DE378634C - Verfahren zum Verbinden eines gegossenen Speichensternes aus Leichtmetall mit einem Radkranz aus Metallrohr - Google Patents

Verfahren zum Verbinden eines gegossenen Speichensternes aus Leichtmetall mit einem Radkranz aus Metallrohr

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DE378634C
DE378634C DER51895D DER0051895D DE378634C DE 378634 C DE378634 C DE 378634C DE R51895 D DER51895 D DE R51895D DE R0051895 D DER0051895 D DE R0051895D DE 378634 C DE378634 C DE 378634C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/04Casting in, on, or around objects which form part of the product for joining parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/04Hand wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verbinden eines gegossenen Speichensternes aus Leichtmetall mit einem Radkranz aus Metallrohr. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Verbinden eines gegossenen Speichensternes aus Leichtmetall, z. B. Aluminium oder Magnesium bzw. deren Legierungen mit einem Radkranz aus Metallrohr, z. B. dünnwandigem Eisen- oder Stahlrohr. Eine derartige Verbindung bietet gewisse Schwierigkeiten, wenn sie zuverlässig und haltbar sein soll. Räder - solcher Art sind z. B. die Lenk-oder Steuerräder von Kraftfahrzeugen. Diese sollen einerseits möglichst leicht, anderseits aber von größter Festigkeit sein. Man hat deshalb versucht, nur den Stern, d. h. Nabe und Speichen, aus Aluminium zugießen, den Kranz aber besonders herzustellen und mit dem Stern zu verbinden. Auch ist bereits öekannt, Speichenräder in der Weise zu gießen, daß man die fertigen Speichen in die Form einlegt und den Kranz um sie herumgießt. Im vorliegenden Fall handelt es sich aber um ganz besonders leichte Räder, bei denen der Kranz aus einem Rohr, der Speichenstern dagegen aus Leichtmetall besteht. Für die Verbindung derartiger Teile miteinander bietet die Technik bislang noch keine Vorbilder. Es kommt hier vor allem auf eine innige Verbindung beider Teile an den Verbindungsstellen an. Diese Verbindung soll durch unmittelbares Vergießen des Sternes mit dem Kranz erfolgen. Dies ' erfordert besondere Maßrahmen. Der Kranz ist im Querschnitt gewöhnlich kreisförmig oder oval. Er kann voll oder hohl sein. Um einen solchen Kranz mit den Speichen fest zu vergießen, soll der Erfindung gemäß der Kranz an den Verbindungsstellen im Querschnitt irgendwie in geeigneter Weise eingeschnürt sein, so daß das gegossene Metall den Kranz ringförmig umspannt, ohne daß jedoch die Stärke der Verbindungsstelle über die Stärke des Kranzes iin übrigen hinausgeht. Die Einschnürung des Kranzes kann in verschiedener Weise erfolgen, z. B. durch einfache Verjüngung des Ouerschnittes, durch allmähliche geschweifte _"erjüngung, durch mehrere ringförmige nebeneinanderliegende Einschnürungen oder auf irgendwelche andere Weise. Der so vorbereitete Kranz wird in die Gießform eingelegt und durch das Vergießen fest mit dem Stern verbunden.
  • Anstatt das Metall um den Kranz bzw. seine Einschnürungen herumzugießen, kann man auch an den Verbindungsstellen den Kranz auf der Innenseite aufschlitzen und das Metall in das Innere des hohlen Kranzes hineinfließen lassen. In diesem Fall wird man zu beiden Seiten der Verbindungsstelle irgendwelche Begrenzungen, z. B. Scheiben oder Pfropfen, im Innern des Hohlkranzes anordnen, damit das Metall sich nur bis zu diesen ausbreiten kann.
  • Man kann schließlich anstatt eines geschlossenen Kranzes auch die einzelnen, zwischen den Speichen liegenden Kranzteile in die Form einlegen und das Gießmetall in die offenen Enden dieser Teile unter entsprechender Begrenzung einlaufen lassen. Hierdurch entsteht ebenfalls eine feste Verbindung, da sich die vier Kranzteile nach dem Vergießen nicht mehr gegen den Speichenstern bewegen können.
  • Diese verschiedenen Möglichkeiten der Ausführung des Verfahrens sind in der Zeichnung als Beispiele dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Ansicht des Rades mit Teilschnitten an den Verbindungsstellen, Abb. a einen Querschnitt, Abb.3 die Ansicht der Verbindung mit Kranzteilen.
  • Die einfache Verjüngung des Rohres an der Verbindungsstelle ist mit a bezeichnet. Das :Metall des Sternes b ergießt sich bei der Verbindung um die Verjüngung herum, wie aus der Zeichnung in dem schraffierten Teil ersichtlich. Mit d ist eine geschweifte Verjüngung des Kranzes bezeichnet, im übrigen ist das Verfahren das gleiche wie im ersten Fall.
  • Bei der dritten Art sind mehrere ringförmige Einschnürungen f dicht nebeneinander angeordnet. Im übrigen ist auch hier die Vergießung die gleiche wie bei den einfachen Einschnürungen.
  • Bei der inneren Vergießung wird auf der Innenseite des Kranzes ein Längsschlitz g angebracht, während zu beiden Seiten desselben ien Innern des Kranzes Begrenzungsscheiben h sitzen, an denen das Metall beim Gießen aufgehalten wird.
  • Bei 'der Ausführungsform nach Abb. 3 besteht der Kranz aus den einzelnen Abschnitten i, die vor dem Vergießen in richtiger Lage in die Form eingelegt werden. Nach dem Vergießen sind diese Abschnitte durch den Guß fest miteinander verbunden. Zur Begrenzung des Gusses werden auch hier - 0 ,p errscheiben oder Pfropfen la in die einzelnen Abschnitte nahe ihren Enden eingelegt.

Claims (1)

  1. PATEI\TT-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verbinden eines gegossenen Speichensternes ausLeichtmetall, z. B. Aluminium oder Magnesium bzw. deren Legierungen, mit einem Radkranz aus Metallrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Verbindungsstellen verjüngte oder ein- oder mehrfach eingeschnürte Kranz in die Gießform eingelegt und das Metall des Speichensternes um die Verjüngungen oder Verschnürungen herumgegossen wird. a. Verfahren zum Verbinden eines gegossenen Speichensternes aus Leichtmetall, z. B. Aluminirnum oder Magnesium bzw. deren Legierungen, mit einem Radkranz aus Metallrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Verbindungsstellen auf der Innenseite mit öffnungen, z. B. Längsschlitzen, versehene Kranz in die Gießform eingelegt und das Metall des Sternes bis in das Innere des Kranzes hineingegossen wird, woselbst es durch vorgelegte Scheiben, Pfropfen o. dgl. begrenzt wird. 3. Verfahren zum Verbinden eines gegossenen Speichensternes aus Leichtmetall, z. B. Aluminium oder Magnesium bzw. deren Legierungen, mit einem Radkranz aus Metallrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkranz aus einzelnen, getrennten Abschnitten besteht, die durch den Guß des Speichensternes miteinander verbunden werden.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10257263A1 (de) * 2002-12-07 2004-06-24 Volkswagen Ag Verfahren zum endseitigen Verbinden von Leichtmetallprofilen durch Gießen
US7971887B2 (en) 2007-04-24 2011-07-05 Benteler Automobiltechnik Gmbh Method of making a subframe of a motor vehicle, and subframe for a motor vehicle
DE102012105280A1 (de) * 2012-06-18 2013-12-19 Martinrea Honsel Germany Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Verbundbauteils

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DE102012105280A1 (de) * 2012-06-18 2013-12-19 Martinrea Honsel Germany Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Verbundbauteils

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