DE379863C - Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung fuer Zerkleinerungsvorrichtungen mit senkrechten Mahlsteinen - Google Patents
Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung fuer Zerkleinerungsvorrichtungen mit senkrechten MahlsteinenInfo
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- DE379863C DE379863C DEL54203D DEL0054203D DE379863C DE 379863 C DE379863 C DE 379863C DE L54203 D DEL54203 D DE L54203D DE L0054203 D DEL0054203 D DE L0054203D DE 379863 C DE379863 C DE 379863C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
- B02C4/32—Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
Landscapes
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- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Ausrückvorrichtung für Zerkleinerungsmaschinen
mit senkrechten Mahlsteinen und mit einer im Beschickungsrumpf angeordneten, sich beim
Nachlassen des Mahlgutdrucks aufrichtenden Klappe, die durch Hebelübertragung den einstellbaren
Mahlkörper von dem anderen Mahlkörper abrückt.
Die Neuerung besteht darin, daß eine die ίο wagerechte Achse des Mahlkörpers führende
Gewindebuchse während des regelmäßigen Ganges der Mühle von einem Hebel in ihrer
Stellung gesperrt, bei der durch Hochgehen der Klappe im Schüttrumpf eintretender Bewegung
des Hebels dagegen entsperrt und unter der Wirkung eines Gewichtshebels o. dgl. achsial verstellt wird, so daß auch die
Mühlenachse verschoben und damit der sich drehende Mahlkörper in wagerechtem Sinne
ao von dem ortsfesten Mahlkörper zurückgezogen wird. Dabei kann die Bewegung des Sperrhebels
durch Auslösung einer Vorrichtung erfolgen, die ihrerseits durch einen Hammer ausgelöst
wird, dessen Drehpunkt in einem Abstände von der Drehachse der Klappe, beispielsweise
tiefer als diese Drehachse liegt, und der mit der Klappe derart verbunden ist, daß seine Hebelwirkung auf die Klappe mit
fortschreitender Fallbewegung allmählich wächst, so daß das Mahlgut aus dem Rumpf
nahezu vollständig ablaufen kann, ehe die Ausrückung des kreisenden Mahlkörpers erfolgt,
i
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung in einer Seiten-
und einer Vorderansicht.
Die allgemeine Einrichtung der dargestellten Vermahlungsvorrichtung ist bekannter
Art und enthält einen ortsfesten und einen achsial verschiebbaren Mahlkörper. Der verschiebbare
Mahlkörper kann, wie üblich, mittels einer mit Handrad versehenen Stellschraube
α in achsialer Richtung verstellt werden. Die Stellschraube α hat ihr Muttergewinde
in der Einsatzbuchse b, die außerdem außen mit steilem Linksgewinde versehen ist.
An der Einsatzbuchse b sitzt seitlich ein Arm c, auf dem ein Gewicht ei verschiebbar angeordnet
ist. Durch Rechtsdrehen der Buchse b, also durch Senken des Armes c mit dem Gewicht d um
etwa 6o°, wird der Mahlkörper von dem festen Mahlkörper um 5 bis 10 mm, je nach der
Steilheit des Außengewindes der Buchse b, verschoben und entfernt. Diese Verschiebung,
also die sie bewirkende \^erdrehung der
Buchse b wird gemäß der Erfindung in selbsttätiger Weise durch nachstehend beschriebene
Anordnung erreicht:
Im Beschickungsrumpf der Mahlvorrichtung ist eine Klappe e bei q in solcher Weise
drehbar gelagert, daß sie sich selbsttätig hebt, d. h. nach oben dreht, sobald der Rumpf fast
entleert ist. Diese Klappe hält in ihrer in der Zeichnung dargestellten gesenkten Lage
mittels eines Armes ein an einem Hebelarm sitzendes Fallstück / gesperrt, daß bei r
: seinen Drehpunkt hat. Hebt sich die Klappe e, \ so hört die Sperrung des Fallstückes f auf,
und dasselbe kann um seinen Drehpunkt r ' nach unten schwingen. Im Bereich der Bahn
S des Fallstückes ist ein Hebel g drehbar gelagert, gegen den sich das obere Ende des
: Hebels h stützt. Be:m Niederschwingen trifft das Fallstück / gegen den Hebel g und
schwingt diesen derart aus, daß der Hebel h freigegeben wird. Dieser wird nunmehr
unter dem Zug der Feder i um seinen Drehpunkt k derart ausgeschwungen, daß seine
untere Nase / den Arm c der Einsatzbuchse b freigibt, der dabei unter der Wirkung des
Gewichtes d nach unten sinkt und eine Drehung der Einsatzbuchse b nach rechts
herbeiführt, wodurch der verschiebbare Mahlkörper von dem feststehenden entfernt
wird, so daß Funkenbildung und unnütze Abnutzung der Mahlkörper ausgeschlossen sind.
Zur Sicherung der Lage der beiden Hebel g und h während des Betriebes ist an dem Hebel
g das .Sperrstück m drehbar gelagert, das
für gewöhnlich unter Wirkung einer Druckfeder m mit einer an seinem vorderen Ende
sitzenden Nase 0 in Eingriff mit einer Rast der Lagerung des Hebels gehalten wird.
Hierdurch wird ein unbeabsichtigtes selbsttätiges Auslösen und Ausschwingen des Hebels
χ und damit ein Ausrücken der Mahlkörper sicher ausgeschlossen. Die Auslösung
des Sperrstückes m erfolgt durch das Fallstück
/, das bei seinem Niedergang geg;n dasselbe trifft und seine Nase 0 auser Eingriff
mit der Lagerung des Hebels g bringt, worauf dieser in der angegebenen Weise ausschwingt
und den Hebel h freigibt. Durch Auseinanderlegen,
des Drehpunktes q der Klappe e und des Drehpunktes r des Fallstückes f sowie Anordnung
,des das letztere sperrenden Winkelarines
an der Klappe e wird erreicht, daß die Hebellänge des Fallstückes während des
Schlages sich vergrößert, die Energie also
ίο nicht nur durch die Geschwindigkeit, sondern
auch durch Vergrößerung des Hebelarmes wächst. Diese Anordnung· hat auch zur Folge,
daß sich die Klappe e infolge des in ihrer ge- j senkten Lage auf sie wirkenden kurzen Hebelarmes
des Fallstücks / erst dann nach oben dreht, wenn verhältnismäßig nur noch ganz
wenig Mahlgut in dem Beschickungsrumpfe sich befindet.
Um die beschriebene Einrichtung nach ihrer Auslösung und dadurch erzielten Ausrückung
der Mahlkörper wieder betriebsbereit zu machen, dreht man den Arm c der Einsatzbüchse
b von Hand nach oben und zieht mit der linken Hand den oberen Arm des Hebels h
zurück, so daß die Nase / desselben wieder unter den Arm c der Einsatzbüchse b greift.
Hierauf dreht man den vorderen Arm des Hebels g nach oben, so daß er sich mit seinem
hinteren Arm wieder gegen den Hebel h legt, wobei dann die Nase 0 des Sperrstückes m
wieder selbsttätig in die zugehörige Rast einschnappt. Die Mahlkörper befinden sich nach
dieser Einstellung wieder in der früheren Arbeitslage. Bei weiterer Arbeitsleistung der
Maschine ist ein neues Einstellen nicht mehr nötig. Die Feinheit des Mahlgutes bleibt die
bisherige.
Durch Neueinschütten von Mahlgut in den Beschickungsrumpf des Apparates senkt sich
die Klappe e wieder selbsttätig, das Fallstück / hebt sich und die "Vorrichtung ist wieder
betriebsfähig. Damit bei der Frischbeschüttung nicht etwa Mahlgut unter die Klappe e'
gelangen kann, wodurch es derselben und damit dem Fallstück unmöglich gemacht
würde, voll in die iVusgangslage zurückzugehen, ist folgende Anordnung getroffen
worden:
Die Klappe e ist so ausgewuchtet, daß sie sich beim Heben des Fallstüdkes von Hand
in dem Beschickungsrumpf fast bis in die Ausgangsstellung senkt. Nachdem das Fallstück f
gehoben ist, wird es zunächst mittels der A^erriegelung
.? festgestellt. In dieser Lage hat
Sf* sich die Klappe e tereits so weit ,gesenkt, daß !
ein Darunterfließen von Mahlgut nicht mehr eintreten kann. Wird jetzt Mahlgut in den
Rumpf geschüttet, so führt die Klappe e durch I die Belastung mit Mahlgut nur noch eine ganz
kleine Drehung in die Ausgangslage aus und hebt hierdurch das Fallstück'/ ebenfalls noch
um ein weniges, wobei sich die entsprechend eingerichtete Verriegelung s wieder selbsttätig
auslöst, so daß die Einrichtung wieder betriebsbereit ist.
Claims (4)
1. Selbsttätige Ausrückvorrichtung für Zerkleinerungsvorrichtungen mit senkrechten
Mahlsteinen mit einer im- Beschickumgsrumpf angeordneten, sich beim
Nachlassen des Mahlgutdrucks aufrichtenden Klappe, die durch Hebelübertragung den einstellbaren Mahlkörper von dem
anderen Mahlkörper abrückt, gekennzeichmet durch eine die wagerechte Achse des
Mahlkörpers führende Gewindebüchse (b), die während des regelmäßigen Ganges der
Mühle von einem Hebel (K) in ihrer Stellung gesperrt, bei der durch Hochgehen
der Klappe im Schüttrumpf eintretenden Bewegung des Hebels dagegen entsperrt
und unter der Wirkung eines Gewichtshebels (C3 d) o. dgl. achsial verstellt wird,
so daß auch die Mühlenachse verschoben und damit der sich drehende Mahlkörper in wagerechtem Sinne von dem ortsfesten
Mahlkörper zurückgezogen: wird.
2. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung
des Hebels (h) durch Auslösung einer Sperrvorrichtung (g) erfolgt, die ihrerseits
durch einen Hammer (/) ausgelöst wird, dessen Drehpunkt (r) mit der Drehachse
(q) der Klappe (e) nicht zusammenfällt, und der mit der Klappe derart verbunden
ist, daß seine Hebelwirkung auf die Klappe mit fortschreitender Fallbewegung- allmählich
wächst, so daß das Mahlgut aus dem Rumpf nahezu vollständig ablaufen kann, ehe die Ausrückung des kreisenden
Mahlkörpers- erfolgt.
3. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Sperrung
(s), die den Fallhammer (/) in seiner Hochlage sichert, solange die Klappe noch
nicht ihre untere Endlage einnimmt, während sie selbsttätig ausrückt, sobald die
Klappe durch das auffallende Mahlgut in die Endlage gelangt. nc
4. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine unter
Federwirkung stehende Sperrklinke (ni, n, 0), die die Hebel (g", h) in der den
Gewichtshebel (c, d) der Gewindebuchse (P) verriegelnden Sperrlage sichert.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL54203D DE379863C (de) | Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung fuer Zerkleinerungsvorrichtungen mit senkrechten Mahlsteinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL54203D DE379863C (de) | Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung fuer Zerkleinerungsvorrichtungen mit senkrechten Mahlsteinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE379863C true DE379863C (de) | 1923-08-28 |
Family
ID=7275979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL54203D Expired DE379863C (de) | Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung fuer Zerkleinerungsvorrichtungen mit senkrechten Mahlsteinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE379863C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2896199A (en) * | 1954-05-19 | 1959-07-21 | Avco Mfg Corp | Television receiver construction |
| US2896200A (en) * | 1954-05-19 | 1959-07-21 | Avco Mfg Corp | Television receiver cabinet construction |
| US3119900A (en) * | 1954-09-10 | 1964-01-28 | Zenith Radio Corp | Television receiver chassis |
-
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- DE DEL54203D patent/DE379863C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2896199A (en) * | 1954-05-19 | 1959-07-21 | Avco Mfg Corp | Television receiver construction |
| US2896200A (en) * | 1954-05-19 | 1959-07-21 | Avco Mfg Corp | Television receiver cabinet construction |
| US3119900A (en) * | 1954-09-10 | 1964-01-28 | Zenith Radio Corp | Television receiver chassis |
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