellte Rohrleitung nach
außen geführt werden. Ein vermehrtes Auftreten von Leckwasser
kann so auf einfache Weise an geeigneter Stelle sichtbar
gemacht werden.
Eine weitere konstruktive Ausgestaltung kann beispielsweise
auch darin bestehen, dass die starren Stäbe 35 im oberen Teil
des Kühlmittelbehälters 23 auch am Behälterdeckel angebracht
sein.
Claims (4)
1. Drehkorbhaspel mit Wasserkühlung für Wickelgut (W),
bestehend aus einem über eine Hohlwelle (2) angetriebenen,
umlaufenden Wickelstabträger (3) mit zwei konzentrisch darauf
angeordneten Kränzen von Wickelstäben (4, 5), einem zwischen
dem inneren und dem äußeren Wickelstabkranz (44, 45)
angeordneten, zur Abgabe des Wickelgutes (W) heb- und
senkbaren Hubteller (20) und einem ortsfest angeordneten, von
oben zwischen den rotierenden inneren und äußeren
Wickelstabkränzen (44, 45) in den Wickelraum gerichteten
Führungsrohr (7), wobei der Wickelstabträger (3) mit den
Wickelstäben (4, 5) und der Hubteller (20) in einem nach oben
offenen, topfartig ausgebildeten, die Hohlwelle (2) des
Wickelstabträgers (3) nach unten dichtend umschließenden und
wahlweise bis über die Ringhöhe des Wickelgutes (W) mit
Kühlmittel (K) beschick- oder entleerbaren Kühlmittelbehälter
(23) angeordnet ist und die Kühlmittelzufuhr von oben und/oder
seitlich von unten in den Kühlmittelbehälter (23) erfolgt, die
Kühlmittelzufuhr regelbar und ein Auslassrohr (32) zum
Ablassen des Kühlmittels (K) aus dem Kühlmittelbehälter (23)
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der
äußeren Wickelstäbe (5) starre Stäbe (35) am
Kühlmittelbehälter (23) angebracht sind, die einen Kranz mit
etwa gleichem Innendurchmesser wie der des äußeren
Wickelstabkranzes (45) bilden, wobei die Stäbe (35) radial
justierbar ausgebildet sind, dass Austrittsöffnungen (33) für
das Kühlmittel (K) im oberen Teil des Kühlmittelbehälters (23)
in der gewünschten Badhöhe des Kühlmittels (K) vorgesehen und
derart dimensioniert oder einstellbar sind, dass zur Erzielung
einer nahezu horizontalen, turbulenten Kühlmitteloberfläche
eine ausreichende Menge Kühlmittel (K) dem Zentrum des inneren
Wickelstabkranzes (44) von oben durch den Freiraum zwischen
den starren Stäben (35) wieder zuführbar ist, und dass die
inneren Wickelstäbe (4) eine Länge aufweisen, die etwa der
gewünschten Badhöhe im Zentrum des inneren Wickelstabkranzes
(44) entspricht.
2. Drehkorbhaspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den äußeren Wickelstäben (5) Lochblechstreifen
(40) angeordnet sind, die über Stege (41) an Bandagen (42, 43)
die den äußeren Wickelstabkranz (45) umgeben und mit diesem
verschweißt sind, befestigt sind.
3. Drehkorbhaspel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass eine kontrollierbare Dichtung (55)
zwischen Hohlwelle (2) und Kühlmittelbehälter (23) im
Durchtrittsbereich vorgesehen ist, die ein Austreten von
Kühlmittel (K) bei defekter Hauptdichtung anzeigt.
4. Verwendung eines Drehkorbhaspels nach Anspruch 1, 2 oder 3
zum Trockenhaspeln von Wickelgut (W), wobei zur Korbkühlung
der Kühlmittelbehälter (23) in Abhängigkeit von der
Wickelgeschwindigkeit nur soweit mit Kühlmittel (K) angefüllt
wird, dass sich bei Rotation des Drehkorbhaspels (1) eine
ringförmige Wassersäule derart aufbaut, dass nur die
Kühlmittelbehälterwand des Drehkorbhaspels (1) mit dem äußeren
Wickelstabkranz (45) mit dem Kühlmittel (K) in Berührung kommt
und gekühlt wird.
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Owner name: SMS DEMAG AG, 40237 DUESSELDORF, DE |
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